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  1. #11
    Erdnuss ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    02.10.2003
    Beiträge
    5
    versucht es mal mit:

    Paolo Coelho "Der Alchimist" (für alle, denen Sophies Welt ein wenig zu schulbuchartig war; es geht darum, dass man in seinem Leben auch mal versuchen muss, seine Träume in die Wirklichkeit umzusetzen)

    oder die Bücher von Simon Singh "Fermats letzter Satz" (ich hab nie gedacht, dass man die Geschichte der Mathematik so unterhaltsam beschreiben kann - es hat überhaupt nix mehr mit dem Zeugs aus der Schule zu tun....) und "Geheime Botschaften" (über Kryptographie - Verschlüsselungstechnik: genial). Die Bücher hören sich nach Sachbuch an, sind aber absolut genial und unterhaltsam zum Lesen!!!

    Gibt einige wirklich gute Sachen, kommt eben immer darauf an, was man grad lesen möchte......

  2. #12
    Gast
    Interessant: Hier kann man nachlesen, was einige, die man auch im Prosaforum trifft, als Buchempfehlung ausgeben. Zusammengefasst recht viele aktuelle Bestsellerlistenautoren und ziemlich wenig Deutsche bzw. Deutschsprachige. Nicht, daß ich das bemängeln würde. Nur eine Feststellung.

    Schlampig: Eine gute Buchempfehlung sollte auch den Verlag nenen. Da viele von uns noch Schüler oder Studenten sind, wäre auch ein Hinweis auf eine evtl. vorhandene Taschenbuchausgabe hilfreich.

    Genauer: Nitron sollte in der Tat angeben, was er/sie so bevorzugt, sei es durch die Angabe des Genres oder des Werksalters oder der Herkunft des Autors oder wie auch immer, oder er/sie sagt uns, was ihm/ihr bisher gefallen hat.

    Konkret: Trotz dieser kleinen Mängel möchte auch ich hiermit eine Buchempfehlung aussprechen, ein Werk eines zur Zeit nicht in der Mode seienden deutschen Autors:
    Hans Fallada: "Kleiner Mann - was nun?" (Taschenbuchausgabe im Rowohltverlag)
    Obwohl das Buch schon über 70 Jahre alt ist, mutet es sehr modern an und ist flott geschrieben, direkt und beschreibt ohne manieriertes Blabla seine Figuren, ein Paar, das sich in unsicheren wirtschaftlichen Zeiten so durchschlägt. Eine Liebesgeschichte. Ein Gesellschaftsdrama? Man könnte auch sagen: Eine richtig gute Alternative zu Döblins äußerst fadem "Berlin - Alexanderplatz".

  3. #13
    Thomas Bernhard ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    13.01.2003
    Beiträge
    4.691
    Moment mal! Ich hätte schwören könne, ich sei eingeloggt gewesen. Naja, anyway. Die Fallada-Empfehlung ist von
    Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
    Dem Narren ein Denkmal.
    Dem Reimliebhaber ein Gedicht.

  4. #14
    wolf359 ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    14.01.2004
    Beiträge
    4
    na, dann will ich mal versuchen, den o.g. kriterien einigermassen gerecht zu werden.

    meine persönliche empfehlung ist "moby dick" von herman melville, weil es einfach eines der vielschichtigsten und tiefgehendsten bücher ist, die ich je gelesen habe. wer nun glaubt, es sei nur eine angestaubte abenteuergeschichte der liegt um welten daneben! es ist ein äusserst philosophisches buch und sehr sehr menschlich. zu gleichen teilen bildungsroman, philosophischer essay über die menschliche situation, wissenschaftliche abhandlung über walfang und seefahrt des vorletzten jahrhunderts und noch vieles vieles mehr.
    es ist mittlerweile in diversen verlagen zu finden, ich empfehle aber dringlich die neueste übersetzung. am besten natürlich im original, aber das ist stellenweise doch recht happig...
    gruss an alle

  5. #15
    Dr Strangelove ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    16.01.2004
    Beiträge
    10

    Re: Buchempfehlungen

    Ich kann Dir "Der Meister und Magarita" von Michail Bulgakow wärmstens empfehlen.
    (als TB im dtv-Verlag erschienen)

    In der portugischischen Literatur sind m.E. "Stadt der Blinden" und "Das Evangelium nach Jesu Christus" (Beide José Saramago, rororo-Verlag), neben "Fado Alexandrino" (Antonio Lobo Antunes, Luchterhand-Verlag) Spitzenreiter.

    Was die französische Literatur angeht, so sehe ich Michel Houellebecq als Ausnahmeerscheinung an, der großartig schreibt: ("Elementarteilchen", "Plattform", und "Ausweitung der Kampfzone" alle List).

    Nachdem auch die deutschsprachige Literautr nicht unerwähnt bleiben sollte, verweise ich noch auf "Zum Glück gibt's Österreich" (Verschiedene Autoren, Fischerverlag)... Das sind gesammelte Texte von Österreichischen Nachwuchsautoren...

    Weniger aktuell, aber dennoch auf jeden Fall lesenswert sind die Autoren:
    Thomas Bernhard(der jahre lang zu meinen Lieblingsschriftstellern gehörte), Hermann Hesse (das kommt natürlich darauf an, wie alt Du bist), Jean-Paul Satre (wobei ich den mehr wegen der Prestige erwähne, ich selbst habe nur "Der Ekel" und "Geschloßene Gesellschaft gelesen), die ganze irische Bande (Wilde, Joyce, Shaw, Beckett, etc.) die auch lange Zeit zu meinenLieblingen gehörten, Stanislaw Lem (sofern Du Sience Fiction liest), Marias, Dostojewski, Zweig, ach die Liste ist sowieso unendlich....

    Eine gute Nacht
    I'm not a complete idiot - some parts are missing

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