Rock am Ring 2012: Voll, ausgelassen, nass - Teil 2

Vom 1. bis 3. Juni 2012 brodelte es wieder im Hexenkessel Nürburgring

von Heike Philipp
Centerstage
Foto: Privat

Überfüllte Campingplätze, Besucher in Partylaune und von oben der prasselnde Regen. Das war Rock am Ring im Jahr 2012. UNICUM Redakteurin Heike und Fotograf Sebastian werfen für euch einen Blick auf die vergangenen drei Tage des Festivals "Rock am Ring".

Zweiter Tag: Alltag, Rock, Sonne

Metallica
Foto: Metallica © 2012 Marek Lieberberg Konzertagentur, Rock am Ring. All Rights Reserved.

Am zweiten Tag sind wir hinter den Kulissen: Was erwartet man im Backstage-Bereich? Glamour, Stars, Krawallstimmung, Exzesse, … Doch ganz im Gegenteil, dort herrscht geschäftiges Treiben, die Leute haben einen stinknormalen Arbeitstag, naja vielleicht nicht stinknormal. Aber eins ist klar, die Party steigt an diesem wunderschönen Sommertag woanders.

Die Bühne der Centerstage watet mit einem Highlight auf – die Bühne wurde extra für Metallica mit einem Rundgang in den Zuschauerbereich erweitert. Dass nutzte die Band, um zu rocken, als gäbe es kein Morgen. Wie es sich die begeisterte Menge gewünscht hat, spielten sie das legendäre schwarze Album. Die ersten Songs wurden begeistert aufgenommen. Doch merkte man, dass die junge Generation die Lieder aus den Neunzigern nicht so gut kannte. Die Stimmung war deswegen etwas verhaltender bis, ja bis sie mit „Nothing Else Matters“ alle mitrissen. Der Aufreger des Abends: Ein Video-Einspieler stockte. Auch beim zweiten Versuch hakte es. Metallica rettete souverän die Situation und griffen einfach wieder zu ihren Instrumenten und spielten ihr grandioses Set weiter. 

Dritter Tag: Pure Vorfreude

Die Toten Hosen
Foto: Die Toten Hosen © 2012 Marek Lieberberg Konzertagentur, Rock am Ring. All Rights Reserved.

Der letzte Tag beginnt mit Regen, Regen und Nebel. Rock unter Wasser. Wer zu Rock am Ring kommt, weiß natürlich: Regen gehört dazu wie Pat zu Patachon. Etwas Gutes hat der Regen allerdings, für manche ist das Regenwetter die erste Dusche seit Tagen. 
Um 13 Uhr beginnt der Einlass und die Massen strömen neun Stunden vorher nur wegen einer Band in den vorderen Bereich: Die Toten Hosen werden ihr Bandjubiläum bei Rock am Ring feiern und ihre Fans sind jetzt schon da. Der Wind peitscht die nächsten Stunden erbarmungslos über die Zuschauer hinweg. Da kommt selbst der wahre Fan schnell an seine Grenzen. Was dagegen hilft, ist, sich im Kreis warmzulaufen. Versüßt wird den Wartenden die Zeit durch DonotsDropkick Murphys und The Offspring. Mit dem wahnsinnig guten Intro des erfolgreichen Albums "Ballast der Republik" beginnt die Show der Hosen. Es folgt ein gelungener, rockiger, abwechslungsreicher Mix aus neuen und alten Hits. Wer wissen will, wie das Konzert war, braucht sich nur die Single "Tage wie diese" anhören. Die Fans pogten zur Musik immer wieder um zahlreiche Bengalos herum. Campino ließ es sich nicht nehmen und zündete nach einer halsbrecherischen Kletteraktion selbst einen Bengalo auf einem der Lichtanlagentürme. Das Festival ging mit einem Rock-Feuerwerk zu Ende. 

Ein kleiner, feiner Ausblick

Was Festivalbesucher im Jahr 2013 erwartet, verrät Marek Lieberberg mit einem Augenzwinkern auf der Pressekonferenz. Wir können euch Folgendes verraten: Green Camping wird weiter fortgesetzt, es steht keine Reise zum Mars in 30 Sekunden bevor und wen Herr Lieberberg überhaupt nicht mag, ist die Band Prodigy. Die kommen also sicherlich auch nicht. Man darf gespannt sein!

Auf der nächsten Seite findet ihr unsere persönliche Checkliste fürs Festival und Sendetermine in TV & Radio ...

 

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