aus gründen,die ich hier nicht weiter erläutern möchte, gelöscht...
@TB wie gesagt,mir war es zu anspruchslos...aber nun ja
achso und bevor du anfängst zu meckern(wie das bei dir ja anscheinend häufig der fall ist)solltest du dir den beitrag doch wenigstens richtig durchlesen oder zumindest so oft,bis du seinen inhalt verstanden hast...
Thema: schwierige Suche
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26-12-2003 22:56 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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schwierige Suche
Hallo,
ich bin 17 Jahre alt und lese normalerweise nur Zeitung. Nun möchte ich aber mal wieder ein gutes Buch lesen. Interessieren würden mich Bücher, in denen die Protagonisten in meinem Alter (17-21) sind.
Ich war jetzt zweimal bei Hugendubel und stand wieder einmal hilflos vor den ganzen Regalen. Ich bin dann einfach durch den Laden gegangen und hab mir einige Bücher angesehen. Nur brennend interessiert hat mich keines davon.
lg Tobi
P.S. Ihr wäre euch auch für Tipps dankbar, die mir helfen ein gutes Buch zu finden
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27-12-2003 08:57 #2
Geändert von annasternchen (27-12-2003 um 16:49 Uhr)
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27-12-2003 15:15 #3
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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17 und hilflos vor den Regalen
Interessante Herangehensweise an Literatur: Man wählt das Buch aus, dessen Protagonist das gleiche Alter wie der Leser hat....
Vor der schmierigen Gefühlsduseligkeit von "Crazy" möchte ich dich allerdings warnen; aber wenn du literarisch sehr anspruchslos bist, könnte es dir gefallen.
Nun gut, Bücher, deren "Helden" etwa 17-21 Jahre alt sind (selten wird überhaupt das genaue Alter genannt):
Dostojewskis "Schuld und Sühne" (beim Fischer-Verlag heißt das Buch,weil eine neuere Übersetzung, "Verbrechen und Strafe"),
Bret Easton Ellis: "The rules of attraction" (deutsch "Einfach unwiderstehlich"),
Siegfried Lenz: "Arnes Nachlaß" (dtv)
Robert Louis Stevenson: Die Schatzinsel (z.B. vom Insel-Verlag),
Virginie Despentes: "Baise-moi" (deutsch "Wölfe fangen", Rowohlt), (Zwei Protagonistinnen)
Eckard Henscheid: "Geht in Ordnung - sowieso -- genau---" (Zweitausendeins),
Robert Cormier: "Tenderness" (deutsch "Zärtlichkeit", Verlag Sauerländer),
Nick Mc Donell: "Zwölf" (Kiwi),
Joseph Conrad: "Lord Jim" (zumindest etwas mehr als die Hälfte des Buches ist der Protagonist 17-21-jugendlich)
und natürlich
J.D. Salinger "The catcher in the rye" (deutsch "Der Fänger im Roggen")
Das sind alles allerdings sehr unterschiedlich Bücher, einzig Ellis und die Despentes könnte man in einen Topf werfen.
Zum "nebenbei lesen" taugt indes keines. Was soll das eigentlich bedeuten? Während man "Wetten daß" sieht, während man Hemden bügelt? Leute, die so Literatur konsumieren, sollten keine Empfehlungen aussprechen.Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
Dem Narren ein Denkmal.
Dem Reimliebhaber ein Gedicht.
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27-12-2003 18:19 #4
"Leute, die so Literatur konsumieren, sollten keine Empfehlungen aussprechen."
Na das ist aber ganz schön anmaßend. Nicht jeder möchte seine Zeit damit verbringen, sogenannte hochgeistige Literatur Seite für Seite geistig zu durchdringen (und ich rede nicht, bzw. nur sehr eingeschränkt über mich selbst, da mein Studium das vertiefte Auseinandersetzen mit Literatur erfordert). Es gibt offensichtlich genug Leute - wie Du an den Verkaufszahlen für diverse belletristische Romane sehen kannst - denen es vollkommen genügt, ein Buch "nebenher" zu lesen und sich nicht 4 Stunden damit in eine Ecke zurück zu ziehen, um ihre volle Konzentration darauf zu richten. Diese Art des Lesens sollte meiner Meinung nicht wertend als unbedingt schlechter abgetan werden, und auch diese Leute haben das Recht darauf, ihre Meinung kund zu tun. Vielleicht wollte der Verfasser des Threads ja ein Buch, das er nebenher lesen kann. Warum also der herablassende Ton? Ist meiner Meinung nach völlig unnötig und obendrein Fehl am Platz, da sich bekanntlich über Geschmack streiten lässt.Der Wolf ist ein großer Übeltäter, doch er lehrt die Hirten, auf der Hut zu sein.
Chinesisches Sprichwort
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28-12-2003 09:12 #5
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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"Leute, die so Literatur konsumieren, sollten keine Empfehlungen aussprechen."
Lieber Woof, das ist nicht anmaßend, das ist angemessen. Ich möchte mich auch nicht von jemand in alpiner Sicherheitstechnik beraten lassen, der "nur so nebenher" hin und wieder ein wenig klettern geht.
Selbstverständlich gibt es viele Menschen, die Literatur "so nebenher" konsumieren. Das ist ihr gutes Recht und das Angebot an passenden Bücher ist überwältigend. Da bin ich dann doch eher der Meinung: Besser sie lesen schlechte Trivialliteratur als überhaupt kein Buch.
Aber unser Knuddel86 macht auf mich nicht den Eindruck eines schnoddrigen Lesenden mit niedrigen Ansprüchen: Er hat ein klares Entscheidungskriterium gewählt und hat sich schon in einer Buchhandlung aufmerksam umgesehen.
Un wennschondennschon, Woof, du mit deinem Literaturstudium angibst, dann könntest du ihm wenigestens ein paar Titel nennen...Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
Dem Narren ein Denkmal.
Dem Reimliebhaber ein Gedicht.
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