Thema: Doping unter Studenten
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02-06-2008 12:03 #1Wischka Gast
Doping unter Studenten
Mit Pillen zur Prüfung, das ist längst keine Legende mehr. Studien belegen, dass es unter Studenten einen zunhemden Medikamentgebrauch gibt. Den Lernstress können viele nur noch mit Doping bewältigen - ein gefährlicher Trend, der bald zum unverzichtbaren Normalfall werden könnte.
Hochleistungen bringen, intelligent sein und einen Einser-Absschluss im Studium hinlegen: Ist es für diese Ziele in Ordnung, seine Lernleistungen durch Medikamente zu verbessern?
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02-06-2008 12:26 #2
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Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
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03-06-2008 12:31 #3
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Sind das diejenigen, die in kürzester Zeit Einser-Abschlüsse machen? Dann weiß ich jetzt, warum ich nicht...
Ich denke, was man vorher nicht gelernt habe, kann man auch nicht nach dem Einwerfen von ein paar Pillen vor der Prüfung dann vortragen oder niederschreiben. Ansonsten geht die Medizin ja eher davon aus, dass der Dauerge- oder -mißbrauch von Medikamenten oder anderen berauschenden Stoffen eher schädlich für das Nervensystem ist.
Ich nehme an, dieser Thread soll nicht die Wirkung von Traubenzucker behandeln.
Und wer ständig Kopfschmerzen hat und Aspirin und Paracetamol im Dauergebrauch verwendet, kann wohl auch nicht soooo erfolgreich beim Lernen sein.
Ob EPO und Bluttransfusionen hilfreich sind, mag ich so nicht beurteilen, aber würde ich zunächst auch mal für die geistige Fitness eher anzweifeln.
Wenn man also nicht gerade Sport studiert, dürfte das nicht viel helfen.
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09-06-2008 12:17 #4
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Lausitzer, um EPO gehts hier nun wirklich nicht; es steht Dir natürlich frei, diese Diskussion hier durch frühzeitiges Lächerlich-machen abzuwürgen.
Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
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09-06-2008 12:24 #5
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Die Frage ist: Wann hört Medikamentengebrauch auf und fängt der Medikamentenmisbrauch an?
Gerade bei Medikamenten ist die Versuchung groß, dies als bloße Einnahme von Arznei zu deklarieren; meist hat man ja diese Medikamente durchaus rechtmäßig mit einem Rezept erworben.
Ich würde mir einen ehrlichen und offenen Umgang mit "Stress-Doping" wünschen. Irgendwie wollen ja alle "Bio" sein (die allerschlimmsten sogar Vegetarianer) und tun immer so, als würden sie nur Hagebuttentee trinken. Das ist natürlich gelogen, wie ein kurzer Blick in die Hausapotheke beweist.
Auf den ersten Blick ist es natürlich ein Zeichen von Schwäche, z.B. die Einnahme von Antidepressiva zuzugeben. Aber langfristig ist es ehrlicher und damit erheblich souveräner - und stressfreier.Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
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