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  1. #1
    Asturiana ist offline "Student" (20-79 Beiträge)
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    07.01.2005
    Beiträge
    24

    der fänger im roggen

    Der fänger im roggen- von salinger.

    Hat das jemand gelesen? was könnt ihr darüebr berichten?

    ich möchte es als sekundärliteratur zu "die neuen leiden des jungen w." von Ulrich plenzdorf...

  2. #2
    Kumo Gast
    Zitat Zitat von Asturiana
    Der fänger im roggen- von salinger.
    Klasse Buch.

    Zitat Zitat von Asturiana
    Hat das jemand gelesen? was könnt ihr darüebr berichten?
    Ich fand es sehr angenehm zu lassen, teilweise lustig, meistens jedoch recht melancholisch, auf jeden Fall immer sehr ... sensibel?

    Zitat Zitat von Asturiana
    ich möchte es als sekundärliteratur zu "die neuen leiden des jungen w." von Ulrich plenzdorf...
    Das habe ich wiederum (noch) nicht gelesen (welch Zufall, habe ich mir aber heute auf dem Flohmarkt zugelegt!). Unter Sekundärliteratur zu einem fiktiven Text verstehe ich jedoch nicht einen weiteren fiktiven Text, sondern einen Sachtext mit einer Interpretation und/oder Hintergrundinformationen. Was hast Du denn vor? Hausarbeit? Referat? Selbstfindungsseminar?

    Eine Lektüre des Fängers lohnt alle mal, wobei ich auch mal wieder die Trommel rühre für die originalsprachige Ausgabe.

    At your service
    Kumow

  3. #3
    jodoca ist offline Moderator
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    01.01.2003
    Beiträge
    3.140

    holden - edgar

    Zitat Zitat von Asturiana
    ich möchte es als sekundärliteratur zu "die neuen leiden des jungen w." von Ulrich plenzdorf...

    die beiden bücher miteinander zu vergleichen ist bestimmt nett, aber ich frage mich, wo hier der bezugspunkt sein kann, an dem dieser vergleich aufgehängt wird? beide protagonisten sind männlich und jung, aber ansonsten finde misjö wiboh und mista kolfild nun wirklich nicht vergleichbar, da würde ich doch schon eher dann den echten werther heranziehen, wenn es denn schon sein muss.

    btw ich muss mal ein bißchen werbung machen, ich weiß zwar nicht, ob er noch damit tourt, aber andre eisermann liest den werther szenisch (das flügelgesäusel dazu hätte er sich allerdings schenken können), jedenfalls lecker, werther endlich sexy.
    Ein Gedicht, was es sonst auch immer noch sein mag, ist zuerst ein Text.

  4. #4
    Der Vogone Gast
    Da Plenzdorf sowohl auf den "echten" Werther als auch auf Salinger Bezug nimmt (bei dessen deutschsprachiger Rezeption man sich ganz nebenbei auch noch ein wenig Böllstoff reinzieht, falls es nicht inzwischen eine neuere Übersetzung gibt), empfiehlt sich die Lektüre beider Paralleltexte.

    Als Sekundärliteratur bezeichnet man das dann aber fachterminologisch nicht, da hat das alte Romanow-Kuckuckskind schon recht.

    Leider ist meine eigene Salinger-Lektüre schon zu lange her, als daß ich darüber wesentlich mehr zu sagen wüßte, als daß ich es - ähnlich wie KuMo - für ein tolles Buch halte. Auf jeden Fall ist es leicht und locker zu lesen; die Übersetzung von Heinrich Böll perlt munter dahin. Übrigens ist auch Goethes Werther keine unlösbare Aufgabe.

    Rein sprachlich ist der Plenzdorf-Text auf jeden Fall eindeutig an Salinger angelehnt, nicht an Goethe. Inhaltlich gesehen dagegen sind die Bezüge zum "Werther" stärker. Eine erschöpfende intertextuelle Analyse müßte im Grunde beide Paralleltexte berücksichtigen, aber das wäre für deine Anforderungen vielleicht schon des Guten zuviel.

    @jodoca: Eisermann und sexy? Na, ich weiß nicht. Der junge Klaus Hoffmann sah in der Plenzdorf-Verfilmung vermutlich ein bißchen knackiger aus...

  5. #5
    Thomas Bernhard ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    13.01.2003
    Beiträge
    4.692
    Hallo Asturiana!

    [angeb]Ich habe sogar alle drei Bücher (den Fänger und die zwei Werther) gelesen.[/angeb]
    An den Salinger habe ich postive Erinnerungen, allerdings ist das schon ein paar Jahre her und ich fürchte, heutzutage würde ich mich nicht mehr ganz so für doch überwiegend pupertäre Probleme interessieren. Außerdem fand ich das Buch arg zentral auf den Protagonisten fokussiert. In erster Linie ist "Der Fänger im Roggen" hervoragend gut gemachte Jugendliteratur. Finde ich. Ich würde es durchaus weiterempfehlen, die beiden Werther fand ich nämlich beide nur albern.
    Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
    Dem Narren ein Denkmal.
    Dem Reimliebhaber ein Gedicht.

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