Berufswahl nach dem Abitur
Nach der Dreizehn - oder der Zwölf - stehen alle vor demselben Problem: Abi, und dann? Die Antwort auf diese Frage fällt von Jahr zu Jahr schwerer. Neue Studiengänge sprießen wie Pilze aus dem Boden und der Ausbildungsmarkt war auch schon mal übersichtlicher. Dazu kommt eine Informationsflut, die man kaum bewältigen kann.
Daher ist es umso wichtiger, die eigene berufliche Zukunft sorgfältig und frühzeitig zu planen. Zum Glück ist das nicht ganz so schwer, wie es klingt: Was könnt ihr gut, was interessiert euch? Habt ihr besondere Hobbys oder Talente? Wo liegen eure Stärken und Schwächen? Sind euch Geld und soziales Ansehen besonders wichtig? Schreibt alles auf. Fragt auch eure Freunde und Familie – sie haben einen objektiveren Blick auf euch.
BIZ hilft weiter
Anhand dieser Liste lässt sich bereits eine grobe Richtung erkennen: Theoretiker oder Praktiker, Wortakrobat oder Zahlenfuchs? Als nächstes solltet ihr euch Studienpläne und Modulhandbücher anschauen. Zahlenfüchse könnten beispielsweise mit BWL, Mathematik oder Physik glücklich werden – je nach Interessenslage. Nach Möglichkeit wäre es anschließend ratsam, einfach mal eine Vorlesung zu besuchen. Was auf dem Papier nämlich gut aussieht, kann in Wirklichkeit ein ziemlicher Reinfall sein.
Alternativ könnt ihr ins BIZ (BerufsInformationsZenturm) eurer Arbeitsagentur gehen. Dort gibt es Computer, die euch Berufsvorschläge anhand eurer Interessen machen. Zudem liegen dort Informationsmappen zu den einzelnen Berufen und Studiengängen aus. Darüber hinaus bieten die Arbeitsagenturen auch persönliche Beratungsgespräche an.
Praktikum oder FSJ?
Hat euch auch das nicht wesentlich weitergeholfen, solltet ihr mit einem Praktikum mal in einen Beruf reinschnuppern. Vor Ort merkt man ganz schnell, ob einem die Arbeit in diesem Berufszweig liegt oder nicht.
Wenn ihr all das ausprobiert habt und immer noch keinen Plan habt, rettet euch ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in die Verlängerung. Ihr bekommt zwölf Monate Aufschub, um eure Bestimmung zu finden. Und wer weiß: vielleicht ist der soziale Bereich genau das, was ihr machen wollt.
Weitere Informationen zur Hochschul- oder Studiengangwahl findet ihr auf UNIcheck.de und Bildung.de.










