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„Die Anzahl der Risiken im Netz steigt“

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Dass man nicht all zu viel über sich im Internet bekannt geben sollte, weiß mittlerweile jeder. Doch selbst, wenn man sein Profil bei verschiedenen sozilen Netzwerken anonymisiert, hinterlässt man Spuren. Was man beim Surfen alles beachten sollte, hat Unicum.de -Volontärin Kathrin Wischka von Borczyskowski im Gespräch mit IT- Experten Felix Gröbert und Dominik Birk herausgefunden.

Welches sind die größten Sicherheitslücken im Internet?
Pauschal eine Antwort auf diese Frage zu geben ist nicht möglich. Seit einigen Jahren sind Webanwendungen vermehrt das Ziel von Kriminellen geworden. Es gibt zum einen völlig ungerichtete Angriffe, aber auch stark auf eine Person bezogene Angriffe. Ein Beispiel für einen ungerichteten Angrif f war der MySpace-Wurm Samy der 2005 eine Schwachstelle auf den Profi lseiten von MySpace ausnutzte. Ein gezielter Angriff ist der, dass ein von Kriminellen übernommener Account eines sozialen Netzwerkes dazu genutzt wird, den Freunden des Nutzers Hilfe-Gesuche zu schicken. In diesen Nachrichten schreiben die Kriminellen im Namen des Nutzers, dass er im Urlaub ist, sein Geld verloren hat und nun schnell Hilfe braucht, und zwar einen Bargeldtransfer. Letztendlich kann also gesagt werden, dass mit dem Einzug des Web-2.0 nicht nur die Anzahl neuer Features für den Nutzer, sondern auch die Anzahl der Risiken im Netz angestiegen ist.

Fast jeder weiß mittlerweile, dass er keine Partybilder online stellen soll. Doch welche Daten gehören ebenfalls nicht ins Internet?
Allgemein kann man sagen, dass später eventuell peinliche Daten, wie extremistische Aussagen, entblößende Partybilder oder erlogene Fakten, problematisch bei Bewerbungen werden können, denn circa 40 Prozent der Personaler machen bereits heute schon einen Hintergrundcheck in den sozialen Netzen. Zudem sind pseudo-geheime Daten wie zum Beispiel das Geburtsdatum problematisch, denn sie könnten einem Angreifer helfen ein Passwort oder die geheime Antwort zum Wiederherstellen des Passworts beim Webmail Anbieter zu erraten.


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