Thema: Studiengebühren drohen
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17-09-2002 02:08 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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Studiengebühren drohen
Wichtig zur Bundestagswahl: Studiengebühren geplant !
Das Thema ist so wichtig, dass Ihr es lesen solltet
In der FDP und der CDU/CSU werden die Stimmen für Studiengebühren immer klarer und deutlicher (auch wenn dies vor der Wahl wohl vermieden werden sollte). Demgegenüber hat die rot-grüne Bundesregierung ein Studiengebührenverbot beschlossen. Dies würde eine CDU/CSU-Regeirung zusammen mit der FDP höchstwahrscheinlich schnell wieder abschaffen.
Ihr solltet dies bei Eurer Wahl im Eigeninteresse berücksichtigen und es weitersagen !!!
Woher weiß ich dies ? Na - als Student weiß man nachzulesen...
CSU/CDU:
"Das rot-grüne Studiengebührenverbot ist ein Eingriff in die Kulturhoheit der Länder, aber kein Beitrag zu einem Studienfinanzierungssystem, das Studierwillige nicht abschreckt oder zur Aufnahme von Nebentätigkeiten zwingt und die Qualität von Lehre und Studium verbessert. Eine ernsthafte Debatte über neue Wege der Bildungsfinanzierung muss BAföG, Bildungssparen, Bildungsdarlehen, Gebühren bei einkommensabhängiger Darlehensrückzahlung sowie Freiplätze für Begabte und Bedürftige einbeziehen. (CDU/CSU Deutschlands, Regierungsprogramm 2002-2006) (Zitate)
--> hier lehnt die CDU/CSU ganz klar das Studiengebührenverbot der rot-grünen Regierung ab. Da auch klar von "Freiplätzen" die Rede ist, wird deutlich, dass der "Normalstudent" in Zukunft zahlen soll. DIES OBEN SIND ORIGINALZITATE AUS DEM AKTUELLEN PROGRAMM, auch wenn Stoiber nun etwas anderes sagt. Das Programm ist jedenfalls die erstmal verbindliche Quelle, nicht irgendwelche Wahlkampfreden aus Angst vor Stimmenverlusten.
Und die Jugend der CDU/CSU, die Junge Union sagt dazu:
"Allein den Bildungseinrichtungen sollte es im Sinne ihrer lokalen und fachlichen Kompetenz vorbehalten bleiben, zu entscheiden, für welche Studienangebote sie in welcher Höhe Beiträge erheben. [,.... ] Während die Gebührenfinanzierung für einen Innovationsschub der Lehre an den deutschen Hochschulen sorgen soll,[...]"
ORIGINALZITATE des Beschluss des Deutschlandrates der Jungen Union vom 16. März 2002 in Hamburg.
Derzeit schon in Bayern: Fürs Zweistudium zahlt man pro Semester 511 Euro pro Semester. Fürs Erststudium dürfen keine Studiengebühren erhoben werden, da die rotgrüne Bundesregierung dies gegen die Stimmen der Union bundesweit verboten hat.
Zur FDP:
Beispiel aus Baden-Württemberg:
Der Vorsitzende derFDP-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg,Ernst Pfister, lies unlängst verlauten, dass er fürdie Einführung allgemeiner Studiengebühren inBaden-Württemberg sei.
Beispiel aus Hamburg:
Ab dem Wintersemester 2003 sollen in Hamburg (CDU/FDP/Schill) ausländische Studierende für 10.226 Euro (kein Schreibfehler !) pro Semester an der Uni Hamburg studieren und auf dem Campusgelände wohnen.
Wenn das bundesweit Schule macht, können wir uns schon auf Revanchen aus dem Ausland einstellen, welche dann im Gegenzug auch von deutschen Studenten solch massive Gebühren könnten. Das wars dann mit dem Auslandssemester ohne hohem Stipendium
Aus meiner Sicht der sichtbarste Beweis ist, dass die Union gegen den Beschluss der rotgrünen Regierung, Studiengebühren bundesweit zu verbieten protestiert hat und dagegengestimmt hat. Was zählt, sind im Endeffekt ja keine Wahlkampfreden zum Stimmenfang, sondern die Taten.
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