Vor dem Schritt in die Berufstätigkeit steht die Bewerbung. Ein möglicher Weg, sich auf einen Schlag gleich bei mehreren Unternehmen vorzustellen, ist die Jobmesse. UNICUM BERUF EXTRA hat nachgefragt, wie lohnend solche Veranstaltungen sind und wie man sich am besten darauf vorbereitet.
„Eins kann man gleich vorweg schicken“, sagt Marcel Wohnig, Junior Marketing Manager bei Staufenbiel, „ohne gute Vorbereitung sollte niemand auf eine Jobmesse gehen.“ Das Unternehmen veranstaltet verschiedene Jobmessen. „Auf der einen Seite thematische
Veranstaltungen, die nur eine oder zwei Branchen abdecken und auf der anderen Seite Veranstaltungen für alle Fachrichtungen“, so Wohnig.
Darüber hinaus gibt es aber auch Veranstaltungen mit Workshop-Charakter oder Recruiting-Veranstaltungen mit einer All-in-one-Kombination. „Letztere setzen sich zusammen aus Einzelgesprächen, Trainings, Workshops und Messebetrieb“, weiß Carsten Buchberger, Veranstalter der Jobmesse „Talents“. Auf den Messen suchen Unternehmen aus ganz Deutschland Nachwuchs für ihre Firmenstandorte.
Für Absolventen geht es beim Besuch einer Jobmesse nicht nur darum, Werbung in eigener Sache zu machen. „Ebenso wichtig ist es, sich selbst ein konkretes Bild des Unternehmens zu machen und auszuloten, ob das Unternehmen überhaupt zu mir passt“, weiß Marcel Wohnig. Der erste Kontakt zum Unternehmen ergibt sich auf einer Jobmesse meist durch ein Gespräch am Messestand. Dabei sind die meisten Unternehmen nicht stur auf Bewerber fixiert, die einen Direkteinstieg bei ihnen suchen. „Neben tagesaktuellen Stellenangeboten gibt es auch eine Auswahl an begehrten Trainee-Programmen, Praktikumsplätzen und Abschlussarbeiten“, erzählt Oliver Reuter, Projektleiter der Jobmesse „akademika“.