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Studienwahl

Studiengänge mit guten Jobchancen

Orientierungshilfe

Wo ihr die einzelnen Fächer studieren könnt, steht unter www.hochschulsuche.de

Hier stellen wir euch verschiedene Studienrichtungen und Studiengänge vor. Nach Studiengängen suchen könnt ihr am besten in unserem Hochschulverzeichnis: www.hochschulsuche.de.

Tipps und Tricks zur Studien- und Berufswahl findet ihr hier.

Klar ist, dass es keine bessere Versicherung gegen Arbeitslosigkeit gibt als einen Uni-Abschluss. Nach Angaben des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung waren 1991 noch vier Prozent aller ausgebildeten Akademiker arbeitslos, im Jahr 2000 nur noch drei Prozent. Im Jahr 2008 lag die Erwebslosenquote unter Akademikern laut dem Deutschen Gewerksschaftsbund bei 3,3 Prozent.

Nur: Welches Fach garantiert eine glänzende Karriere? Mit exakten Prognosen tun sich die Arbeitsmarkt-Auguren schwer. Das eine Jahr bringt zu viele Akademiker von dieser oder jener Sorte, das andere zu wenig. Oder ist das Orakeln ohnehin umsonst, und man studiert, was Spaß macht?! Schließlich hat der berühmte "Schweinezyklus" schon manchen kalt erwischt. Schweinezyklus? In früheren Zeiten ging es den Bauern oft so, wie heute so manchem Studiengang: Sie begannen erst dann mit intensiver Schweinezucht, als die Nachfrage besonders groß war und produzierten dann gleich im Übermaß, um in der Folge die Zucht fast vollständig einzustellen – was später wiederum zum Mangel und anschließend wieder zu einer unverhältnismäßig großen Produktion führte. Deshalb hier ein paar Antworten auf die Frage: Wie sieht’s am Jobmarkt aus, wenn ich aus der Uni komme?

Lehramt :-)

"Wir beobachten eine rapide absinkende Lehrerarbeitslosigkeit", sagt Christiane Konegen-Grenier, Arbeitsmarktexpertin beim Institut der deutschen Wirtschaft in Köln. Jahrelang herrschte Überfluss an Lehrpersonal. Die Abiturienten orientierten sich um – nun werden Lehrer wieder knapp. Hinzu kommt: In den nächsten zehn bis 15 Jahren werden vermutlich rund 50 Prozent dieser Pädagogen pensioniert.

Jura :-(

Eines ist Jura bestimmt nicht - eine Alternative für Studenten, denen sonst nichts einfällt. Die großen, international operierenden Kanzleien haben extrem hohe Einstellungsanforderungen an Absolventen: Fremdsprachen, internationale Erfahrung, schnelles Studium, exzellente Examina, kaufmännische Kenntnisse .... Und Anwälte gibt es inzwischen wie Sand am Meer. In München kommt auf 263 Einwohner ein Rechtsausleger - Tendenz steigend.

Informatik :-I

Für Hochschulabsolventen der Informatik zeichnen sich in der IT-Industrie die ersten Silberstreifen am Horizont ab - besonders für Systemprogrammierer, die sich in die Anforderungen der Wirtschaft hineindenken und Softwarelösungen für komplexe Probleme basteln. Derzeit hoch im Kurs: Betriebswirtschaftliches Know-how als Zusatzqualifikation. Allerdings: Das Studium hat eine der höchsten Abbrecherquoten.

Medizin :-I

Eine Medizinausbildung ist vor allem ein Knochenjob, denn unser Gesundheitssystem ist längst nicht mehr auf Rosen gebettet. Doch die aktuelle Arbeitslosenquote ist so niedrig wie nie, vor allem in den neuen Bundesländern und ländlichen Gebieten fehlen Arztpraxen und Krankenhausärzte. Die Altersstruktur der Ärzteschaft deutet auf weiteren hohen Bedarf hin, wobei die genauen Entwicklungen nicht zuletzt von gesundheitspolitischen Entscheidungen abhängen.

Wirtschaft :-I

Am besten setzt man ein Wirtschaftsstudium auf eine Banklehre drauf und wird der "Zahlenpapst" eines Unternehmens: Controller. Leute, die die Sparschrauben drehen können, haben immer gute Karten. Auch in Vertrieb und Marketing tun sich für Ökonomen viele Arbeitsfelder auf. Mit diesem Studium kann man wenig falsch machen, darf sich auf seinem Wissen allerdings nicht ausruhen. Achtung: Ohne gute Mathe-Kenntnisse läuft hier gar nichts!

Ingenieurwesen :-)

Bis zum Jahr 2005 sollen es jährlich 20.000 Ingenieure sein, die der Wirtschaft fehlen. Deshalb werden kluge Köpfe für Maschinenbau und Elektrotechnik sowie für den Hochtechnologiebereich, also in der Laser- und Nanotechnik oder in der Biotechnologie, gesucht. Der Ingenieur der Zukunft ist interdisziplinär ausgebildet, wie etwa der Mechatroniker, der vom Schweißen genauso viel versteht wie von E-Technik. In Führungspositionen sind zudem BWL-Kenntnisse extrem wichtig, damit spannende Projekte auch ordentlich kalkuliert werden.

Physik :-) Da das Interesse an der Physik unter Studienanfängern in den letzten Jahren kontiniuierlich gesunken ist, werden Experten auf diesem Gebiet bald mit Kusshand eingestellt werden. Zusatzkenntnisse in Medizin und Elektrotechnik sind hilfreich für den Karrierestart. Als Generalisten der Naturwissenschaft wachsen Physiker oft in Arbeitsfelder für Ingenieure oder Elektrotechniker hinein, meist jedoch arbeiten sie in der Forschung.

Biologie :-(

Biologen kommen hauptsächlich in der Forschung unter, was ihre Aufgabenpalette stark beschränkt. Pharmaindustrie, Medizintechnik und Biotechnologie stellen ebenfalls Biologen ein. Wie in allen Naturwissenschaften verbessern sich die Chancen mit ausgewiesenen IT-Fachkenntnissen erheblich. Eng bleibt der Markt dennoch, denn Biologie ist ein beliebtes Fach.

Geisteswissenschaft :-I

Spannend, spannend - aber nur etwas für Leute, die sich eigene Wege bahnen können. In der allgemeinen Wirtschaftsflaute besteht die Hauptaufgabe für Geisteswissenschaftler jeglicher Fachrichtung vor allem darin, durch ein Studium ohne konkrete Berufsvorgabe das Know-how für einen späteren Job zu erwerben. Unverzichtbar dafür: Praktika und artverwandte Nebenjobs.

Studiengänge stellen wir euch hier vor:

Advanced Science Masterstudium an der Uni München
An der FH Ingolstadt "Internationales Handelsmanagement" studieren
Anlagenbau studieren
Aufstiegschancen in der Medieninformatik
Bachelor of Arts International Management (ISM)
Bachelor of Nursing
Betriebswirt an der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef
BWL/VWL Master an der ASB
BWL Studium an der Alanus-Hochschule
BWL-Studium an der Frankfurt School of Finance & Management
BWL-Studium bei der Bundeswehr
Brauwesen
Computervisualistik an der Uni Magdeburg
Das Studium der Luft- und Raumfahrttechnik
Der duale Studiengang Holztechnik
Duale Ausbildung im Finanzamt
Duales Studium bei der Deutschen Bahn
Exotische Studienfächer
Fahrzeugdesigner werden
Fahrzeugtechnik an der FH Braunschweig-Wolfenbüttel
Fundraising-Akademie
Geothermische Energiesysteme
Informatik bei der Bundeswehr
Informatik studieren
Ingenieurwissenschaftliches Studium
IT-Sicherheit
Journalismus und Public Relations studieren
Journalistik an der FH Macromedia
Jura studieren
Lohnende Zusatzqualifikationen für Wirtschaftswissenschaftler
Luft- und Raumfahrtingenieure
Luft- und Raumfahrttechnik an der Bundeswehr-Universität München
Marine Umweltwissenschaften, Schiffbau, Ozeanographie, Maritime Technologie, Marine Biology, Geo- und Ingenieurwissenschaften
Maschinenbau studieren
Master of Arts Strategic Marketing Management (ISM)
Markscheidewesen und Geodäsie an der TU Berakademie Freiberg
Medizinstudium bei der Bundeswehr
modlab: Molecular Design Laboratory
Nautik studieren
Peace and Conflict Studies
Psychologiestudium
Real Estate Management
Schauspiel
Schiffbau- und Meerestechnik
Sport- und Eventmanagement
Sportwissenschaften studieren
Studienangebote rund ums All
Studiengänge in der Ingenieurswissenschaft
Studium für die Bundeswehrverwaltung in Mannheim
Studium zum Ökolandwirt an der Fachhochschule Eberswalde
Toningenieur-Studium
VWL
Wind Engineering
Wirtschafts- und Organisationswissenschaftstudium
Wirtschaftschemie - Der innovative Diplom-Studiengang in Münster
Wirtschaftsingenieurwesen bei der Bundeswehr
Wirtschaft studieren
Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaftswissenschaften an der Uni Frankfurt
Wirtschaftswissenschaften studieren


Margarete Hucht
UNICUM Abi, Januar 2004



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