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Fräulein Wunder reloaded

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Die weiblichen Tokio Hotel

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Wer ein Konzert mit den vier Mädels von Fräulein Wunder gewinnen will, sollte jetzt für die Schule des Jahres abstimmen.


Die Band hätte sich nie vorstellen können an einer Castingshow teilzunehmen, um Karriere zu machen. Sie entschieden sich lieber für den herkömmlichen Weg und schickten ein Demo-Tape an ihre heutige Plattenfirma Universal Music. Die wurde daraufhin neugierig, guckte sich ein Konzert an, und nahm die Vier unter Vertrag.

Hättet ihr gedacht, dass es so abläuft? Viele Künstler werden ja mittlerweile über das Internet bekannt oder über Castingshows…
Pia:
Nein, aber das war wie ein Sechser im Lotto.
Steffi: Man kann manche Dinge erst ein paar Wochen oder Monate später richtig fassen. Unseren Auftritt bei Rock am Ring habe ich erst jetzt so richtig realisiert, erst, als ich die Bilder von der Bühne gesehen habe. Da habe ich gedacht: Scheiße, da haben wir gespielt.

Richtig bekannt sind die Mädels aus Hessen seit dem VIVA-Bandtagebuch, das nach den Sommerferien vier Mal pro Woche auf dem Musiksender lief und die Fräulein Wunder bei ihren Konzertvorbereitungen und in Alltagssituationen zeigte. Ihre erste Single „Wenn ich ein Junge wär’“ stieg gleich auf Platz 16 der der deutschen Charts ein. Derzeit sind sie mit „Sternradio“ zu hören, den die Deutsche Post gleich für ihre Engel-Aktion in ihrem Trailer verwendet hat. Im Januar haben sie die finnische Band The Rasmus auf ihrer Tour unterstützt, am 13. Februar treten sie für ihr Bundesland beim Bundesvision Song Contest an.

Euer Terminkalender quillt ja derzeit über. Wollt ihr die Schule trotzdem durchziehen? Einstimmig ja.
Chanty: Ich probiere es soweit es geht.

Ist es hart?
Chanty: Ja, gerade in der letzten Zeit schon, weil man viel verpasst. Ich bin in Mathe nicht so gut. Wenn ich da was versäume, ist es scheiße. Dann muss ich alles selber nachholen.
Steffi: Es ist auch so schon recht anstrengend. In der Oberstufe haben wir jeden Tag neun Stunden. Wenn man dann so spät nach Hause kommt und dann direkt weiter muss, um mit der Band zu proben und abends noch Hausaufgaben machen muss, ist das schon richtig anstrengend.


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