Wenn das Geld nicht an die Hochschulen geht, finde ich Studiengebühren auch nicht angebracht, aber wenn es an die Hochschulen fließt, bin ich gern bereit für meine Ausbildung Studiengebühren zu zahlen.
Denkt doch nur mal an die armen Leute ohne Abi, die sowas wie Physiotherapeut werden wollen. Die zahlen dafür auch richtig Kohle und keiner regt sich drüber auf. Aber die Physiotherapeuten, Logopäden, Krankengymnasten, Kosmetiker, Fremdsprachenkorrespondenten und all die anderen die solch eine bezahlte Ausbildung machen, werden im Schnitt später nicht so viel verdienen wie der Durchschnitt der Studenten.
An denen sollten wir verwöhnten Studenten uns mal ein Beispiel nehmen.
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03-08-2004 16:30 #1
bald 500€ Studiengebühren pro S., wie soll das machbar sein?!
ich war ziemlich geschockt von dem vorhaben studiengebühren auf 500€ pro semester anzuheben, jedoch frag ich mich wie man als normaler student dieses geld aufbringen soll wenn man noch ein halbwegs guten "abschluss" des studiums erreichen will oder soll?! denn um miete, nebenkosten etc., studiengebühren aufzubringen müsse man ja nen vollzeitjob (wenns so viele geben würde *lach*) annehmen und wo bleibt dann noch die zeit fürs studium (lernen etc.)?!
nu ja und das ding ist ja auch, dasses dann wahrscheinlich nicht an die hochschuld geht (das eingenommene geld) sonder wieder an das land, nene
was haltet ihr davon?klingt zwar komisch... ist aber so!
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13-08-2004 11:15 #2Unregistriert Gast
Und die anderen?
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15-08-2004 15:08 #3Unregistriert Gast
Tolles System
Also es ist schon unglaublich, was mit unserer Bildung geschieht. Anstatt mehr Menschen ein Studium zu ermöglichen, um damit dem Land wichtige neue menschliche Ressourcen zu verschaffen (Deutschland ist kein Rohstoffland, oder?) bringt man die Quelle zum versiegen. Das Motto scheint jetzt zu sein:"Nach uns die Flut". Hier entscheiden Leute über die Zukunft, die ihr Leben in trockenen Tüchern haben. Es ist schon erstaunlich mit welcher Ignoranz da über die Zukunft von Menschen entschieden wird. Die sogenannte 68er Generation gehört jetzt zum Establishment und schert sich einen Dreck darum, wie ihre Nachkommen ihr Leben meistern werden. Klar, jeder kann mal eben 500 Euro oder mehr aubringen. Aber wie? Klar, zur Uni gehen bringt ja eh nichts, bei der Qualität!?!!? (Was ist eigentlich aus dem Qualitätspakt geworden???) . Da kann man ja ruhig arbeiten gehen! Wenn jetzt schon Studiengebühren von der HRK gefordert werden, dann soll aber auch bitte schön dafür gesorgt werden, dass es möglich ist ein Studium in 6 bis 8 Semestern zu schaffen! Das heisst aber auch, dass die Professoren kontrolliert werden müssen. Durchfallquoten von 60% müssen dann vielleicht auch mal Anstoss dazu sein, den Fehler nicht nur bei den Studenten zu suchen!!!!! Gleiches Recht für alle!!!!! Vielleicht sollten ja dann auch die Leute nachträglich zur Kasse gebeten werden, die ihr Studium "kostenlos" absolviert haben. Mal sehen,wer da so alles dazu gehört!!!!!????
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15-08-2004 20:03 #4Unregistriert GastDafür lernen das ja auch nur Leute, deren Eltern die Knete dafür haben, oder es ist eine Aufbauausbildung, wenn man schon eine Arbeit hat.
Zitat von Unregistriert
Die bald 250 Euro Semestergebühren knabbere ich mir wirklich schon vom BAföG ab, aber 500Euro Studiengebühren zusätzlich?...!!!
Ich würde ja noch drüber nachdenken ob ich ein Fitzelchen Verständnis dafür aufbringen könnte, wenn die Studiengebühren beim BAföG berücksichtigt würden, man sie also erst wenn man etwas verdient, wirklich zahlen müsste.
Und in der Tat ist bei mir das Haupthindernis, warum ich nur Germanistik und nicht ATL vor der Regelstudienzeit abschließen kann, dass die Studienordnung das verhindert, weil die entsprechenden Kurse nur für die jeweiligen Semester in den vorgesehen Semestern angeboten werden.
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15-08-2004 20:04 #5Kah Gast
Dit war von mir *tschuldigung*
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