Ich würde es umgekehrt chronologisch machen, also zuerst Uni-Zeugnis / Notenspiegel, dann Arbeitszeugnisse (neustes zuerst), dann Abi-Zeugnis.
(Evtl. würde ich das Abi-Zeugnis gar nicht mehr beifügen; mit dem Diplomzeugnis hast Du ja ein höheres Zeugnis. Zumindest bei einer elektronischen Bewerbung, wo Du vielleicht auf Dateigrössen achten musst, würde ich es weglassen.)
Ich würde nicht nach Ausbildung und Tätigkeiten trennen.
Ja, aber ich würde den Lebenslauf ebenfalls umgekehrt chronologisch machen und dabei Ausbildung und Arbeit mischen.
Echt? Familienstand? Ich hab lang keine Bewerbungen mehr in D geschrieben, aber ich kann mich nicht erinnern, den jemals erwähnt zu haben. Oder ist der für die ausgeschriebene Stelle von Bedeutung?
Viel Glück,
Robs
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18-03-2011 15:38 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Bewerbung: Reihenfolge Anlagen
Reihenfolge Anlagen
Hallo,
folgende Frage: in welcher Reihenfolge sollte ich die Anlagen zu meiner Bewerbung dazulegen? -- es handelt sich um eine Erstbewerbung nach erfolgreichen Studium; konkret dreht es sich um folgende Anlagen:
1) Diplomzeugnis bzw aktueller Notenspiegel (Uni)
2) Abiturzeugnis
3) Arbeitszeugnis für berufliche Nebentätigkeit im Einzelhandel (studentische Aushilfskraft, neben dem Studium)
4) Arbeitszeugnisse für (jobverwandte) Honorartätigkeiten neben dem Studium
5) Nachweis über Sprachkurse an der VHS
Gilt auch hier eine strikte chronlogische Reihenfolge? -- also: mit Diplomzeugnis/Notenspiegel beginnen und Abizeugnis zuletzt?
oder aber: in derselben Reihenfolge wie im Lebenslauf (um die Übersichtlichkeit zu verbessern?); mein Lebenslauf ist wie folgt aufgebaut:
1) Persönliche Daten (Name, Anschrift, Familienstand....)
2) Schule und Studium (Hochschule + letzter Schulabschluss)
3) Beruf/Praktika (neben dem Studium)
4) Kenntnisse (Sprachen, EDV-Kenntnisse etc...)
5) Interessen/Hobbies
6) Datum, Unterschrift
....wenn ich mich also an diese Reihenfolge halte, würde sich ergeben: zuerst Diplomzeugnis/Notenspiegel, dann Abiturzeugnis und dahinter erst Arbeitszeugnisse etc.
Danke im voraus.
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18-03-2011 21:40 #2
"Professor" (750-1499 Beiträge)
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21-03-2011 07:58 #3
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Weniger ist mehr
Aus einer unübersichtlichen Menge an Unterlagen herauszusuchen, ob der Bewerber die erforderlichen und wünschenswerten Kenntnisse und Fähigkeiten mitbringt, ist bei einer oder zwei Bewerbungsmappen bestimmt noch mit einem normalen Maß an Konzentration machbar.
Bei über 100 Mappen sieht das bestimmt anders aus.
Wenn Du also annehmen musst, dass Deine Bewerbung mitten in einem meterhohen Stapel liegt, dann musst Du etwas Intuition zeigen. Was für den Job wichtig ist, muss dem Leser sofort ins Auge springen. Alles Andere ist Nebensache, und wird erst herangezogen, wenn es darum geht, zwei ähnlich gut geeignete Kandidaten zu vergleichen. Das kann also weiter hinten stehen.
Das Wichtigste zuerst/ zu oberst gilt also für den Lebenslauf ebenso wie für die gesamte Bewerbungsmappe.
Als Berufsanfänger mit Mitte/ Ende 20 wird man wohl weniger Zeugnisse vorzuweisen haben als mit 50. Da liegt es in der Natur der Sache, das Wenige auch vollständig beizulegen. Später verlieren ältere Unterlagen an Wert und Aussagekraft. Ein Abi aus den 70´ern ist mit den heutigen Verhältnissen nicht mehr vergeichbar, und so sind es auch die Abi- Zeugnisse nicht. Da reicht dann eine Zeile im Lebenslauf. Gleiches gilt für Aushilfstätigkeiten während des Studiums.
Ja, ist immer noch üblich. Als resident engineer, im Vertrieb oder auf Montage werden Junggesellen bevorzugt, besonders, wenn ein Totalverlust (Terror, Entführung, Unfall) nicht auszuschließen ist.Echt? Familienstand?
Bei Jobs, die sich ganz oder teilweise in der Öffentlichkeit abspielen, wird der bürgerlich Verheiratete dem in eheähnlichen Zuständen lebenden Homosexuellen ganz eindeutig vorgezogen.
Auch ein Foto, aus dem sich die ethnische Zugehörigkeit klar erkennen läßt, kann stärkeren Einfluss auf die Einstellungschance haben als ein Zeugnis. (political correctness, Anti- Diskriminierungs- Gesetz und Multikulti- diversity; alles dummes Geschwätz)Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
(Silvia Arroyo Camejo)
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27-09-2011 11:00 #4
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Stimme meine Vorredner zu. Aber das das immer noch ein Problem ist mit wem man seine Freizeit am liebsten verbringt oder ob man sich bindet oder nicht, find ich echt zum k...... Dachte ein Land wie Deutschland könnte da schon weiter sein.
Zitat von Astir01;447268
Ja, ist immer noch üblich. Als [I
In Punkto Foto, ich kenn da Geschichten, da wird das Personalbüro beauftragt alle Frauen die nicht blond sind auszuladen, egal wie gut sie sind. Schlimm sowas.
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28-09-2011 09:31 #5
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Nimby
"Ich habe nichts gegen Schwule, Neger, Rechtsradikale oder Windkraftanlagen. Nur zuhause muss ich nichts von alledem haben."
Not In My Backyard
Das kann frau nur schlimm finden, wenn sie nicht blond ist. Die Blondinen finden das toll.In Punkto Foto, ich kenn da Geschichten, da wird das Personalbüro beauftragt alle Frauen die nicht blond sind auszuladen, egal wie gut sie sind. Schlimm sowas.
Als Mann aber frage ich Dich: Worin besteht der prinzipielle Unterschied zwischen einem Personalchef, der nur Blondinen einstellen will (er verspricht sich ja offensichtlich etwas davon) und einer Politikerin, die eine Frauenquote von 40% in den Vorstandsetagen per Gesetz vorschreiben will?
Grundgesetzlich geschützt ist in Deutschland die Vertragsfreiheit. Ich halte das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz für eine verfassungsrechtlich unzulässige Einschränkung dieses Grundrechts. Es muss einem Arbeitgeber uneingeschränkt gestattet sein, Arbeitsverträge mit demjenigen abzuschließen, den er selbst (und nur er) für am besten geeignet hält. Eine Einschränkung gleich welcher Art und Natur halte ich für verfassungswidrig.Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
(Silvia Arroyo Camejo)
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