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  1. #1
    kate Gast

    studiengebühren auch mit kind??

    ich habe einen zwei jahre alten sohn und kann mir mir die angedachten studiengebühren auf keinen fall leisten.

    also studium aufgeben, mit kind sein aber ohne ausbildung?

    oder nen kredit aufnehmen um nach dem studium hoch verschuldet zu sein?

    sind die studien gebühren nicht frauenfeindlich?

    junge mamas brauchen definitiv länger zum studieren als andere und sind somit immer höher verschuldet als andere.

    ist das nicht diskriminierend?

    weiß jemand ob (in hamburg) sonderregelungen für studenten mit kind geplant sind?

    ich könnt nur noch heulen.

    ich will kein ungelernter sozialhilfeempfänger mit kind sein.

    ich will zuende studieren und karriere machen.

    gruss,

    kitty.

  2. #2
    Unregistriert Gast
    Ja, liebe Regierenden, denkt mal drüber nach, durch die Gesetzgebung betreffs der Pflegeversicherung wollt ihr erreichen, daß möglichst viele 23jährige Eltern sind. Was ist nun, wenn die sich auch noch bilden wollen?

  3. #3
    Unregistriert Gast
    Ob das andererseits so gut ist, (noch) Kinderlose immer früher zu benachteiligen, oder bei Eltern den status quo beizubehalten und andere zu belasten?

    Ich wollte jetzt so schnell Vater werden, nur damit meine Freundin sich damit Studiengebühren spart. Ich glaube, die entstehenden Folgekosten sind auch höher als eventuelle Studiengebühren.

    So schnell und sogar zum nächsten Sommersemester wird es aber nicht mal in Bayern Studiengebühren geben. Die Rückmeldefrist läuft ja bereits.

    In Brandenburg hat man ja damals bei den Rückmeldegebühren die Frist so lange nach hinten schieben wollen, bis das Gesetz den Landtag passiert hatte. Irgendwann drückte dann aber doch der Semesterbeginn und so mußte man die Gebührenerhebung um ein Semester verschieben.

    Klar ist aber jedenfalls auch, daß es mit Kind merklich schwieriger ist, sich das Geld irgendwie abzuknappsen (was ich auch sonst für unmöglich halte, die Politiker offenbar nicht) oder neben dem Studium etwas hinzuzuverdienen. Deine Zeit ist sicher so ganz gut ausgefüllt.

    Auch bei BaföG-Empfängern stelle ich mir die Lage schwierig vor. Werden die Bedarfssätze dann um 100 ? im Monat angehoben? Schließlich orientieren die sich ja bisher daran, was Student so zum Leben und Wohnen braucht und der Betrag steigt ja jetzt. Wenn Student bisher davon jedesmal 100 ? zur Seite hätte legen können, wäre sicher schon jemand auf die Idee gekommen, die Bedarfsätze zu senken, um den Zuschußanteil des Bundes und den Darlehensanteil (sprich Verschuldung der Studenten) zu verringern. Auch müßten die Anspruchsgrenzen für BaföG-Bezug angepaßt werden.

    Wenn man das alles macht, ist das ein wunderschönes Null-Summen-Spiel, abgesehen von den Reibungsverlusten in diversen Verwaltungsstrukturen, die mitfinaziert werden müßten. Ich erinnere nochmal daran, daß auch Stipendien, gleich welcher (politischen) Stiftung bisher grundsätzlich an BaföG-Bezugsberechtigung gekoppelt sind, nur das man dann das Geld von der Stiftung als Vollzuschuß und nicht vom Amt als Halbe-Halbe bekommt.

    Und auch, wenn es sich die Eltern laut BaföG-Amt auf dem Papier leisten können sollten, dem Kind das Studium zu finanzieren, ist das ja tatsächlich nicht immer so, weil viele
    Belastungen bei der Unterhaltsberechnung unter den Tisch fallen gelassen werden.

  4. #4
    Balu Gast
    Hallo Kitty,

    erst mal ruhig bleiben und abwarten. Klar ist diese Ungewissheit richtig besch...

    Aber: es ist noch gar nichts konkretes raus. Mach jetzt nur nichts unüberlegtes wie Studium schmeißen und nach einer Lehrstelle suchen. Du ärgerst dich nachher schwarz!

  5. #5
    Unregistriert Gast
    @balu: lehrstelle suchen geht mit kind ja gar nicht. studieren ist schon die einzig wirklich gute möglichkeit.
    ich werd auch nix schmeissen bevor die mir keinen überweisungszettel aufn tisch legen. danke für die durchhaltezurufe.

    @unregistriert mit langem text: es soll ja diese kredite geben damit niemand mehr neben dem studium arbeiten muss und somit alle in der regelstudienzeit durchkommen. aber ein kind lässt sich auch nicht mit genug geld ruhigstellen.

    mal abgesehen dass ich das alles scheisse finde und jeder frei und unkostenfrei studieren können sollte. vielleicht kann man auf dem weg was erreichen, da wie schon gesagt die studiengebühren doch für eltern diskriminierend sind.

    und wo doch die politik immer die familie so fördern will...

    kitty.

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