Highfield-Festival 2011 - Der Abschluss

Ein letztes Mal geht es als Festivalreporter // 2011 für Jägermeister und UNICUM in die große Festivalferne. Letzte Station: Das Highfield-Festival am Störmthalersee in Großpösna.

Wer schon einmal beim Hurricane oder Southside war, sieht sofort: Auch beim Highfield sind die Damen und Herren von FKP Scorpio am Werk. Design des Logos, Bühnengestaltung, Aufbau des Geländes und Bandauswahl tragen die Handschrift der in Hamburg ansässigen Veranstaltungsproduktion. Das Gelände liegt jedoch, ganz im Gegenteil zu den anderen beiden, direkt am See.  In diesem Jahr gab es ein standardmäßiges Headlinerangebot. 30 Seconds to Mars, die Foo Fighters und Seeed spielten auf der großen Bühne an drei Tagen. Aber auch ein paar Geheimtipps reichten sich die Mikros: The National, Interpol, The Go!Team und White Lies. Julian Plenti, der Sänger von Interpol, konnte nicht mit seinem Vokuhila, dafür aber mit seiner unverkennbaren Stimme überzeugen. Das persönliche Highlight: Skunk Anansie. Mit hautengem Glitzeranzug und Federkragen betrat die Sängerin Deborah Anne Dyer, dessen Markenzeichen neben der grandiosen Stimme ihre Glatze ist, die Bühne und zog alle Zuschauer in ihren Bann. Sie sprang herum, sang laut und auch wenn viele Lieder dem Publikum unbekannt waren, hätte man diesen Auftritt nicht verpassen dürfen.

Viel „drumherum“ boten 30 Seconds to Mars. Die drei Jungs aus Los Angeles ließen sich nicht lumpen und boten riesige, mit Konfetti gefüllte Ballons, eine große Lichtshow und eine Pyramide. Auf zwei großen Leinwänden erschien bei mehreren Liedern passend der Text, so dass man meinen könnte, Jared Leto wolle zu einer Karaokeshow aufrufen. The Kooks haben in der Vergangenheit gezeigt, dass sie es besser können als beim diesjährigen Highfield. Sänger Luke Pritchard taumelte rum, lallte und war durch noch stärkeren Akzent kaum zu verstehen. Jedoch der Fakt, dass sie dieses Mal im Dunkeln ihre durchdachte Lichtinszenierung zeigen konnten, schien ihnen zu gefallen. Der Aufbau des Geländes schien einige Besucher zu verwirren. Kein Wunder, da dieser im vergangen Jahr anders gewesen war und ein wenig willkürlich wirkte - mal hier eine Futterbude, mal da ein Shop und da eine Bühne. Gesehen werden konnte allerdings von überall gut. Am Sonntagabend rockten die Foo Fighters als letzter Act und ließen sich zu ein paar Worten zum Jägermeister Hochsitz hinreißen. Sänger Dave Grohl rief die Zuschauer dazu auf, doch nicht verrückt zu sein, dort hochzufahren und dass sie ihren Jägermeister doch auch unten sicher auf der Erde trinken könnten. Dave Grohl hatte damit die Lacher auf seiner Seite.

Mit einem netten Line-up und einer schönen Kulisse ist das Highfield ein rundum gelungenes Festival für die Freunde des Rocks. Und bei so schönem Sonnenschein wie in diesem Jahr war es auch für die Festivalreporter ein gelungener Abschluss der Festivalsaison 2011!

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