UNICUM hört: Someone's Missing "22 Minutes"

- Foto: (c) Timezone Records
Wie doch manchmal die kleinen Dinge im Leben Freude machen können. Die neue EP 22 Minutes (VÖ: 27.04.12) von Someone's Missing zum Beispiel. Sechs Songs, die hauen aber rein.
Mit Ende 20 kann man ruhig auch schon mal Sprüche bringen wie: "Die gute, alte Zeit damals" oder "Hach, war das schön". Wer 22 Minutes von Someone's Missing in die Finger bekommt, könnte in solch eine Rhetorik verfallen. In einem absolut positiven Sinn gemeint.
Denn die sechs Songs der Platte erinnern an den Anfang der 2000er, als geradliniger Alternative-Rock die Parties regierte. Wegen dieser Vertrautheit ist der Klang von Someone's Missing aber so erfrischend, denn er versteckt sich nicht hinter neumodischen "nicht in eine Schublade zu steckenden" Stilen. Kein Post- oder Indie-Irgendwas. Einfach energische Riffs gepaart mit der melodischen wie röhrenden Stimme von Frontfrau Melanie Vallender (die hier und da an Marta Jandova oder Sandra Nasic erinnert) - was braucht man sonst zum Abgehen? Eigentlich nur mal wieder ein bißchen mehr davon.
Someone's Missing
22 Minutes
Timezone Records
VÖ: 27.04.2012
Für Fans von: Die Happy, Flyleaf oder Guano Apes









