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  1. #1
    Walli ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
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    Beiträge
    7

    Mit mehr Stunden ausgenutzt? - Abgaben bei 400 Euro-Job?

    Hallo,

    ich habe hier im Forum ja schonmal angefragt, ob ich mir zeitlich überhaupt einen Nebenjob leisten kann (Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen). Zumindest aber will ich durchsetzen, dass ich weniger Stunden pro Monat arbeite. Ich frage mich sowieso, ob mich mein Arbeitgeber ein wenig ausnutzt. Derzeit bringe ich monatlich ca. 65-70 Stunden für die Arbeit inkl. Pausen und Fahrtweg auf. Die Nettoarbeitszeit liegt bei ca. 57 Stunden, da ich aufgrund von Halbwaisenrente maximal 459,89 Euro netto verdienen darf. Dass ich damit kein "gewöhnlicher" Student bin, der krankenversicherungsbedingt "nur" 400 Euro verdienen darf, war meinem Arbeitgeber schon ganz recht. Dennoch war beim "Vorstellungsgespräch" nur von 40 Stunden pro Monat und manchmal ein wenig mehr die Rede. Momentan verdiene ich knapp 10 Euro brutto bzw. 8 Euro netto, weil Rentenversicherungsbeiträge abgeführt werden. Das ist wohl auch die einzige Abgabe bei "Werkstudenten". Da mir 400 Euro (oder sogar nur 200 - aber egal) eigentlich reichen würden, wäre ein "400 Euro-Job" doch viel sinnvoller, oder? Stimmt es, dass es hierbei keinerlei Abgaben gibt und man brutto wie netto verdient? Dann müsste ich für 400 Euro lediglich ca. 40 Stunden arbeiten und nicht 50, wie es bisher der Fall ist. Das würde bedeuten, dass ich über 30% mehr Zeit hätte (die teilweise entfallenden Fahrtwege noch nicht mal eingerechnet), dafür aber nur 13% weniger Lohn bekommen würde.

    Was meint Ihr denn dazu? Soll ich auf die Barrikaden gehen und weniger Stunden verlangen? Fragt sich nur wie das dort ankommt. Auch wir sind von den längeren Öffnungstzeiten nicht verschont geblieben und die Kollegen haben jetzt schon hoffnungslos viele Überstunden... (eingestellt wird natürlich niemand...)

    Gruß
    Walli
    Geändert von Astir01 (05-02-2007 um 13:21 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler verbessert zur Erprobung meiner neuen Moderatorenmacht :cool:

  2. #2
    Paracelsus ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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    06.01.2004
    Beiträge
    2.726
    Zitat Zitat von Walli Beitrag anzeigen
    [400 EUR-Job] Stimmt es, dass es hierbei keinerlei Abgaben gibt und man brutto wie netto verdient?
    Jein. Unter der Voraussetzung, dass es der einzige Job oder der einzige Nebenjob ist, zahlt der Arbeitnehmer weder Steuern, noch Sozialabgaben. Der Arbeitgeber führt eine pauschale Abgabe von 25% an die Minijobzentrale ab. Es erwachsen dem Arbeitnehmer allerdings auch keine Ansprüche auf Sozialleistungen - 12 Monate und mehr "minigejobbt" heisst nicht, dass man Anspruch auf ALG I hätte, anders als bei einem richtigen sozialversicherungspflichtigen Job.

    Zitat Zitat von Walli Beitrag anzeigen
    Was meint Ihr denn dazu? Soll ich auf die Barrikaden gehen und weniger Stunden verlangen?
    Deine Lebensentscheidungen musst Du schon allein treffen, vor allem, wenn es um konkrete Situationen geht, die keiner hier richtig einschätzen kann. Das nennt man "erwachsen werden".

    P.

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