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Warum können Kopierer keine Geldscheine kopieren?

In unserer neuen Serie geht UNICUM Volontärin Denise Haberger regelmäßig den kleinen und großen Rätseln des Alltags nach. Jetzt die ersten fünf Folgen lesen.

Frage 5: Warum kann ein Kopierer keine Geldscheine kopieren? (22. Februar 2010)
"Zur Falschgeldbekämpfung wurde von der Zentralbank-Arbeitsgruppe für die Fälschungsbekämpfung das so genannte Counterfeit Deterrence System entwickelt, um zu verhindern, dass PCs und Geräte beziehungsweise Software zur digitalen Bildbearbeitung zur Fälschung von Banknoten verwendet werden. Das System wurde von Hardware- und Softwareherstellern freiwillig implementiert und verhindert, dass mittels PCs oder Geräten zur digitalen Bildbearbeitung das Bild einer geschützten Banknote erfasst oder reproduziert wird. Im Übrigen stellt das bloße Einscannen von Euro-Bargeld an sich noch keinen Gesetzesverstoß dar." Martin Hummel, Deutsche Bundesbank

Frage 4: Warum ist Gähnen ansteckend? (28. Januar 2010)
"Andere beim Gähnen zu beobachten führt häufig dazu, dass man selbst das Bedürfnis hat, zu Gähnen. Das ist tatsächlich so, und zwar nicht nur bei Menschen sondern auch bei Schimpansen. Mit erhöhtem Sauerstoffmangel hat das nichts zu tun; man glaubt heute eher, dass Gähnen eine soziale Funktion hat. Untersuchungen dazu zeigen, dass die Beobachtung Anderer beim Gähnen Hirnregionen aktiviert, die für Bewegungsbeobachtung und soziale Kommunikation wichtig sind. Der genaue Grund, warum man gemeinsam gähnt, ist noch nicht völlig klar. Gähnen ist ein evolutionär sehr altes Verhalten, das ansteckende Gähnen ist aber nur von Menschen und Schimpansen bekannt, bei denen gemeinsames Handeln evolutionär für das Überleben sehr wichtig war. Man vermutet deshalb, dass der ansteckende Reflex zu Gähnen als ein Signal zur Synchronisierung des Verhaltens in der Gruppe dient." Dr. Ingo Meister, Uniklinik Köln  

Frage 3: Eine Achterbahnfahrt ist für den Körper ähnlich belastend wie der Start einer Raumfähre. Ist es deshalb auch für Nicht-Astronauten gefährlich? (15. Januar 2010)
 
„Achterbahnen oder besser gesagt Rollercoaster sind für (herz-)gesunde Menschen völlig ungefährlich. Die g-Kräfte, also die Belastungen eines Körpers bei Beschleunigung, betragen maximal 6g und wirken nur einige Sekunden ein. Der Weltrekord liegt bei über 50 Tagen Dauerfahrt. Während der Fahrt treten jedoch Herzfrequenzen bis über 200 Schläge pro Minute auf. Für Herzkranke kann dies ein Gefahrenpotential sein. Plötzliche Herztode sind mehrfach beschrieben worden, weshalb Herzkranke darauf verzichten sollen. Stresshormone werden vermehrt bei Männern ausgeschüttet (Adrenalin), Glückshormone bei Frauen (Serotonin). Kurz gesagt: Rollercoaster machen Frauen glücklich und stressen Männer.“ Dr. Jürgen Kuschyk, Oberarzt am Universitätsklinikum Mannheim  

 

Frage 2: Was passiert eigentlich mit dem Mist der Elefanten im Zoo? (20. November 2009)
"Ein Elefant frisst am Tag bis zu 150 kg pflanzliche Kost. Da Elefanten schlechte Verwerter sind, scheiden Sie eine ähnliche Menge auch wieder aus - bei derzeit 4 Elefanten heißt das, dass unsere Pfleger jeden Tag etwa 1 Tonne bewegen müssen; erst Nahrung rein, dann Mist wieder raus. Der Elefantenmist wird zusammen mit dem Kot der anderen Zootiere abgefahren und zunächst auf der Mistplatte unseres Bauern gelagert bis er „gar“ ist und als Dünger auf unsere Felder ausgebracht werden kann. Hier bauen wir hauptsächlich Mais, Gras und Luzerne für unsere Tiere an. Unser Mist wird also recycelt!" Jan Swatek, Zoologischer Inspektor beim Duisburger Zoo  

Frage 1: Läuft eine Rolltreppe langsamer, wenn viele Menschen darauf stehen? (30. Oktober 2009)
"Von unserem Technik-Team weiß ich, dass eine Fahrtreppe grundsätzlich mit der gleichen Geschwindigkeit fährt, da eine Maximalbelastung zugrunde gelegt wird. Es spielt also keine Rolle, wie viele Menschen sich darauf befinden und wie schwer diese sind." Sprecher der Otis Elevator Company, der weltweit größte Hersteller für Aufzüge und Rolltreppen

 

...wird fortgesetzt! 


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Denise Haberger
2009



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