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Professor des Jahres 2008

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Die Preisträger 2008

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Der Wettbewerb „Professor des Jahres 2008“ ist entschieden. Freuen dürfen sich vier Hochschullehrer aus Freiburg, Jena, Hamburg und Münster.

Lehren und forschen sollen sie, die Professoren an deutschen Hochschulen. Aber auch ihre Studenten auf den Berufseinstieg vorbereiten und ihnen nötige Hilfestellungen geben. Selbstverständlich ist das noch lange nicht und deshalb  honoriert UNICUM BERUF bereits im dritten Jahr das Engagement eben dieser Hochschullehrer, die sich stark für die berufliche Qualifikation ihrer Studenten einsetzen.

Seit 2006 vergibt UNICUM BERUF den Titel „Professor des Jahres“ an engagierte Professoren, die längst erkannt haben, dass die Zeit, in der Universitäten überwiegend für die  Wissenschaft ausbildeten, vorbei ist. Arbeitskräfte mit akademischem Hintergrund sind für die Wirtschaft unerlässlich. Der Wettbewerb rückt Hochschullehrer in den Blickpunkt, die Praxisnähe beweisen und bei denen neben der klassischen Wissensvermittlung auch die berufstypischen Softskills auf dem Lehrplan stehen. Wer Präsentationstechniken, Kommunikationsfähigkeit und Konfliktmanagement thematisiert oder gar trainiert kam ebenso in Frage für eine Nominierung wie der Netzwerker, der Kontakte zu Unternehmen hält und somit das Bindeglied zwischen Uni und Wirtschaft bildet.

Knapp 800 Professorinnen und Professoren verschiedenster Fachrichtungen aus ganz Deutschland wurden vorgeschlagen. Ausgelobt wird der Preis in vier Kategorien, von Gesellschafts-, über Natur- und Ingenieurwissenschaften bis hin zu den  Wirtschaftswissenschaften. Die Redaktion von UNICUM BERUF nahm jeden einzelnen Kandidaten genauestens unter die Lupe und übergab der fünfköpfigen Jury eine detaillierte Sammlung von Materialien, anhand derer sie sich ein profundes Urteil bilden konnte. Die Entscheidung ist getroffen und fiel auch in diesem Jahr aufgrund der zahlreichen überaus qualifizierten Nominierten sehr schwer.

Die Jury

  • Prof. Klaus Landfried, Politologe und langjähriger Präsident der Hochschulrektorenkonferenz
  • Prof. Bruno Braun, VDI-Präsident und Vorstandsvorsitzender des TÜV Rheinland
  • Prof. Bernhard Pellens, Wirtschaftswissenschaftler und Vorjahressieger
  • Michael Krall, COO KPMG Audit Deutschland
  • Manfred Baldschus, UNICUM-Gründer und Herausgeber

 

Die Sieger


Förderer KPMG
Unternehmertum bringt Verantwortung für die Qualität der eigenen Leistung, für die Mitarbeiter und das Allgemeinwohl mit sich. Deshalb unterstützt KPMG als Unternehmen, aber auch durch einzelne Mitarbeiter, zahlreiche Bildungs-, Kultur- und soziale Projekte. Von besonderer Bedeutung ist hierbei das Engagement im Hochschulbereich, in dem KPMGMitarbeiter ehrenamtlich an zahlreichen Universitäten und Fachhochschulen die Brücke zwischen Hochschule und Wirtschaft schlagen.
 
Genau aus diesem Grunde ist KPMG auch exklusiver Partner des Wettbewerbs „Professor des Jahres“, der ganz ähnliche Ziele hat: Die Studierenden nicht nur fachlich erstklassig zu bilden, sondern auch in beruflicher Hinsicht optimal vorzubereiten. Neben den traditionellen
Hochschulrankings gibt das Wettbewerbsergebnis den Studierenden eine Orientierung, an welchem Lehrstuhl in besonderem Maße auf die Verzahnung von Theorie und Praxis Wert gelegt wird. Dies durch den Wettbewerb zu würdigen, ist mehr als sinnvoll.

Denise Haberger




Kommentare zu Professor des Jahres 2008
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Kommentarübersicht
 

RE: Verfahren?
Antwort auf #3 von Tess:
Tess schrieb:
Mich würde auch interessieren wie letztendlich die Top Ten...
Bei uns entscheidet die Jury zunächst über die zehn besten Profs eines Fachbereichs und wählt aus diesen schließlich die Preisträger. Sie trifft Ihre Wahl aufgrund der Nennungen von Studenten, Hochschulmitarbeitern und Arbeitgebern. Die bei den einzelnen Nominierungen abgegebenen Kommentare tragen zur Entscheidungsfindung bei. Außerdem liegt der Entscheidung ein Dossier zugrunde, in dem der jeweilige Professor sehr detailliert Auskunft über seine Arbeit und seine Ambitionen gibt. Die Expertise der Jury (hauptsächlich Professoren) bietet uns die beste Gewähr, die zur Wahl stehenden Kandidaten in ihren wettbewerbsrelevanten Leistungen zu vergleichen. Studenten sehen ja in der Regel nur ihren eigenen Professor. Eine Jury hat - deshalb haben wir uns für dieses Verfahren entschieden - den besseren Überblick. Dass man die Dinge manchmal anders sieht, gehört dazu...
 
25.11.2008 - 13:09
#4

RE: Verfahren?
Tess
Tess


Mich würde auch interessieren wie letztendlich die Top Ten "Gewinner" ermitelt werden. Ich selbst habe an der Umfrage teilgenommen und finde das Ergebnis in einem Fall sehr fragwürdig und das ist nicht nur meine Meinung. Ich schreibe das nicht, um diese Umfrage abwerten zu wollen. Es interessiert mich daher nur noch stärker, inwieweit die Meinung der befragten Studenten gewichtet wird.
 
24.11.2008 - 22:26
#3

PdJ-Verfahren
U.Heinrich
U.Heinrich


Ja, interessant ist der Wettbewerb ohne Zweifel, denn er fügt der so wichtigen Kategorie "Lehre" eine Facette hinzu, die lange Zeit vernachlässigt wurde. Schlicht und einfach geht es darum , jene Professoren zu finden, die berufspraktisches Wissen schon während des Studiums vermitteln und Kontakte in die Berufswelt knüpfen. Natürlich bleiben emsige Forschung und effektive Weitergabe von Fachwissen die Grundpfeiler professoralen Tuns. Wir möchten diese Basis um den oben genannten Aspekt erweitern, weil wir glauben, dass viele Studenten von solchem Engagement profitieren. Und die Unternehmen freuen sich, weil sie Nachwuchs bekommen, der sich nicht erst lange warmlaufen muss. Wie kommen wir zum Ergebnis? Ganz einfach: Die Kandidaten auf den Titel werden auf unserer Website nominiert. Die Anzahl der Nominierungen ist ein Fingerzeig für die Jury, die letzlich die Sieger bestimmt, sie ist aber nicht entscheidendes Kriterium. Damit wollen wir ausschließen, dass ein Professor in der Mega-Vorlesung den zarten Hinweis gibt, ihn bitteschön zu wählen. Bei uns zählt das Expertenurteil, wofür unsere namhafte Jury steht. Die nominierten Professoren müssen ihre im Wettbewerb gefragte Tätigkeit belegen, etwa durch einen Fragebogen, der zusammen mit weiteren Rechercheeergebnissen zu einem Dossier zusammengefasst wird und den Jurymitgliedern als Grundlage für die Entscheidung dient. Letztlich wird pro Kategorie ein "Professor des Jahres" bestimmt, sowie neun weitere, die sich besonders für ihre Studenten eingesetzt haben. Hier gibt es aber keine Rangfolge. Schöne Grüße
 
20.11.2008 - 11:38
#2

Verfahren?
Ludger Basten
Ludger Basten


Klingt wie ein interessanter, wenn auch, wie mir scheint, einseitig bis irreführend benannter Wettbewerb. Nur würde ich gerne etwas über das Verfahren erfahren, wer wen wie nominieren darf und wie dann letztlich die Bestenliste erstellt wird.
 
19.11.2008 - 16:17
#1