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  1. #1
    Wischka Gast

    Doping unter Studenten

    Mit Pillen zur Prüfung, das ist längst keine Legende mehr. Studien belegen, dass es unter Studenten einen zunhemden Medikamentgebrauch gibt. Den Lernstress können viele nur noch mit Doping bewältigen - ein gefährlicher Trend, der bald zum unverzichtbaren Normalfall werden könnte.

    Hochleistungen bringen, intelligent sein und einen Einser-Absschluss im Studium hinlegen: Ist es für diese Ziele in Ordnung, seine Lernleistungen durch Medikamente zu verbessern?

  2. #2
    Thomas Bernhard ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Zitat Zitat von Wischka Beitrag anzeigen
    Hochleistungen bringen, intelligent sein und einen Einser-Absschluss im Studium hinlegen: Ist es für diese Ziele in Ordnung, seine Lernleistungen durch Medikamente zu verbessern?
    Ich habe großes Verständnis dafür, daß jeder seine Dämonen, seine persönliche Nemesis hat, die er bekämpfen muß.

    Kein Verständnis jedoch habe ich für die ewigen Koksnasen, die ständig supergutgelaunt und aufgedreht durch den Vorlesungssaal hüpfen!
    Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
    Dem Narren ein Denkmal.
    Dem Reimliebhaber ein Gedicht.

  3. #3
    lausitzer ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Zitat Zitat von Thomas Bernhard Beitrag anzeigen
    Kein Verständnis jedoch habe ich für die ewigen Koksnasen, die ständig supergutgelaunt und aufgedreht durch den Vorlesungssaal hüpfen!
    Sind das diejenigen, die in kürzester Zeit Einser-Abschlüsse machen? Dann weiß ich jetzt, warum ich nicht...

    Ich denke, was man vorher nicht gelernt habe, kann man auch nicht nach dem Einwerfen von ein paar Pillen vor der Prüfung dann vortragen oder niederschreiben. Ansonsten geht die Medizin ja eher davon aus, dass der Dauerge- oder -mißbrauch von Medikamenten oder anderen berauschenden Stoffen eher schädlich für das Nervensystem ist.

    Ich nehme an, dieser Thread soll nicht die Wirkung von Traubenzucker behandeln.

    Und wer ständig Kopfschmerzen hat und Aspirin und Paracetamol im Dauergebrauch verwendet, kann wohl auch nicht soooo erfolgreich beim Lernen sein.

    Ob EPO und Bluttransfusionen hilfreich sind, mag ich so nicht beurteilen, aber würde ich zunächst auch mal für die geistige Fitness eher anzweifeln.

    Wenn man also nicht gerade Sport studiert, dürfte das nicht viel helfen.

  4. #4
    Thomas Bernhard ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Lausitzer, um EPO gehts hier nun wirklich nicht; es steht Dir natürlich frei, diese Diskussion hier durch frühzeitiges Lächerlich-machen abzuwürgen.
    Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
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  5. #5
    Thomas Bernhard ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    13.01.2003
    Beiträge
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    Zitat Zitat von Wischka Beitrag anzeigen
    Mit Pillen zur Prüfung, das ist längst keine Legende mehr. Studien belegen, dass es unter Studenten einen zunhemden Medikamentgebrauch gibt. Den Lernstress können viele nur noch mit Doping bewältigen - ein gefährlicher Trend, der bald zum unverzichtbaren Normalfall werden könnte.

    Hochleistungen bringen, intelligent sein und einen Einser-Absschluss im Studium hinlegen: Ist es für diese Ziele in Ordnung, seine Lernleistungen durch Medikamente zu verbessern?
    Die Frage ist: Wann hört Medikamentengebrauch auf und fängt der Medikamentenmisbrauch an?

    Gerade bei Medikamenten ist die Versuchung groß, dies als bloße Einnahme von Arznei zu deklarieren; meist hat man ja diese Medikamente durchaus rechtmäßig mit einem Rezept erworben.

    Ich würde mir einen ehrlichen und offenen Umgang mit "Stress-Doping" wünschen. Irgendwie wollen ja alle "Bio" sein (die allerschlimmsten sogar Vegetarianer) und tun immer so, als würden sie nur Hagebuttentee trinken. Das ist natürlich gelogen, wie ein kurzer Blick in die Hausapotheke beweist.

    Auf den ersten Blick ist es natürlich ein Zeichen von Schwäche, z.B. die Einnahme von Antidepressiva zuzugeben. Aber langfristig ist es ehrlicher und damit erheblich souveräner - und stressfreier.
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