Schülerzeitung Teil 4: Druck
Farbe, Format und Papier
Im Vorfeld solltet ihr die Frage klären, wie euer fertiges Produkt aussehen wird. Für den Druck könnt ihr zwischen einem Farb- und einem Schwarz-weiß-Druck wählen. Am preiswertesten ist der Druck mit schwarzer Farbe. Sicherlich könnt ihr auch andere Farben integrieren, um Akzente zu setzen oder ihr entscheidet euch für einen vollkommen bunten Druck. Theoretisch ist alles denkbar. Aber auch hier ist es eine Frage des Preises! Damit ein farbiger Druck genauso wirkt wie ein schwarzer, sollte die Schrift um zwei Grade größer sein.
Außerdem müsst ihr euch überlegen, welches Format eure Schülerzeitung haben soll. Die klassischen Formate sind DIN-A5 und DIN-A4. Sonderwünsche sind natürlich möglich, aber ein individuelles Format ist kostenintensiver. Alle Formate haben Vorteile: Ein kleineres Format ist kompakter, ein größeres sorgt für eine bessere Lesbarkeit. Wenn ihr euch für ein klassisches Zeitungsformat entscheidet, eröffnet euch dies aufgrund des Platzes mehr gestalterische Freiheit.
Auch beim Papier müsst ihr wählen: Gestrichenes Papier, Naturpapier und Zeitungspapier kommen für euer Produkt in Frage. Zeitungspapier ist am kostengünstigsten, glatt gestrichenes Papier glänzt und wird oftmals für Magazine verwendet. Je nachdem wie viel ihr investieren möchtet, variieren die Möglichkeiten zwischen DIN A5-Heft auf schlechtem Papier bis zum DIN-A4-Magazin in Hochglanz.
Im Prinzip ist eurer Kreativität keine Grenze gesetzt, wenn da der Kostenfaktor nicht wäre. Die günstigste Alternative wäre eine kopierte und zusammengetackerte Version, die aber weniger formvollendet ist. Grundsätzlich gilt, je individueller und bunter, desto teurer ist das Produkt.
Kopierer, Copy Shop und Druckerei
Ihr könnt die Einzelteile in der Schule am Kopierer vervielfältigen und anschließend zusammenfügen, ihr entscheidet euch für den Copy Shop oder die professionelle Druckerei. Die erste ist gleichzeitig auch die günstigste Möglichkeit, allerdings auch die qualitativ schlechteste. Außerdem müsst ihr mit Schulleiter und Hausmeister verhandeln, wenn ihr den Kopierer benutzen möchtet. Im Vorfeld nicht vergessen, die Kosten für die Produktion zu klären. Schneller funktioniert das Kopieren im Copy Shop. Diese Möglichkeit stellt den goldenen Mittelweg dar: Die Qualität ist besser als in der Schule aber schlechter als in der Druckerei. Ihr könnt Rabatte bei einer hohen Auflage aushandeln. Auch das Schalten einer Anzeige in eurer Schülerzeitung kann den Produktionspreis drücken. Kopieren müsst ihr aber selbst.
Wenn ihr euch für das Drucken bei einer Druckerei entscheidet, gibt es zwei Optionen: Ihr entscheidet euch für eine in der Nähe, oder ihr sucht eine im Internet. Die Druckerei vor Ort hat den Vorteil, dass die Versandkosten entfallen. Außerdem habt ihr einen Ansprechpartner, der euch mit Rat und Tat zur Seite steht. Dafür zahlt ihr aber auch mehr: Der Druckpreis ist in der Regel höher, als bei einer Druckerei im Internet.
Erfolgreich zum Druck
Weniger Arbeit habt ihr beim Gang in die Druckerei. Ihr liefert eure Dateien ab und bekommt einige Tage später das fertige Produkt in die Hände gedrückt. Bevor ihr euch für einen der Anbieter entscheidet, informiert euch genau. Manche Druckereien haben sich auf den Druck von Schülerzeitungen spezialisiert, andere wiederum drucken keine. Auch hier schadet es nicht, günstige Konditionen auszuhandeln. Bevor ihr euch endgültig für einen Anbieter entscheidet, fordert ein Musterexemplar an. Da die Druckereien bei Leistungen und Preisen erhebliche Unterschiede aufweisen, lohnt es sich genaue Informationen einzuholen. Achtet darauf, dass ihr euch ein Angebot inklusive Mehrwertsteuer fordert.
Bevor ihr eure Daten zum Vervielfältigen abliefert, stellt klar, welche Dateiformate erforderlich sind. Oftmals wird das PDF-Format von Adobe verwendet, das ihr über den Adobe Destiller oder das Layout-Programm erzeugen könnt. Erfragt, wie ihr die Daten anliefern sollt, Mail, CD-Rom oder als FTP-Download. Sucht euch einen Ansprechpartner in der Druckerei. Bei schriftlichem Kontakt ist es sinnvoll, sich auf diesen Mitarbeiter und die vereinbarten Konditionen zu beziehen.










