UNICUM hört: Conor Maynard "Contrast"
Das Debütalbum des britischen YouTube-Stars

- Foto: EMI Music
Er wird als neuer Justin Bieber gehandelt, doch der 19-jährige Brite Conor Maynard beweist auf seinem ersten Album "Contrast", dass ihm der kanadische Teeniestar musikalisch nichts vormachen kann. Sein geschliffener R&B-Pop erinnert vielmehr an einen anderen Justin: Ist Maynard der Timberlake für die junge Generation?
Can't say no!
Conor Maynard wird "die Zukunft der Pop-Musik verändern" – so sieht es zumindest Produzent und Sänger Pharrell Williams ("The Neptunes"). Ganz im Unrecht dürfte der N.E.R.D-Frontmann mit dieser Prognose nicht liegen: Zwar erfindet Conor auf seinem ersten Album Contrast das Rad der R&B- und Popmusik nicht neu, doch seine zwölf Tracks beweisen allesamt großes Hitpotential.
Die Karriere des Newcomers aus dem englischen Brighton begann mit ein paar YouTube-Videos und 90 Millionen Klicks. 2010 entdeckte Sänger Ne-Yo Conors Version seines Songs "Beautiful Monster" im Netz, es folgten Plattenvertrag, 2011 der "Brand New for 2012"-Award von MTV sowie im April diesen Jahres der Durchmarsch der Debütsingle "Can't say No" auf Platz 2 der britischen Charts.
"Can't say No" wie auch die neuste Auskopplung "Vegas Girl" sind nur zwei der vielen Tracks auf Contrast die direkt ins Ohr gehen. Conor Maynard hat mit seinem Debütalbum ein supermodernes Stück Musik geschaffen. HipHop-Soundlandschaften vermischt er mit elektronischen Beats und Popmelodien – ohne dabei die üblichen Verdächtigen aus den Charts zu kopieren. Sein Sound und sein Style erinnern an Justin Timberlake, nur eben in einer 19-jährigen 2012er-Version aus England.
Eigentlich kein Wunder, denn an Contrast arbeiteten Jermaine Dupri (Usher, Mariah Carey), Midi Mafia (50 Cent, Frank Ocean), Kevin Rudolf (Jay Sean, Lil’ Wayne), Sandy Vee (Rihanna, Pitbull), Crada (Drake, Kid Cudi), The Invisible Men (Jessie J, DJ Fresh), Diane Warren und eben Pharrell Williams mit.
Ein Vergleich mit Justin Bieber bietet sich nur aufgrund des ähnlichen Lebenslaufs, des Alters und jugendlichen Aussehens an – Conor Maynard ist seinem kanadischen Pendant in Sachen Coolness und musikalischer Innovation jetzt schon um einige Nasenlängen voraus.
Conor Maynard
Contrast
EMI Music
VÖ: 27. Juli 2012
Für Fans von: einer jüngeren Version von Justin Timberlake & einer cooleren Version von Justin Bieber










