Da nur fuer die ersten James Bond Filme die Buecher ueberhaupt als so etwas wie eine Grundlage herhielten und die spaeteren Sachen alle auf eigens geschriebenen Drehbuecher basieren, kann man sie sicherlich auch mit Kenntnis der Filme goutieren.
Ausserdem wurden eh nur zumeist die Titel und einige wenige Szenen uebernommen.
Im Vergleich zu den Filmen sind sie wesentlich realistischer, allerdings dann auch nicht so spritzig, der dort beschriebene Bond findet sich auch nur in Connery oder vielleicht noch Dalton vor.
Ansonsten kann ich mich an wenig erinnern, ist schon gut ein Jahrzehnt her.
Wenn man die Spionageromane des Kalten Krieges mag, mag man auch die Fleming's.
Thema: Ian Flemings Bond-Bücher
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23-04-2005 23:55 #1Kumo Gast
Ian Flemings Bond-Bücher
Als großer Fan der Filme frage ich mich seit einiger Zeit, wie wohl die Bücher sind, auf denen die Streifen basieren. Hat da mal jemand eines von gelesen? Empfehlenswert? Wie schneiden die im Vergleich zu den Filmen ab?
Frage mich auch, ob man die überhaupt noch entsprechend würdigen kann, wenn man die Filme bereits alle gesehen hat... :grübel:
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24-04-2005 13:19 #2
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24-04-2005 14:36 #3
Hmm, die Flemings sind noch auf meiner to-do-Liste, aber ein Kollege von mir ist ein vollkommener Fan und wird nicht müde zu betonen, dass die Bücher mit den Verfilmungen wirklich kaum was gemein haben: Der Bond, den Fleming beschreibt, ist wohl eben nicht der ständig im Martinirausch ONS-Gespielinnen aufreißende Playboy, sondern eher ein zynischer, von seinem Job zunehmend angenervter Staatsdiener, der die Trauer um den Verlust seiner Frau im Alkohol zu ertränken sucht und nur dadurch auffällt, dass er eben nicht den 08/15-Bürojob hat. Also wohl irgendwie ein bisschen wie der olle Marlowe, nur dass der eben Whisky bevorzugt...

P.S. Im Goldfinger-Roman wird die Kernwaffe angeblich tatsächlich zum Knacken der Eingangspforte von Fort Knox benutzt: Abgesehen davon, dass das auch mit modernsten Gefechtsfeldwaffen kaum hinreichend präzise zu machen wäre (Kanonen? Spatzen?), bleiben die logistischen Probleme: Wie transportiert man die Beute ab? Wenigstens in diesem Punkt ist das in der Verfilmung angenommene Vorgehen klüger... :grübel:"Es ist mehr wert, jederzeit die Achtung der Menschen zu haben, als gelegentlich ihre Bewunderung."
(Jean-Jacques Rousseau)
"Science flies you to the moon.
Religion flies you into buildings."
(Victor Stenger)
Am Ende wird alles gut.
Und falls nicht, ist es nicht das Ende.
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24-04-2005 16:34 #4
"Student" (20-79 Beiträge)
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- 01.03.2005
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- 70
Ich kenne nur Casino Royal als Buch, fand es damals "durchschnittlich".
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24-04-2005 18:34 #5
ich glaub zwar nicht, dass dir das sonderlich weiterhilft, aber ich wollt's mal gesagt haben
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