Tipps gegen Prüfungsangst
Schweißnasse Hände, den Kloß im Hals und keine Ahnung, wie man den nächsten Satz rauskriegen soll. Dies sind typische Begleiterscheinungen bei Referaten oder mündlichen Prüfungen. Hier einige Tipps, um mehr Selbstbewusstsein aus sich herauszukitzeln.
Angst als Motor
Kern des Problems und Ursache der Schwitzehändchen: die Angst! Angst, frei vor anderen sprechen zu müssen und das auch noch unter dem Druck, dabei eine möglichst gute Note zu erzielen. Dabei sollte man das Referat nicht als Zwang, sondern als Angebot sehen: Nicht: "Ich MUSS reden", sondern "Ich DARF reden". Die Angst verschwindet so durch die richtige Einstellung.
In der Sache fit sein
Wenn man sich aus Unsicherheit der Situation nicht gewachsen fühlt, hilft nur eins: sich optimal auf das Thema vorbereiten. Alle Einwände, Gegenargumente, Fragen und Unterbrechungen so lange im Geiste vorwegnehmen, bis man weiß: "Ich packe das, ich werde mit allem fertig", rät der Fernsehjournalist Wolfgang Korruhn. Fachwissen ist entscheidend für Erfolg oder Pleite.
Ablesen gilt nicht
Abgelesene Referate sind von Anfang an zum Scheitern verurteilt, schließlich geht es um den freien Vortrag. Ein stichwortartiges Konzept ist deshalb ein wesentlicher Helfer für einen guten Vortrag. Benutzt dafür A5-Karteikarten: Sie bieten reichlich Platz, die zittrige Hand fällt nicht so auf und wenn doch mal eine hinunterfällt, muss man nicht lange sortieren.
Übung macht den Meister
Nicht nur im Theater gilt: Der Text muss sitzen - und dann heißt es: Proben, proben, proben. Denn selbst ein guter Inhalt kann durch eine schlechte Vortragsweise verdorben werden. Am besten das Referat zum Üben im Stehen halten - zum Beispiel vor dem Spiegel - oder Familie/Freunde zuhören lassen. Außerdem: Schon in der Vorbereitung angewöhnen, nach dem Lesen eines Textes die wichtigsten Stichworte zu notieren und in freier Rede wiederzugeben. Die Formulierungen werden so professioneller und Sicherheit und Selbstbewusstsein immer größer.









