.. und wenns im februar losgeht werden noch mehr menschen ihr leben lassen. wie heißt das noch gleich: Colateralschaden (hoff ich habs richtig geschrieben)
und das alles weil ein texanischer ölcowboy, egal ob vater oder sohn kapitalismus und demokratie in einem land einführen will, um an öl zu kommen. das das mit den abendländischen kulturen da unten nicht klappt sieht man doch in afgahnistan. in kabul gibts ne regierung und ansonsten herrscht das chaos. von stabilität keine spur.
vieleicht sollte man es mal damit versuchen, das irakische volk zu bilden. schlaue menschen sagen nicht zu allem ja und armen.
ich bin zwar der meinung das irgend was passieren muss. diktatur ist als regierungssystem ist ein auslaufmodell. aber doch nicht so. einfach ein land in schutt und asche zu legen, dass sollte unter unserem niveau sein.
demonstrieren bringt auch nichts, weil wir dadurch nur unsere eigene regierung schwächen (von wegen wahlversprechen: wir beteiligen uns an keinem krieg und so) und das kann nicht gut sein angesichts der brisanten lage. kann man nur hoffen das das was tony blair heute gesagt hat, den angriff auf herbst zu verschieben wahr wird und das bis dahin die waffeninspekteure gute arbeit leisten.
so long
sts
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Ergebnis 1 bis 5 von 14
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09-01-2003 02:32 #1
Moderator
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Die wahre Geschichte des Golfkrieges.
So hies der Bericht (USA 2000), der heute in ARTE (ein Fernsehsender
) ausgestrahlt wurde.
Ist schon erstaunlich was da 1990 wirklich passiert ist (ich war damals 14). In den Nachrichten kamen immer nur Bilder von Bomben, die präzise in irgendein Gebäude flogen. Scheinbar ein Krieg ohne -zivile- Opfer. Obwohl es viele Demos in Deutschl. gab, glaubte niemand an hohe Opferzahlen. Aber die sog. "Intelligenten Bomben" gab es in Wahrheit nur zu 10%. Die restlichen 90% der im Golfkrieg eingesetzten Bomben waren ungenau. Die Folge: geschätzte 272.000 Todeopfer.
Dann die UN-Resolution, die sogar den Import von Arzneimitteln verboten hat. Die Folge: 1,5 Mio. Tote, hauptsächlich Kinder. Und was sagte die damalige Aussenministerin Albright als sie mit 500.000 toten Kindern konfrontiert wurde-nachweislich!- ? "Das war es wohl wert."
Der nächste Hammer ist die Tatsache, dass die Army Plutonium-Munition eingsetzt hat. Sie hat ihre eigenen Soldaten in verseuchte Gebiete einmaschieren lassen. Die Folge: Von 700.000 Soldaten hatten 183.000 gesundheitliche Probleme. Bis zum Jahr 2000 starben 9500 Golfkriegsveteranen.
Der Bericht wird am 15.103 wiederholt.
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09-01-2003 15:03 #2
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09-01-2003 16:25 #3
Moderator
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Wenn für ein "Nein" Du und Deine ganze Familie für immer im Gefängnis verschwinden würdet, würdest Du wohl auch lieber "Ja und Amen" sagenOriginal geschrieben von sts
..
vieleicht sollte man es mal damit versuchen, das irakische volk zu bilden. schlaue menschen sagen nicht zu allem ja und armen.

Und wenn ich die Amerikaner nur daher kenne, dass sie seit 12 Jahren fast täglich mein Land bombardieren (Quelle: der Bericht), würde ich wohl auch eher meiner Regierung glauben.
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09-01-2003 16:37 #4
Hi!
Ich finde es sowieso nicht in Ordnung, wie hier einiges auf der Welt läuft. Vor allem hinsichtilich der USA.
Ich finde es schon interessant, dass die USA so an dem "bösen" Sadam interessiert ist. Klar, er hat einige schlimme Dinge verbrochen, die Giftgasanschläge gegen die Kurden, der Einmarsch in Nachbarländer. Von daher ist Kritik an dem Regime durchaus berechtigt.
Aber was ist denn mit Israel zum Beispiel? Da werden tagtäglich Palästinenser getötet und die Anstrengungen mal wirklichen Frieden einkehren zu lassen wirken auch eher lieblos. es folgen so "logische" Handlungen wie, damit die Palästinenser für Ordnung in ihrem Staat sorgen, sorgen wir dafür, dass die Arbeitslosenquote in die Höhe schnellt, Infrastrukturen zerstört werden und Angst und Terror verbreitet wird. Nur wenn da mal jemand etwas gegen sagt, wird er gleich als Judenhasser, Antisemit etc bezeichnet und es wird eine neue Judenverfolgung in Europa heraufbeschworen. Das finde ich zum Beispiel nicht okay, denn auch dort ist Kritik durchaus angebracht. Und sollte auch mal öffentlicher angebracht werden und eventuell auch mal in Sanktionen münden.
Alles in allem sieht es sowieso so aus, als ob es den USA nur um das Erdöl gehen würde, denn die vermutlichen Aufrüstungsbewegungen in Nordkorea sind ihnen relativ egal, ist ja auch kein Wunder, dort können sie ja auch nix wertvolles aus dem Land holen. Ebenso verdächig sind auch neue Handelsabkommen mit Russland, die größere Erdölmengen betreffen. Es sieht einiges danach aus, als ob die USA unter dem Deckmäntelchen der Demokratisierung ihren Zugang zum Erdöl sichern, welches sie recht hemmungslos verpulvern.
Ich finde es echt schade, dass es einer so mächtigen Nation wie den USA nicht gelingt, sich wenn, objektiv einzumischen.
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09-01-2003 17:13 #5
Hallo zusammen,
@ DonMaroni : Sicher ist es einfach zu sagen, dass mit Bildung alles einfacher wäre und mach ein Problem aus der Welt geschafft wäre. Ich wollte damit eigentlich sagen, dass der Ansatz der Konfliktbewältigung, der derzeit forciert wird falsch ist (klar) und dass man mit anderen Mitteln wesentlich mehr erreichen würde. Und meiner Meinung eben mit Bildung. Denn wenn ich mir überlege, dass wir, und wir sind bstimmt alle zusammen nicht Weltfremd, nur über die Motive eines Krieges Rätsel können, sieht man das nicht mal Bildung nicht alles ist.
Vieleicht könnte man auch gute Ergebnisse erreichen, wenn man dem Land mehr Freiheiten lässt. Ich meine es leben soviele Millionen Menschen in diesem Land, die müssen doch den Ehrgeiz haben, wenn sie die Chance haben was aus sich und ihrem Land zu machen, diese auch wahrzunehmen. Deswegen kann man auch über eine sinnvolle Lockerung des Embargos nachdenken.
Leider ist das aber nicht der Punkt, denn scheinbar gibt es übernationale Lobbyisten, sei es aus der Waffenlobby oder der Öllobby oder sonstwoher, die diesen Krieg wollen.
Beispiel England. Wenn es zu einem Krieg kommt wird die OPEC sicher an der Preisschraube drehen. somit wird Nordseeöl mehr wert. (nur so als Anstz). Bei den Russen ist das nicht viel anders. Die brauchen auch die Kohle aus ihren Ölquellen. dazu kommt noch das Venezuela evtl durch nen Bürgerkrieg als starkes Ölland wegfällt.
@Frosch-König: Du hast schon Recht mit mit deiner Israelthese. Aber der Vollständigkeit wegen muss man dann auch Teschtenien, Indonesien und Afrika sehen. Bloß was soll man tun. Plakate hochhalten? Ich denke, wenn sich endlich mal rumsprechen würde, dass es inzwischen rein vom Zwischenmenschlichen her egal ist ob jemand einer Religion anghört, egal welcher, oder woher jemand kommt, dann wären wir einen großen Schritt weiter. Ich weiß ja nicht wies euch geht, aber mir ist es egal wer neben mir sitz oder steht, solange er mich mit Respekt behandelt. vieleicht ist es Zeit dass sich ein Generationswechsel vollzieht und somit alte Barieren in den "Ruhestand" gehen.
so long
sts
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