Ich hab mich bisher immer nur für Berufe beworben, in denen Frauen dominieren, daher bezweifle ich, dass Frauen IMMER schlechte Karten haben! Im Gegenteil: Das kann manchmal auch Vorteile mitbringen.
Ich glaube das wichtigste bei einem Gespräch ist einfach die Art wie man auf andere wirkt, wenn man selbstsicher auftritt, hat man schon mehr gewonnen, als wenn man unsicher vor sich hin stammelt. Man tut sich einfach leichter, wenn man offener umgeht. Und denkt dran: Die Firmen bewerten zwar euch, aber auch ihr bewertet die Firmen!
Thema: Vorstellungsgespräch
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12-12-2011 14:45 #6
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Klassische Fragen: Vorbereiten
Also ich würde dir empfehlen, dich mit den klassischen Fragen auseinander zu setzen...es gibt ungefähr 10 Fragen, die fast immer vorkommen. Wenn du dich einigermaßen gut vorbereitest, kannst du souverän auftreten.
Bei mir war es sogar so, dass ich trotz Vorbereitung sehr aufgeregt war und habe Fragen durcheinander gebracht und oft den faden verloren. Also es ist auch eine Übungssache....nach den 3. VG war ich viel entspannter und konnte mich viel besser selbst darstellen.
Meiner Erfhrung nach ist es immer besser im Businessoutfit zu erscheinen....eher klassisch. Ich bin eine außergewöhnliche Persönlichkeit aber das muss beim 1. VG nicht zum Vorschein kommen...es könnte nämlich sein, dass sie dich in eine Schuhblade stecken, die du nicht möchtest.
Sonst sei wie du immer bist....verstellt dich so wenig wie möglich und erzählt was du bis jetzt gemacht hast...vor allem hebt die gute Sachen und Erfolge hervor. Bei einigen Jobs hat man als Mann Vorteile...wenn ich so höre, was meine Cousinen bei VG für Fragen gestellt bekommen haben...eieiei...die Berufswelt ist einfach kein Frauenparadies.de ...leider! Dafür haben Frauen, finde ich in anderen Bereiche des Lebens aber auch Vorteile.
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14-12-2011 10:59 #7
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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14-12-2011 11:16 #8
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Ich hab mich bisher immer nur für Berufe beworben, in denen Frauen dominieren, daher bezweifle ich, dass Frauen IMMER schlechte Karten haben! Im Gegenteil: Das kann manchmal auch Vorteile mitbringen.
Ich glaube das wichtigste bei einem Gespräch ist einfach die Art wie man auf andere wirkt, wenn man selbstsicher auftritt, hat man schon mehr gewonnen, als wenn man unsicher vor sich hin stammelt. Man tut sich einfach leichter, wenn man offener umgeht. Und denkt dran: Die Firmen bewerten zwar euch, aber auch ihr bewertet die Firmen!
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09-02-2012 12:37 #9
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Ich glaube die Entwicklung von so einem Gespräch hängt auch immer vom Gegenüber ab. Wenn der potenzielle Arbeitgeber locker und entspannt ist, wird man selber auch schnell locker.
An die Problematik "Frauen- und Männerberufe" glaube ich persönlich nicht mehr. Ich arbeite in einem Softwarehouse. Das Unternehmen E Commerce - nubizz stellt auch gerne Frauen ein, obwohl der IT-Bereich immer noch als reiner Männer-Job angesehen wird. Das sieht man auch teilweise auf der UNI. Im Bereich Informatik sind immer mehr Frauen am Start.
Mein Arbeitgeber ist speziell auf den Bereich E Commerce bzw. Online Shoplösungen spezialisiert. Programmiert wird in der Regel in JAVA. Zwar haben wir noch mehr Männer als Frauen im Unternehmen, aber die Zahl ist in den letzten 2 Jahren doch deutlich nach oben gesprungen....
Wichtig ist aus meiner Sicht, dass man sich gut Vorbereitet. Also man die Website der Firma ansehen, Eckdaten suchen und verstehen und sich mit dem Gewerbe auseinander setzten. Man muss ja nicht alles wissen, dass wird auch keiner verlagen, allerdings sollte man zeigen das man sich mit dem Thema beschäftigt hat.
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10-02-2012 11:39 #10
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Heutzutage
macht sich kaum noch ein Unternehmen die Mühe, Bewerber für eine Stelle selbst auszusuchen. Diese Arbeit wird an eine unübersichtliche Fülle von sg. Personaldienstleistern ausgelagert, die dann zunächst eine Vorauswahl unter den Bewerbern treffen, einige davon zu einem ersten Gespräch einladen, und wiederum nur einige wenige davon dem eigentlichen Arbeitgeber vorstellen, der dann keineswegs selbstverständlich die Auswahl gut heißen muss, woraufhin der am besten geeignete Bewerber bei eben jenem Personaldienstleister unter Vertrag genommen und dem eigentlichen Arbeitgeber überlassen wird. (Stichwort: Personalüberlassung = Sklavenhandel)
Das Risiko und die Arbeit liegen also ganz bei der Personalagentur, die sich das wiederum gut bezahlen läßt. So gewinnen beide. Die Agentur verdient Geld, das Unternehmen spart eine ganze Abteilung ein und bleibt bis zum Schluss völlig im Hintergrund; den Nachteil haben der Bewerber, der sich nicht mehr an ein bestimmtes Unternehmen wenden kann und dessen spätere Kollegen und Vorgesetzte, die keinerlei Einfluss auf die Auswahl mehr haben.
Es muss sogar vermutet werden, wenn die Anforderungen an die Bewerber von Seiten des AG formuliert, die Bewerber von der PA ausgewählt werden, dass nur noch extrem angepasste, stromlinienförmige Typen mit ebenso typischen, geradlinigen Lebensläufen überhaupt in die engere Wahl kommen, nur noch nach Allgemeinplätzen (abgeschlossenes HS- Studium dieser oder jener Richtung mit überdurchschnittlichen Noten, durchsetzungsstark, kommunikativ, teamfähig, bla bla bla, gutes Englisch in Wort und Schrift) ausgewählt wird.
Was für einen Rock (und ob überhaupt) eine Bewerberin an hat, ist vermutlich nicht ausschlaggebend.
Wenn sich ein Bewerber letztendlich als ungeeignet erweist, hat der AG vermutlich ein uneingeschränktes Umtauschrecht mit Geld- zurück- Garantie und bekommt beim nächsten Versuch 10 % Rabatt.Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
(Silvia Arroyo Camejo)
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