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Tipps für den Weg in die Chefetage

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So geht Karriere

Auf ihn kommt's an, wenn man Karriere machen will: Der Chef ist der wichtigste Förderer

Fünf To Dos für die Karriere:

  • Schon im Studium Kontakt mit der Traumbranche aufnehmen. Per Praktikum, Diplomarbeit oder Job in der Wirtschaft.
  • Den Kontakt zum direkten Vorgesetzten pflegen und ausbauen.
  • Seine persönlichen Talente kennen, ausbauen – und sich damit positionieren.
  • Wissen, was man Wert ist und wie man das effektiv zeigt (Wenn man das nicht kann, lohnt ein Coaching oder Training)
  • Wenn man sich nicht gefördert fühlt oder die persönliche Fähigkeit im Unternehmen nicht gefragt ist – über Jobwechsel nachdenken.

Es gibt ja viele schlaue Tipps, wie man im Job nach oben kommt. Ratgeber erklären, wie man sich im Bewerbungsgespräch gut verkauft oder Konkurrenten aussticht. Erfolgreiche Manager verraten in Biografien ihre Geheimnisse des Erfolges. Aber welche Tipps taugen wirklich für den Alltag eines ganz normalen Absolventen auf dem Weg in die Chefetage?


„Die wichtigsten Erfolgskriterien sind seit Jahren Einsatz, Engagement und Fleiß“, weiß die Hamburger Wirtschaftsprofessorin Sonja Bischoff. Und sie muss es wissen, schließlich befragte sie alle sechs Jahre 2000 männliche und weibliche Führungskräfte rund um ihren Job, die Erfolgsfaktoren und Hindernisse auf dem Weg nach oben.

Die Sache mit dem Fleiß und Einsatz steht dabei seit der ersten Studie 1986 ganz oben auf der Liste der Karrierefaktoren. Auch in der globalen Dienstleistungs-Gesellschaft gibt es offensichtlich keinen Preis ohne Fleiß. Bei den erfolgreichen Führungskräften stand dementsprechend der Beruf jahrelang an Platz eins im Leben. Ob Mann oder Frau, alle ackerten viele Stunden für die Firma und zeigten überdurchschnittliches Engagement. Und eigentlich bastelten die meisten Manager schon im Studium an ihrer späteren Karriere: Wer schon in der Ausbildung weiß, in welcher Branche er arbeiten möchte. Wer bereits als Student in der Wunschbranche jobbt oder seine Diplomarbeit schreibt, der hat gute Chancen, direkt nach dem Studium einen Senkrechtstart hinzulegen, hat Bischoff bei ihren Befragungen herausgefunden. Denn wer sich frühzeitig entscheidet, kennt schon als Berufseinsteiger die Branche ziemlich gut, hat vielleicht schon das Unternehmen gefunden, das ihm auch als Arbeitgeber gefällt – und vertrödelt keine Zeit mehr mit Suchen und Ausprobieren.


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