Hab das Buch auf englisch gelesen. Und nein, die Autorin ist nicht sonderlich begabt was das Schreiben und dementsprechend ihren Schreibstil angeht (was die Autorin auch selber weiß und in diversen Interviews erwähnt hat). Die Autorin hat diesen Roman - laut eigener Aussage - zu einer Zeit geschrieben in der sie eine Art Midlife-Crisis hatte.
Die Charaktere sind sehr eigen. Die beiden Hauptcharaktere haben sehr extreme Charaktereigenschaften und können dementsprechend nervig wirken. Auch die Story ist nichts Neues und auch nichts besonders Interessantes. An deiner Stelle würd ich mich zunächst in das Buch reinlesen, es ist absolut geschmackssache. Es gibt jedoch definitiv bessere Romane auf diesem Gebiet.
Das Buch lebt lediglich von seinem Hype und nicht vom Inhalt selber.
Thema: 50 Shades of Grey
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06-08-2012 16:28 #1
50 Shades of Grey
Hey!
Überall durch die Medien geistert ja derzeit das Buch "50 Shades of Grey". Was ich bisher so gehört habe, spricht mich nicht besonders an. Vor allem soll es echt schlecht geschrieben sein.
Hat es einer von euch schon gelesen und kann es empfehlen? Bzw. davon abraten?
LG
Flocke
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10-08-2012 12:25 #2
"Student" (20-79 Beiträge)
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18-09-2012 14:22 #3
Über Shades of Grey und Literatur-Tipps vom Tausendfüßler
Hallo und viele Grüße aus Berlin!
Also ich lese das Buch zurzeit auch, habe es geschenkt bekommen und vorher schon einige Diskussionen über den Hype des Buches geführt - natürlich ohne es gelesen zu haben.
Meine Meinung ist immer, jeder Leser sollte ein Buch ganz lesen, um letztendlich ein volles Urteil abgeben zu können. Daher ist mein Urteil auch mit Vorsicht zu genießen.
Lange Rede kurzer Sinn. Ich habe mich hingesetzt und bin derzeit auf Seite 120. Wenn es auch keine große Literatur sein mag - Hype hin oder her, Absatzzahlen sprechen ja durchaus auch für sich, jedoch wissen wir auch: "Sex sells!" und jedes schlechte Buch kann mit einer guten Marketingmaschinerie verkauft werden -, so liest es sich meiner Meinung nach locker und leicht (jetzt echt ganz subjektiv). Gestaltet sich anfangs wie eine schöne Liebesgeschichte, die sicherlich noch in dunkle Gefilde der Liebe abdriftet (ich lass mich überraschen). Ich habe das Buch noch nicht ganz gelesen, daher kann ich es noch nicht umfassend beurteilen und sicherlich kommt noch das ein oder andere "wovon alle sprechen", aber ich denke, ich werde es weiter lesen.
Fazit: Bisher ist es recht unterhaltsam. Wer auf erotische Literatur oder Liebesromane steht, kommt sicherlich mehr oder weniger auf seine Kosten. Empfehle aber als Herbstlektüre lieber Jonas Jonasson "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand". Das habe ich in einem Ruck durchgelesen, im Gegensatz zu "Shades of Grey", wo ich ab und zu einmal schmökere. Andere Thematik, aber echt genial geschrieben und konzipiert.
Mehr über Literatur und auch meinen eigenen Liebes-Roman auf dem Blog "Der Tausendfüßler - Das Blog zum Roman": Der Tausendfüßler – Das Blog zum Roman
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18-09-2012 14:42 #4
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Ich verstehe die ganze Hyperei eh nicht. War ja auch schon bei "Feuchtgebiete" irgendwie komisch:
Alle erzählen, wie eklig und radikal das sein soll, ich denk mir prima, genau mein Ding und bekomme dann was ganz anderes: Die unglaublich traurige Geschichte eines traumatisierten Mädchens, das einfach nur nicht verklemmt ist. Noch nicht mal übetrieben Hemmungslos.
Bei Shades of grey wird das ähnlich sein...
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