UNICUM trifft: Roman Lob
Roman fährt als unser Star nach Baku

- Foto: Universal
Deutschland hat eine neue Lena. Roman Lob (21) heißt unser neues Aushängeschild für den European Song Contest in Aserbaidschan und UNICUM hat sich die menschgewordene Hoffnung gleich mal geschnappt und ihn zum ESC, Lena und Extremsport ausgehorcht.
Dein Sieg bei „Unser Star für Baku“ liegt jetzt zwei Wochen zurück – darf man noch gratulieren?
Ich habe gar kein Zeitgefühl mehr. So lang ist das her? Aber klar.
Hattest du seitdem einen Tag Pause oder nur Halligalli?
Das Wochenende nach „Unser Star für Baku“ war ich erst mal Zuhause und habe ordentlich gechillt.
Wie geht’s weiter bis zum 26. Mai?
Ich bin zurzeit mit Thomas D im Studio und nehme mein erstes Album auf. Dann kommen noch viele Promotermine für die Platte, Interviews und die Wok-WM. Ich habe auf jeden Fall ordentlich Programm. Das wird viel Stress, macht aber Spaß.
Du fährst Snowboard und Downhill. Zwei ziemlich gefährliche Sportarten. Geht das überhaupt noch bis Baku?
Ich zügele mich ein bisschen. Klar, mache jetzt langsamer mit den ganzen Extremsportarten. Aber ein bisschen aufs Rad muss ich auf jeden Fall.
Snowboard und Downhill sind ja absolute Nervenkitzelsportarten. Bist du ein Adrenalinjunkie und suchst das auch auf der Bühne?
Ja, schon irgendwie. Große Bühnen sind schon spannend und aufregend. Da strömt viel Adrenalin durch die Adern. Doch, ich bin auf jeden Fall der Adrenalinkicktyp.
Du bist Industriemechaniker. Wie läuft das denn jetzt mit deinem Beruf? Kannst du einfach so pausieren?
Ich bin als Industriemechaniker in Neustadt/Wied angestellt, bin jetzt aber erst einmal für ein Jahr freigestellt. Wenn es mit meiner Gesangskarriere nicht klappt, kann ich jederzeit wiederkommen. Das ist super mit so einer Unterstützung.
Du trittst in ziemlich große Fußstapfen. Ist das eine Extrabelastung?
Ich gebe mein Bestes und wenn es klappt, dann klappt’s, wenn nicht, dann nicht. Lena hat natürlich ordentlich vorgelegt und das Ding nach Hause geholt. Jetzt muss ich schon nachlegen. Ich versuche einfach, für Deutschland das Beste rauszuholen.
Es gibt ja auch kritische Berichterstattung zum Eurovision Song Contest in Aserbaidschan. Setzt du dich damit auseinander?
Natürlich, das interessiert mich auch. Ich hoffe einfach, dass durch den Eurovision Song Contest vielen Leuten die Missstände in dem Land bewusst werden und dadurch noch härter an der Menschenrechtsproblematik gearbeitet wird. Dass das Land dadurch vielleicht eine Chance bekommt. Es kommen so viele Nationen zusammen. Und vielleicht öffnet das den anderen Ländern auch die Augen.
Befürchtest du, dass unsere derzeitige politische Situation zu deinem Nachteil ausfallen könnte? Griechenland ist sicher nicht gut auf Deutschland zu sprechen…
Das kann ich gar nicht sagen, ich hoffe es natürlich nicht. Ich bin ein Künstler und gehe zum Musikmachen nach Baku und hoffe, dass sich die anderen Länder da nicht so beeinflussen lassen.
Hast du schon Reiseführer für Aserbaidschan zuhause rumfliegen?
Bis jetzt noch nicht. Es fahren ja auch einige Leute mit, die schon da waren und sich auskennen. Die werden mir wohl einiges zeigen, es soll sehr schöne Ecken geben. Ich denke mal, wir werden schon etwas früher hinfahren, uns alles ansehen und vor Ort schon viel proben.









