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  1. #1
    Avatar von Die Kommissarin
    Die Kommissarin ist offline "Student" (20-79 Beiträge)
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    15.01.2005
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    24

    Deutschsprachige Krimis

    Gibt es hier Leser von deutschsprachigen Kriminalromanen? Welche lest ihr gerne?

    Freundlich
    Die Kommissarin
    "Endlich hat Wallander einen deutschen Bruder" (Frankfurter Rundschau)
    Jan Seghers: Ein allzu schönes Mädchen, Kriminalroman
    www.janseghers.de

  2. #2
    Avatar von way2common
    way2common ist offline "Doktor" (300-499 Beiträge)
    Registriert seit
    03.01.2005
    Beiträge
    424
    Ich hab vor ein paar Jahren mal "Der Richter und sein Henker" sowie "Der Verdacht" von Dürrenmatt gelesen. Zur Zeit lese ich kein Buch.
    "He who has never hoped can never despair"
    “In this world there is always danger for those who are afraid of it.”
    “The only man who behaves sensibly is my tailor; he takes my measurements anew every time he sees me, while all the rest go on with their old measurements and expect me to fit them”
    (alle G. B. Shaw)

  3. #3
    Avatar von S. Anders
    S. Anders ist offline "Habilitand" (500-749 Beiträge)
    Registriert seit
    29.01.2003
    Beiträge
    499
    Mit beiden Büchern spielt Dürrenmatt in einer eigenen Liga. Ich kenne - jenseits dieser Liga - keine gute deutsche Kriminalliteratur, was weniger über die Krimis hierzulande, als vielmehr über meine Lesegewohnheiten aussagen mag. Bildungsromane den Deutschen, Krimis den Angelsachsen, Leidenschaftliches den Franzosen, Familiensagas den Südamerikanern oder Russen, usw. So läuft das[*]

    Ich bin/war (oszilliere da noch zw. Ggw. und Verg.) großer Martha-Grimes-Fan, nachdem ich durch die strenge aber unterhaltsame Kinderstube von Christie und Doyle tollen durfte; auch manchen Wallander würde ich - in seiner schönen Paarung von Lakonismus und Suspense - nicht von der Nachttischkante stoßen. Die Selbst- und Fremdvermarktung der (um die entspr. Werbeslogans einmal adjektivisch zusammenzufassen) "aufstrebenden jungen deutschen Kriminalautorinnen" (was immerhin schon herrischer als "Fräuleinwunder" klingt) schreckt mich eher ab.

    Sam


    [*Nur Spaß!]
    Geändert von S. Anders (15-01-2005 um 19:48 Uhr)
    Gruß, Sam
    s. anders ist stolzer moderator des bücherforums
    und wird eingekleidet von seiner mama

    als orion "zett" green und timotheus roth
    kämpft er tapfer in den logorrhien wars

  4. #4
    Astir01 ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    25.07.2003
    Beiträge
    5.278

    off topic

    [Senf dazugeb] Ich habe, lange nachdem ich das Buch damals in der Mittelstufe gelesen habe, den Eindruck gewonnen, als habe Dürrenmatt das Verbrechen, Mord und Totschlag, nur als Medium für seine Botschaft benutzt. Ihm ging es nicht darum, einen Krimi zu schreiben, sondern darum, dass man nur so eine message unter die Leute bringt. (nach dem Motto: Sex sells hat er sich blos nicht getraut)
    Deshalb fehlt seinen Krimis alles, was einen solchen eigentlich auszeichnet.
    Identifikationsmöglichkeit des Lesers mit Opfer, Täter oder Ermittler.
    Eine (oder mehrere) überraschende Wendung(en).
    Spannung durch Wissensvorsprung oder "who done it".

    So wirkt er letztlich belehrend. (ablolutes K.O.- Kriterium für männliche Jugendliche )
    [/Senf]

    Leider muss ich Sam außerordentlich Recht geben.
    So richtig gute Krimis habe ich von deutschen Autoren auch noch nicht gelesen. (was jetzt nicht unbedingt was heißen muss)
    Ich bin auch gar nicht so der Krimi- Fan, aber hin und wieder bekommt man ja doch mal einen in die Hände, und da war eben nix Rechtes aus deutscher Feder dabei.

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