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  1. #1
    Redaktion ist offline Moderator
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    Frage Modeln statt studieren?

    Barbara Meier erzählt im Interview, dass sie ihr Studium unterbrechen will, um Karriere zu machen. Sie war eine Studentin mit Bestnoten. Nun nimmt sie erst einmal eine Auszeit, wie lange, das steht noch nicht fest.

    Ist es wirklich sinnvoll, das Studium über den Haufen zu werfen, vor allem wenn es um einen, meist kurzfristigen, Modeljob geht? Was wird Barbara in zehn Jahren machen, wenn sie zu alt dafür ist?

    Sagt uns eure Meinung!

  2. #2
    Avatar von Platy84
    Platy84 ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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    Zitat Zitat von Redaktion Beitrag anzeigen

    Ist es wirklich sinnvoll, das Studium über den Haufen zu werfen, vor allem wenn es um einen, meist kurzfristigen, Modeljob geht? Was wird Barbara in zehn Jahren machen, wenn sie zu alt dafür ist?

    Sagt uns eure Meinung!
    Man kann auch ohne Studium was werden. Das ist nun weiß Gott keine Voraussetzung. Ich hab auch nicht studiert und bin jetzt selbständig.
    Und wenn sie älter ist, wird ihr schon was einfallen. Dann wird sie auch noch Angebote bekommen, die evt. nicht mit direktem Modeln zu tun haben. Und wenn sie sehr erfolgreich wird, kann sie sich vielleicht auch genug Geld ansparen, um danach kaum noch oder gar nicht mehr arbeiten zu müssen.
    Und selbst, wenn ihr Model-Glück nicht von langer Dauer sein sollte, kann sie auf jeden Fall später studieren. Da gibt es ja keine Altersbeschränkung. Aber vermutlich werden ihr andere (spannendere) Ideen kommen in der aufregenden Zeit, die sie gerade durchlebt.

  3. #3
    Avatar von Seemops
    Seemops ist offline "Professor" (750-1499 Beiträge)
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    Ich finde, es ist prinzipiell ein großes Risiko, auf einen Berufszweig zu setzen, der nur begrenzt ausgeführt werden kann (wegen des Alters) und meist nicht mit regelmäßigen Aufträgen verbunden ist, so dass man eigentlich nie sicher sein kann, ob man immer genug Geld hat. Viele Models machen nebenbei noch etwas anders, also jobben, es reicht also nicht. Es gibt natürlich genügend erfolgreiche Modells und einige von ihnen haben sicherlich ordentlich Kohle, dass es egal ist, wenn sie ab 30 spätestens nicht mehr viele Aufträge bekommen. Das sind jedoch nur sehr wenige und noch weniger sind wie Heidi Klum noch in anderen Bereichen gefragt.
    Dass sich Barbara natürlich jetzt dafür entschieden hat, diesen Weg zu verfolgen, wundert mich nicht. Es ist auch prinzipiell nicht klug, erst nach dem Studium mit Modeln anzufangen, meist ist man als Einsteiger dann schon zu alt.
    Es ist eben so eine Sache mit solchen Berufen, die eben nicht so ablaufen, dass man morgens aufsteht, zur Arbeit geht und dann wieder heimkommt und das Gehalt kommt dann jeden Monat regelmäßig. So sieht es auch in künstlerischen, schreiberischen oder ähnlichen Tätigkeiten aus, wo das Geldverdienen davon abhängig ist, ob man gefragt ist. Ansonsten muss man sich immer einen Nebenverdienst suchen. Beim Modeln kommt dann eben noch der Faktor Alter dazu.
    Bei so einer Berufswahl muss man sich eben hundertprozentig sicher sein, dass man das will und dass man prinzipiell auch gute Chancen hat. Ansonsten heißt es dann, gute Beziehungen oder Glück haben. Dieser Job kann sonst nicht ausgeführt werden wie jeder andere, wenn man sich in seiner Berufswahl irrt.
    Ob man dann später immer noch gleich gute Berufschancen hat, ist dann wohl vom Fach abhängig und davon, ob man wieder reinkommt. Die meisten Models jedoch können auch nebenbei ganz gut studieren, weil sie nicht so viele Aufträge haben und nicht unbedingt um die ganze Welt jetten, wie man sich das bei den ganzen "Topmodels" so vorstellt und tatsächlich der Fall ist. Dass das Barbara wahrscheinlich eher der Fall ist, es also klug ist, das Studium zu unterbrechen, kann ich mir gut vorstellen. Sie hat sicher bessere Chancen als andere Models. Wenn sie merkt, dass es in ein, zwei Jahren nicht klappt, wie es sollte, dann wäre es für eine Rückkehr zum Studium nicht zu spät, vielleicht schwieriger, aber nicht zu spät.
    "Wir hatten zwei Beutel Gras, 75 Kügelchen Meskalin, fünf Löschblattbögen extrastarkes Acid, nen Salzstreuer halbvoll mit Kokain und n ganzes Spektrum vielfarbiger Uppers, Downers, Heuler, Lacher, einen Liter Tequila, ne Flasche Rum, ne Kiste Bier, nen halben Liter Äther und zwei Dutzend Poppers. Nicht, dass wir das alles für unsere Tour brauchten, aber wenn man sich erst mal vorgenommen hat, ne ernsthafte Drogensammlung anzulegen, dann neigt man dazu, extrem zu werden..."

  4. #4
    Thomas Bernhard ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    13.01.2003
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    4.692
    Ich habe vor dem Studium bei verschiedenen Modefotografen als Assistent gearbeitet. Ich war sozusagen "auf der anderen Seite der Kamera" und immer zwischen Fotograf, Stylistin und Labor (ja, damals gab es nur Analog-Fotografie) unterwegs.
    Ehrlich gesagt, die meisten Models, die ich kennengelernt habe, ob männlich oder weiblich, waren doch sehr einfach gestrickt und mit einem Studium sicherlich intellektuell überfordert gewesen...
    Geändert von Thomas Bernhard (24-10-2007 um 14:10 Uhr)
    Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
    Dem Narren ein Denkmal.
    Dem Reimliebhaber ein Gedicht.

  5. #5
    lausitzer ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    18.06.2006
    Beiträge
    3.691
    Warum man jedoch ein fortgeschrittenes Mathematik-Studium noch dazu im Süden Deutschlands, wo die Hochschulen sich gerne mit dem Etikett "Elite" schmücken, über den Haufen wirft, weiß ich nicht.

    Denn die Schönheit ist ja, trotz der leuchtenden roten Haare irgendwie vergänglich. Und was bleibt dann?

    Noch dazu, wenn man das Medienprodukt einer Sendung ist, die von anderen Privatsendern kopiert wird, die sich zudem in immer kürzeren Abständen wiederholt, um zumindest die Bekanntheit der alternden Heidi Klum und Bruce- wie heißt der genau- zu erhalten oder Plattenverkauf von Seal anzuheizen, dann überlebt man ohne deren Unterstüzung, die sich ja schon dem nächsten Casting widmen müssen nicht lange.

    Ein Mathematik-Studium dürfte auf lange Zeit gesehen (wo wir doch bis 67 arbeiten sollen) die rentablere Ausbildung sein.

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