Das ist richtig beobachtet und fällt mir auch schon seit einiger Zeit auf, dass Menschen immer im Weg stehend sich unterhalten. Vielleicht brauchen sie ja diese Aufmerksamkeit durch die Umwelt. Vielleicht wollen sie bei der Unterhaltung gesehen werden. Wenn sie da abseits des Weges stehen fällt das ja niemandem auf. Wenn man erst drumherum laufen muss, bleibt das im Gedächtnis haften.
Thema: Spaß unterwegs, Teil II.
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10-12-2007 02:30 #1
"Doktorand" (150-299 Beiträge)
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Spaß unterwegs, Teil II.
Situation: U-Bahn hält, Tür geht auf, ich laufe los, um noch hereinzukommen, die seelenruhig telefonierend in der offenen Tür herumstehende Frau beiseite schiebend, welche sich lauthals über die Unverschämtheit beschwert, sie gestört zu haben. "Bleiben Sie ruhig da stehen, es ist ja nicht etwa so, dass Leute einsteigen wollen", rufe ich ihr entgegen und freue mich, wenigstens für ein paar Lacher gesorgt zu haben.
Aber so geht das ständig: Leute bleiben in Türen stehen oder versperren den Gang im Supermarkt, so dass man erst fragen muss, ob man da mal vorbei darf. Wieso denken die eigentlich, allein auf der Welt zu sein?
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11-12-2007 10:22 #2
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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11-12-2007 16:47 #3*** Gast
Sie denken es nicht nur, sie sind es auch. Du musst dir jeden Menschen vorstellen, wie er in einer kleinen Plastik-, sauerstoffdurchlässigen (und sonstiges) Kugel stecken. Um ihre Hüften herum schweben kleine Planeten. Sie sind das Zentrum und sie sind wichtig und alles was sich außerhalb befindet ist der Feind.
Wenn du dagegen mit deiner kleinen Plastikkugel sie anrempelst, ist es doch klar, dass du damit den Krieg angefangen hast. Wie kannst du auch, diese freundliche, friedliche Dame anrämpeln.
Vielleicht hat man ihnen in der Kindheit zuoft gesagt, dass sie der Mittelpunkt der Erde sind und ihnen alle zu Füßen liegen?
Man weiß nie....
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12-12-2007 10:02 #4
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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04-06-2008 19:54 #5
"Student" (20-79 Beiträge)
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Das Problem kenn ich auch. Am schlimmsten ist es tatsächlich in öffentlichen Verkehrsmitteln. Da bleiben die Leute nicht nur einfach mitten in der Tür oder im Gang stegen, sondern oft kommt es zu bestimmten Tageszeiten auch vor, dass Horden von Schülern
sich in einer Traube vor der Bustür drängeln, um, wenn die Tür dann aufgeht, alle gemeinsam in das Fahrzeug zu sturmen, ohne auf die Idee zu kommen, dass es vielleicht auch Mitmenschen geben könnte, die vielleicht an dieser Haltestelle aussteigen wollen
Mittlerweile habe ich es mir deshalb zum Sport gemacht, bei diesen Situationen nicht mehr zimperlich zu sein und ohne Ansehen der Person, den Leuten, die mir im Weg sind, einen kräftigen Stoß mit Ellenbogen zu verpassen. Das macht nicht nur Spaß, sondern hilft auch dabei Aggressionen abzubauen. Manchmal freue ich mich sogar richtig darüber, mal wieder in so eine richtig schöne Schülertraube hereinzubrechen... Das Zusammentreffen mit anderen Menschen, kann ja manchmal so schön sein
"Aller Anfang ist Merz" (Kurt Schwitters)
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