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  1. #1
    Avatar von administrator
    administrator ist offline Administrator
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    Altersarmut bei weniger als 2.500 Euro brutto

    Das Leben ist teuer, die Vorsorge fürs Alter wird immer schwieriger. Das Bundesarbeitsministerium rechnet mit Altersarmut auch bei Normalverdienern.

    Zum Artikel auf UNICUM.de

    Mit einem Verdienst von 2.500 Euro monatlich im Alter an Armut leiden? Was im ersten Moment vielleicht abwegig klingt, ist wohl die bittere Wirklichkeit. Nach Medienberichten handelt es sich um aktuelle Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums, die zu diesem Ergebnis kommen.

    Habt ihr Angst vor der Altersarmut? Wie sehr beschäftigt euch das Thema? Sind 2.500 Euro/brutto im Monat nicht ein guter Lohn?

  2. #2
    Rigoberto ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
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    Kommt darauf an, wie dei Lebenshaltungkosten steigen. Fuer mich waeren 2,5 butto im Moment wunderbar, da bin ich ja gerade als Studi "ganz unten" wie von Wallraff beschrieben, wenn es nach meinem monatlichen Einkommen geht (ich habe insgesamt 700 netto).
    Klar will ich nicht mien Leben lang so an der Grenze duempeln, aber ehrlich gesagt kenne ich viele Akademiker und Studies die sich schon fragen, ob sich eine Arbeit ueberhatpt lohnt bei den rosigen Aussichten. Man muss extrem flexibel sein, endlose Ueberstunden, staendige Weiterbildung usw....naja, ehrlich gesat lebe ich eher im hier und jetzt und hoffe auf persoernliches Glueck. Panik schieben bringt mich auch nicht weiter.

  3. #3
    Knarzt ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
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    Ein Leben lang voll arbeiten und dann nicht von der Rente leben können ist natürlich Mist. Aber Sorgen habe ich eigentlich keine, aus zwei Gründen: Lebe z.Z. in einem 2 Personen Haushalt mit einem Gesamteinkommen von 1500 Euro netto und wüsste spontan nicht, was ich mit mehr Geld anfangen sollte. Habe recht geringe Ansprüche, sodass mir wenig Geld keine Angst macht. Zweitens habe ich einen körperlich nicht anstrengenden Job, den ich auch noch mit 70 machen könnte. Ich würd "einfach" weiterarbeiten, und sei es mit 400€ Jobs (sofern die dann nicht auf die Rente angerechnet werden), und gut ist. Ist jetzt natürlich nicht verallgemeinerbar, weil die meisten eher Stress im Job haben und da irgendwann ein Ende brauchen. Aber ich finde die Vorstellung, irgendwann nicht mehr arbeiten zu gehen gerade gruseliger, als bis zu meinem Ableben zu arbeiten. Wie gesagt, höchst subjektiv!

  4. #4
    Astir01 ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    5.335

    Bange machen gilt nicht

    Mir erscheinen 2.500 €/m. brutto gewiss nicht als niedrig, und sie wären mir auch nach Steuern mehr als auskömmlich. Ob das auch bei anderen so ist, hängt doch zu mindestens der Hälfte von den Ansprüchen ab. Will ich in einer großen Wohnung in bester Lage in Saus und Braus leben, jedes Jahr zwei mal all inclusive in Urlaub zu den exotischsten Zielen und darüber hinaus noch den Enkeln was zustecken, dann können selbst 5 Mille zuwenig sein.

    Allerdings findet sich nirgendwo eine Armutsdefinition, die einen solcherart hohen monatlichen Betrag als Grenze ausweist. Statt dessen stehen Zahlen zwischen 760 (Hartz IV) und 1200 € (= 40% des Durchschnittseinkommens) im Monat zur Debatte. Davon sind 2500 € noch ein Stückchen weg, oder?

    Was also bezwecken sie mit solchen Zahlenspielchen, Frau v.d. Leyen?
    Welche Wähler wollen sie damit an die Urnen der CDU treiben?
    Gewiss nicht jene, deren Erwerbseinkommen jetzt schon weniger als 2500 €/m. beträgt, und die davon auch noch eine Familie ernähren müssen. Dann nämlich müssten sie in der Debatte um den Mindestlohn nämlich ~ 15 €/h fordern. Das schränkt die Zahl ihrer möglichen Koalitionspartner aber extrem ein.

    Meine Frage an sie daher:

    Haben sie in ihrem Hause schon mal nachrechnen lassen, welcher Anteil der deutschen Volkswirtschaftsleistung in die Ruhestandsbezüge fließen müsste, wenn man schon jetzt, in 10, 20 oder 30 Jahren jedem Rentner mindestens 2500 € Rente bezahlen wollen würde?
    Soll ich mal?
    Annahme: Gesamtbevölkerung 70 Millionen; davon 40% Rentner, 40% Erwerbstätig, 20% nicht erwerbstätig bzw. nicht steuerpflichtig. BIP/Nase (ähnlich wie heute) = 40.000 € macht 2,8 E+12 €; davon für die Renten (28 Mio. x 30.000 €) 8,4 E+11; das wäre ein Drittel.

    Dumme Nuss!
    Geändert von Astir01 (15-11-2012 um 11:12 Uhr)
    Tja, Proton müsste man sein; man würde die Quantenphysik verstehen, wäre immer positiv drauf, und hätte eine nahezu unbegrenzte Lebenszeit.
    (Silvia Arroyo Camejo)

  5. #5
    WalterWhite ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    14.11.2012
    Beiträge
    6
    ich denke 2500 Brutto sind aufgrund der vielen Abgaben wirklich nicht viel.

    Denke ab 3000€ sollte man zufrieden leben können.

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