Friedman vs. Keynes

von Philipp Alvares de Souza Soares
Friedman vs. Keynes

Sie sind die beiden großen Ökonomen unserer Zeit . Ihre Theorien dürfen in keinem Sowi-Buch fehlen. Einig waren sich John Maynard Keynes und Milton Friedman ganz und gar nicht. Was sie über Einkommen, Wirtschaftskrisen und Geldmenge gesagt haben, haben wir für euch in unserer Übersicht zusammengefasst.

Einkommen

Milton Friedmann

Friedman

Einkommen bestehen aus einer permanenten (konstant, langfristig planbar) und transitorischen (Sonderzahlungen wie Dividenden und Boni) Komponente, Sparquote bei permanenter Komponente stabil, der transitorische Teil wird jedoch überwiegend gespart daher haben Reiche scheinbar eine höhere Sparquote, da sie mehr transitorisches Einkommen beziehen staatliche Geldspritzen sind daher nutzlos, sie erhöhen nur die Staatsschulden, das Geld wird gespart, kein Konjunktureffekt

John Maynard Keynes

Keynes

Die Sparquote (Anteil des Einkommens, das gespart und nicht zum Konsum verwendet wird) steigt mit steigendem Einkommen, Konsum steigt nicht parallel zu den Einkommen, Nachfrage ist bei reichen Volkswirtschaften zu gering, um Vollbeschäftigung zu garantieren, die Arbeitslosigkeit steigt, der Staat muss die Nachfragelücke in diesem Fall füllen


Wirtschaft

Milton Friedman

Friedman

Unklar, ob Fluktuationen des BIP (Krisen) überhaupt Ungleichgewichte darstellen oder nicht eher Anpassungsvorgänge zurück zum Gleichgewicht sind, staatliches Eingreifen kann die Fluktuationen noch verstärken, staatliche Nachfrage wirkt zeitverzögert, Konjunkturprogramme sinnlos, feste Regeln sind wichtig, mit denen geplant werden kann

John Maynard Keynes

Keynes

Volkswirtschaften können bei Wirtschaftskrisen in eine Liquiditätsfalle tappen, Bürger und Unternehmen kaufen weniger, gegenseitige Forderungen können nicht mehr beglichen werden, die Wirtschaft gerät in einen Teufelskreis, die Unternehmen produzieren weniger, die Arbeitslosigkeit steigt, da sie weniger Personal benötigen, der Staat muss die Nachfrage mit eigener Nachfrage stützen, um den Teufelskreis zu durchbrechen


Geld

Milton Friedman

Friedman

Die Geldmenge ist konjunkturrelevant, sie muss bei Krisen ausgeweitet werden (quantitative easing), um das Bank- bzw. Kreditgeschäft nicht austrocknen zu lassen Inflation hilft nur kurzfristig gegen Arbeitslosigkeit, da die Arbeiter mittelfristig höhere, inflationskompensierende Einkommen durchsetzen

John Maynard Keynes

Keynes

Die Geldmenge ist nicht konjunkturrelevant, vielmehr sind es die Zinsen, niedrige Zinsen erleichtern Investitionen, da weniger gespart wird und günstigere Kredite aufgenommen werden können, Inflation als Mittel gegen Arbeitslosigkeit

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