Außergewöhnliche Nebenjobs
Als Maskottchen bringst du Kinderaugen zum Strahlen | Foto: Thinkstock/Eugenio Marongiu
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21. Jun 2016

Lena Vanessa Niewald

Jobben

Wanted: Coole Nebenjobs gesucht!

Sechs außergewöhnliche Studentenjobs im Check

1. Probier's aus: Apps testen

Spielend leicht Geld verdienen – davon träumt wohl jeder. Viele Internetplattformen wie beispielsweise "Testbirds" machen das jetzt möglich. Sie sind immer wieder auf der Suche nach sogenannten App-Testern. Ganz einfach kannst du dich kostenlos registrieren und angeben, welche technischen Geräte du besitzt: Smartphone, Tablet oder Computer. Anschließend bekommst du regelmäßig Anfragen für Tests und dann kann es auch schon losgehen. Du testest alles rund um die App: Benutzerfreundlichkeit, Inhalte, eventuelle Mängel und Fehler.

  • Um die 15 Euro bekommst du pro App-Test. Beim Aufdecken eines Fehlers, der bislang unbekannt war, winkt häufig sogar noch ein Bonus.

2. Sei der Hingucker: In die Rolle des Maskottchen schlüpfen

Egal ob bei Sportevents, in Stadien oder in der Fußgängerzone – bei vielen Veranstaltungen erregen Maskottchen Aufsehen. Die riesigen Plüschfiguren sind gern gesehene Gäste und auch für Studenten eine super Gelegenheit, sich ein paar Euro dazuzuverdienen.

Ganz so einfach wie der Job auf den ersten Blick scheint, ist er allerdings nicht. Besonders im Sommer kann es unter dem dicken Kostüm extrem warm werden. Dennoch gilt immer: Gute Laune verbreiten, animieren und die Leute unterhalten, egal, wie sehr du dabei schwitzen musst. Belohnt wirst du mit leuchtenden Kinderaugen dann aber garantiert. Oftmals werden Stellen als Maskottchen nicht direkt ausgeschrieben. Also ist Eigeninitiative gefragt: Einfach mal bei Vereinen erkundigen, ob Bedarf da ist. Wer weiß, vielleicht stehst du bald schon als Tiger, Zebra oder Bär am Spielfeldrand?


3. Wie bei Mutti: Bügeln in der Wäscherei

Wer Wert auf faltenfreie Klamotten legt, der fühlt sich mit diesem Nebenjob wahrscheinlich pudelwohl: Wie daheim bei Mutti werden in vielen Wäschereien Hemden, Blusen und Co. noch mit der Hand gebügelt und somit jeglichen Falten der Gar aus gemacht.

Vorkenntnisse im Umgang mit dem Bügeleisen werden hier meist gern gesehen. Neben dem herkömmlichen Bügeln stehst du bei diesem Job aber auch mit an einer Mangel. Hier werden die größeren Teile – wie zum Beispiel Tischdecken – geglättet. In den meisten Wäschereien wird Kundenbetreuung großgeschrieben. Viele Kunden haben Extrawünsche, besonders bezüglich des Zusammenlegens. Also heißt es: Der Kunde ist König.

  • Der Stundenlohn liegt meistens um die 8,50 Euro.

4. Sommer pur: Erdbeeren verkaufen

Die Sonne genießen und ab und zu eine süße Erdbeere vernaschen. Klingt verlockend? Dann ab aufs Erdbeerfeld! Viele Bauern bieten auf ihren großen Feldern in der Saison ihre Erdbeeren zum Selberpflücken an. Deine Aufgabe ist es, früh morgens die Reihen zum Pflücken zu kennzeichnen, meistens geht es schon um 7 Uhr los. Denn gerade im Sommer gilt: Der frühe Vogel fängt den Wurm – ansonsten wird's häufig zu warm. Wenn Kunden kommen, wiegst du deren mitgebrachte Eimer ab und weist sie ein. Anschließend ermittelst du das Gewicht der gepflückten Erdbeeren und kassierst. 

Vor allem im Hochsommer ist auf den meisten Feldern viel zu tun: Keiner kann den roten Früchtchen widerstehen. Auch wenn es mal stressig wird, du bist den ganzen Tag draußen und wirst bestimmt schnell braun.

  • Pro Stunde gibt es meist um die 8,50 Euro.

5. Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Im Freizeitpark aushelfen

Vor allem die Semesterferien eignen sich hervorragend, um viel Kohle zu verdienen. Wer sich in ein kleines Abenteuer stürzen will, der hat in verschiedenen Freizeitparks die Möglichkeit auszuhelfen – auch das Disneyland Paris bietet immer wieder Jobs an. Dafür solltest du dich allerdings sowohl auf Französisch als auch auf Englisch verständigen können.

Vor Ort arbeitest du dann an verschiedenen Stellen: Du hilfst auf dem Parkplatz, beim Betreuungsservice für mitgebrachte Tiere, beim Einlass oder beim Kartenverkauf. Vor allem morgens wird es im Disneyland Paris meist stressig, denn alle wollen möglichst früh da sein, um den Tag optimal zu nutzen.

  • Pro Woche arbeitest du ungefähr 35 Stunden, sodass du als Anfänger insgesamt auf einen Monatsverdienst zwischen 900 und 1.000 Euro kommst.

6. Bleib' neugierig: Journalistische Artikel schreiben

Wenn du gerne recherchierst und Spaß hast, dich in spannende Themen einzuarbeiten, probier' es doch direkt mal mit einem eigenen Artikel. Viele lokale Zeitungen und Online-Magazine bieten in ihren Redaktionen freie Mitarbeit an.

Das heißt, du kannst Themen, die dich interessieren, vorschlagen und wenn sie der Redaktion gefallen, kannst du so sofort drauflos schreiben. Am besten schnappst du dir noch eine Kamera, dann kannst du zu deinem Text gleich die Fotos mitliefern. Auch bei UNICUM kannst du dich ausprobieren. Wenn du eine kreative Idee für einen Beitrag hast, meld' dich doch bei uns unter stiftung@unicum.com.

  • Je nach medialem Format bzw. Umfang und journalistischem Aufwand variiert die Bezahlung pro Artikel zwischen 25 und 50 Euro.

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Deine Meinung:

Veröffentlicht am 08. Nov 2016 um 13:16 Uhr von Pascal studentenZONE
Als Maskottchen arbeiten, wäre wirklich genial! Und ich mein das nicht sarkastisch. Ich persönlich mache mich gerne zum Affen. Ich denke, dass viele das ähnlich sehen. Schließlich ist betrunken auf der Studentenparty tanzen auch nichts anderes ;) Als Maskottchen bist du sogar noch inkognito - perfekt! Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass Testbirds nicht so der Bringer ist. Nach nicht einmal einer Stunde ist zulässiger Tester-Kapazität meist schon voll. Hinzu kommt dieser lästige Papierkram vor jeder Test-Anmeldung.