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  1. #1
    Iron(ic)man ist offline Registrierter Benutzer
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    Für alle §$%$&/, die einen Niedriglohnsektor fordern

    Einige Leute, die vorgeben intelligent zu sein, fordern zu Abbau der Arbeitsloigkeit einen Niedriglohnsektor. Diese Leute, aber auch andere sollte mal das Buch "Arbeit poor" von Barbara Ehrenreich lesen. Die Autorin hat in USA ein paar typische Niedriglohnjobs ausprobiert und auch v.a. versucht von dem Geld, das sie dabei verdient hat zu leben (working poor). Vielleicht sollten einige von denen, die diese Jobs fordern nicht nur das Buch lesen, sondern auch mal dieses Experiment durchführen. Ich denke, dass dann absurde Forderungen wie z.B: die von DIHT Chef Braun geforderten 500 Stunden unbezahlter Arbeit wieder zurückgenommen!

  2. #2
    Avatar von muehle
    muehle ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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    26.10.2002
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    1.555

    Re: Für alle §$%$&/, die einen Niedriglohnsektor fordern

    Original geschrieben von Iron(ic)man
    Einige Leute, die vorgeben intelligent zu sein, fordern zu Abbau der Arbeitsloigkeit einen Niedriglohnsektor. Diese Leute, aber auch andere sollte mal das Buch "Arbeit poor" von Barbara Ehrenreich lesen. Die Autorin hat in USA ein paar typische Niedriglohnjobs ausprobiert und auch v.a. versucht von dem Geld, das sie dabei verdient hat zu leben (working poor). Vielleicht sollten einige von denen, die diese Jobs fordern nicht nur das Buch lesen, sondern auch mal dieses Experiment durchführen. Ich denke, dass dann absurde Forderungen wie z.B: die von DIHT Chef Braun geforderten 500 Stunden unbezahlter Arbeit wieder zurückgenommen!
    Hab das Buch zwar nicht gelesen, aber immer wenn ich diese Herren in den grauen und schwarzen Anzügen und ebensolchen Dienstwagen mit Stern darüber reden höre, daß es Beschäftigung - wenn überhaupt - nur im Niedriglohnbereich geben wird, krieg ich einen Würgereiz im Hals.

    Ich kann mir nicht vorstellen, wie jemand von diesen Niedrig-Löhnen leben soll und noch eine Familie ernähren soll.
    Und unbezahlte Arbeit ist ja wohl auch Schwachsinn. Wo leben wir den? Ich komme mir vor, wie im Kapitalismus des 19. Jahrhunderts.

  3. #3
    Gast
    Unbezahlte (Zwang-)Arbeit darf nicht sein, da stimme ich zu, aber Billigjobs muß es geben dürfen. Denn es geht ja einzig und allein darum: Dass man mehr Möglichkeiten schafft und nicht ständig Möglichkeiten einschränkt!

  4. #4
    Iron(ic)man ist offline Registrierter Benutzer
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    112
    Original geschrieben von Gast
    Unbezahlte (Zwang-)Arbeit darf nicht sein, da stimme ich zu, aber Billigjobs muß es geben dürfen. Denn es geht ja einzig und allein darum: Dass man mehr Möglichkeiten schafft und nicht ständig Möglichkeiten einschränkt!

    Hahahaha
    Die Möglichkeiten drei Jobs auf einmal zu machen und sich trotzdem nicht mal das Essen für eine ganze Woche leisten können, während sich der Anbieter des Billigjobs die Möglichkeiten schafft die Leute immer mehr unter Druck zu setzen, denn diese sind dazu gezwungen

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