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  1. #1
    Kumo Gast

    Ian Flemings Bond-Bücher

    Als großer Fan der Filme frage ich mich seit einiger Zeit, wie wohl die Bücher sind, auf denen die Streifen basieren. Hat da mal jemand eines von gelesen? Empfehlenswert? Wie schneiden die im Vergleich zu den Filmen ab?

    Frage mich auch, ob man die überhaupt noch entsprechend würdigen kann, wenn man die Filme bereits alle gesehen hat...
    :grübel:

  2. #2
    Avatar von Contrai
    Contrai ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
    Registriert seit
    15.10.2004
    Beiträge
    1.940
    Da nur fuer die ersten James Bond Filme die Buecher ueberhaupt als so etwas wie eine Grundlage herhielten und die spaeteren Sachen alle auf eigens geschriebenen Drehbuecher basieren, kann man sie sicherlich auch mit Kenntnis der Filme goutieren.
    Ausserdem wurden eh nur zumeist die Titel und einige wenige Szenen uebernommen.
    Im Vergleich zu den Filmen sind sie wesentlich realistischer, allerdings dann auch nicht so spritzig, der dort beschriebene Bond findet sich auch nur in Connery oder vielleicht noch Dalton vor.
    Ansonsten kann ich mich an wenig erinnern, ist schon gut ein Jahrzehnt her.
    Wenn man die Spionageromane des Kalten Krieges mag, mag man auch die Fleming's.

  3. #3
    Avatar von Düsentrieb_610
    Düsentrieb_610 ist offline Moderator
    Registriert seit
    28.12.2003
    Beiträge
    3.957
    Hmm, die Flemings sind noch auf meiner to-do-Liste, aber ein Kollege von mir ist ein vollkommener Fan und wird nicht müde zu betonen, dass die Bücher mit den Verfilmungen wirklich kaum was gemein haben: Der Bond, den Fleming beschreibt, ist wohl eben nicht der ständig im Martinirausch ONS-Gespielinnen aufreißende Playboy, sondern eher ein zynischer, von seinem Job zunehmend angenervter Staatsdiener, der die Trauer um den Verlust seiner Frau im Alkohol zu ertränken sucht und nur dadurch auffällt, dass er eben nicht den 08/15-Bürojob hat. Also wohl irgendwie ein bisschen wie der olle Marlowe, nur dass der eben Whisky bevorzugt...
    P.S. Im Goldfinger-Roman wird die Kernwaffe angeblich tatsächlich zum Knacken der Eingangspforte von Fort Knox benutzt: Abgesehen davon, dass das auch mit modernsten Gefechtsfeldwaffen kaum hinreichend präzise zu machen wäre (Kanonen? Spatzen?), bleiben die logistischen Probleme: Wie transportiert man die Beute ab? Wenigstens in diesem Punkt ist das in der Verfilmung angenommene Vorgehen klüger... :grübel:
    "Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung."
    (Jean-Jacques Rousseau)

    "Science flies you to the moon.
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    (Victor Stenger)

    Am Ende wird alles gut.
    Und falls nicht, ist es nicht das Ende.

  4. #4
    noodles ist offline "Student" (20-79 Beiträge)
    Registriert seit
    01.03.2005
    Beiträge
    70
    Ich kenne nur Casino Royal als Buch, fand es damals "durchschnittlich".

  5. #5
    Avatar von drummerboy
    drummerboy ist offline "Professor" (750-1499 Beiträge)
    Registriert seit
    17.02.2004
    Beiträge
    1.182
    ich glaub zwar nicht, dass dir das sonderlich weiterhilft, aber ich wollt's mal gesagt haben

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