Studie: Cannabis-Konsum verringert IQ
Besonders Jugendliche riskieren beim Kiffen ihre Intelligenz

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In einer fast 40-jährigen Studie der Duke University in Durham haben Forscher jetzt herausgefunden, was in vielen Untersuchungen schon lange vermutet wurde: Kiffen macht dumm! Vor allem Jugendliche sind gefährdet.
Frühere Studien erhärteten schon den Verdacht, dass der regelmäßige Konsum von Cannabis sich negativ auf das Denkvermögen auswirkt. Es gab jedoch keine langfristen Untersuchungen zu der These. Ein internationales Forscherteam der Duke University in Durham konnte die Vermutung jetzt in einer knapp 40-jährigen Langzeitstudie bestätigen. Vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter beobachteten die Wissenschaftler den Intelligenzquotienten und den Cannabis-Konsum von rund 1000 Probanden. Dabei musste der erste IQ-Test im Alter von sieben Jahren und der letzte mit 38 Jahren absolviert werden.
Ergebnisse der Studie
Der IQ aller Teilnehmer die kein Cannabis konsumierten, stieg während der Zeit der Studie leicht an.
Bei allen Probanden die regelmäßig Cannabis konsumierten, nahm die geistige Leistungsfährigkeit deutlich ab. Folgen sind erhebliche Konzentrations- und Erinnerungsschwierigkeiten und ein erhöhtes Psychoserisiko.
Besonders gefährlich ist Kiffen für Jugendliche. Denn je früher der Konsum beginnt, desto häufiger treten Konzentrationsschwierigkeiten auf. Auch wenn der regelmäßige Cannabis-Konsum nach einigen Jahren eingestellt wird, bleiben die Schäden bestehen.
Alle Ergebnisse der Studie findet ihr unter www.pnas.org









