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02-05-2008 11:48 #1
"Student" (20-79 Beiträge)
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- 16.10.2007
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Studenten als Versuchskaninchen?!
Wer zur ersten Generation der Bachelor- und Masterstudierenden gehört, hat es nicht leicht: verzwickter Wechsel der Uni innerhalb Deutschlands, bereits gemachte Seminarscheine werden nicht anerkannt, man ist zwar schneller mit seinem Studium fertig, aber dank des straffen Stundenplans sieht es schlecht aus mit dem so begehrten Auslandsaufenthalt.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Was sagt ihr zum Bologna-Prozess? Und was haltet ihr allgemein von der Umstellung auf eine einheitliche Studienstruktur?
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13-05-2008 18:16 #2scully.fbi Gast
Ba/ma
Also ich habe mich bewusst für einen Bachelor-Abschluss entschieden, weil ich mir davon größere Flexibilität hinsichtlich eines Uniwechsels versprach und Bochum in dieser Beziehung kein Anfänger mehr ist. Die Idee von der Vergleichbarkeit klingt ja auch toll, in der Praxis kommt es dann auch mal anders...
Mittlerweile sehe ich auch die Nachteile: mein größtes Problem zur Zeit ist das Bafög, da ich im 7. Fachsemester studiere (ich böses, böses Mädchen...) - mir fehlt aber nur noch die schriftliche Arbeit und ich belege bereits ganz legal Masterkurse, trotzdem kann ich dieses Semester kein normales Bafög bekommen, sondern nur einen Kredit. Also da muss noch einiges getan werden, denn ich bin weiß Gott kein Sonderfall was dieses sogenannte Übergangssemester angeht.
Den Schritt ins Ausland habe ich gewagt - wenn nicht, hätte ich jetzt vielleicht nicht das Geldproblem, weil ich mich statt auf das Ausland vorzubereiten prüfen lassen hätte.
Die Sache mit der Anwesenheitspflicht ist für mich nicht so das Problem - ich gehe ja schließlich zur Uni, weil es mich interessiert. Außerdem darf man 2 mal fehlen und der Rest lässt sich sonst noch mit dem Dozenten klären.
Mittlerweile würde es für mich persönlich zu viele Umstände machen, die Uni/das Land zu wechseln und wenn es dann auch noch nur ein verwandtes Fach wäre, gäbe es - mal wieder- Bafögprobleme.
Kurzum: ich sehe das Ganze kritisch, aber nicht nur negativ.
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