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Trotzige Zuversicht

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Wie sich die Libanon-Krise auf die Forschung auswirkt

Aktuelle Infos
Wie sich die Situation im Nahen Osten entwickelt, war bei Redaktionsschluss leider noch völlig offen. Hier gibt es jedoch aktuelle Infos:
Förderkreis der Universität Haifa
Goethe-Institut Beirut
Das Projekt der HGB Leipzig
Zentrum für Konfliktforschung Marburg

Angesichts des Leids, das die jüngste Eskalation im Nahen Osten über die dort lebenden Menschen gebracht hat, scheint es nur eine Randnotiz, doch der Konflikt hat auch massive Auswirkungen auf wissenschaftliche Projekte, Dozenten und Studierende. Ein paar Schlaglichter:


An der Universität in Haifa versuchte man, den Betrieb aufrecht zu erhalten, in dem man etwa ein e-learning-Portal für Studierende in den Schutzräumen einrichtete. Das Goethe-Institut in Beirut kümmerte sich wochenlang um die Ausreise von Deutsch-Libanesen statt um kulturellen Austausch, und das Orient-Institut verlagerte wie schon zu Zeiten des libanesischen Bürgerkrieges seinen Betrieb nach Istanbul – der Libanon-Konflikt warf auch im internationalen Wissenschaftsbetrieb so manche Planung über den Haufen. So auch bei „Hiwar fanni – TransArt“, einer auf mehrere Jahre angelegten kunstwissenschaftlichen Kooperation zwischen der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB), der Helwan Universität Kairo, der University of Damascus sowie der einzigen staatlichen Hochschule im Libanon, der Lebanese University of Tripoly. „Wir sind optimistisch, zugleich aber auch realistisch“, erklärt Moritz Remé von eurient e. V., Verein für transmediterranen Kulturdialog
und Kooperationspartner der HGB, kurz nach Inkraftreten der Waffenruhe zwischen Israel
und der Hisbollah fast trotzig. Zumindest fürs Erste halten die Leipziger an dem für April
2007 geplanten Besuch im Libanon fest. Sollte sich die Lage bis dahin wieder destabilisieren, überlegt man, das Treffen mit den libanesischen Studierenden nach Syrien auszulagern.


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