UNI-Forum

+ Antworten
Seite 1 von 7 1 2 3 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 5 von 31
  1. #1
    Redaktion ist offline Moderator
    Registriert seit
    31.01.2002
    Beiträge
    110

    Lieblingssongs

    Die Lieblingssongs der UNICUM Redaktion findet ihr hier: http://www.unicum.de/evo/7708_1

  2. #2
    n/a Gast
    Zitat Zitat von UNICUM irgendwo...
    Und warum erstellen viele private Hitlisten wie etwa der Romanheld aus Nick Hornbys Kultbuch „High Fidelity“? „Sie ahmen einen Marketing-Trend der Plattenindustrie nach: die Charts“, sagt Aldridge, der die Beschäftigung mit (Pop-)Musik für alles andere als banal hält.
    ?

    und nochmal: ?

    Dabei scheint der Hintergrund von Aldridges Projekt "My Top Ten" doch viel nachvollziehbarer zu sein. Soziologisch halt, zu therapeutischen Zwecken...

    Ich mache das bestimmt nicht, um einen Marketing-Trend nachzuäffen. Das ist nichts anderes als ein Kommunizieren der Persönlichkeit. Der Markt interessiert dabei ja wohl niemanden! (Es sei denn, man möchte mit den eigenen "charts" vielleicht noch unbekannte bands bekannt machen).
    Man identifiziert sich unter anderem über die Musik. Man individualisiert sich einerseits über die Abgrenzung und die inviduelle Liste von anderen, anderseits markiert man Zugehörigkeit zu einem bestimmten Musikgeschmack/ Musikszene etc.
    "Marketing-Trend"? *VerächtlichSchnauf*
    Swn

    p.s.
    Gibt es überhaupt einen Menschen, der eine auch nur kurzzeitig stabile Liste (und dann auch noch ordinal!) erstellen kann? Bei mir konkurrieren tausende Lieder. Nur kurzzeitige Euphorie oder die Prägung durch das Hören während bestimmter Situationen (wenn bestimmte Lieder an besonders positive Ereignisse erinnern) können bei mir Lieder klar vor anderen platzieren. Und selbst das ist nicht von Dauer.
    Vielleicht sollte ich mehr "schlechte" Musik hören, damit die "gute" deutlicher hervorsticht...

    Und, was extrem auffällt: Die top100 des Unicum-Redakteurs ist m.E. ein Symbol für musikalisches Desinteresse: ALLE Lieder entsprechen der täglichen Radio-Rotation von WDR2 und anderen Nicht-wie-EinsLive-Sendern.
    SOLCHE Listen spiegeln in der Tat die Marktgegebenheiten wider. Sagen aus, was kommerziell erfolgreich war. Und den Kontext, aus dem jemand kommt. Diese Liste ist wohl charakterisch für die Generation, die jetzt so um die 40 ist. (alle Menschen in dem Alter, die ich kenne, werden diese List zum größten Teil auch gut finden)
    Geändert von Scheinweltname (29-10-2006 um 22:40 Uhr)

  3. #3
    Randolph Carter ist offline "Professor" (750-1499 Beiträge)
    Registriert seit
    22.01.2007
    Beiträge
    842
    Ich denke, ab einem gewissen Alter (Mitte 20 aufwärts) kann man schon eine relativ stabile Liste seiner Lieblingssongs aufstellen, weil man dann nicht mehr so stark dadurch geprägt ist, was in den Hitparaden auftaucht, was gerade im Radio in der Heavy Rotation ist oder was die eigenen Peergroups (Mitschüler, Kommilitonen) hören, sondern man hat seinen eigenen Geschmack gefunden, der auch Songs der 50er bis 70er umfasst, oder Genres wie Klassik, welche einem als Jugendlicher allesamt peinlich waren, da es die Musik der Eltern war und es für Kids nichts Schlimmeres gibt, als uncool und nicht-up-to-date zu sein.

    Als Endzwanziger oder Dreißiger sollte es einem aber spätestens sch***egal, welche Musik gerade hip ist oder was die Freunde hören, sondern es bildet sich erstmals ein wirklich individueller und damit zugleich auch etwas starrer Musikgeschmack heraus. Es hat schon seine Gründe, warum für die Musikindustrie nur die Teenys von Interesse sind: Die Älteren haben schon alle CDs, die sie interessieren, und sie kaufen fast nur noch das, was so ähnlich ist wie jenes, was sie schon haben, sind aber nicht mehr so aufgeschlossen gegenüber neueren Entwicklungen.

    Ich könnte mir daher schon denken, dass ich eine persönliche "Hitparade" aufstellen könnte, die gewiss im Laufe meines Lebens noch erweitert würde, aus der aber sicher kein Titel wieder herausfiele.

    Da dieser Thread aber ein ganzes Unterforum einnimmt, ist die Frage, wie verfahren wird: Soll jeder Teilnehmer einen eigenen neuen Thread eröffnen mit seiner Songliste als erstem Beitrag und einer Diskussion darüber in den Antworten? Oder soll auf diesen einen Thread hier jeder seine Liste als Antwort posten, wodurch das Unterforum dann auf ewig nur aus einem langen Thread bestünde?

    Mods: Help wanted!
    Geändert von Randolph Carter (17-04-2008 um 00:44 Uhr) Grund: Rechtschreibfähler korrigiert
    .
    A Statement of Randolph Carter

  4. #4
    juppiduh ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
    Registriert seit
    26.10.2003
    Beiträge
    1.517
    Zitat Zitat von Scheinweltname Beitrag anzeigen
    ?
    Und, was extrem auffällt: Die top100 des Unicum-Redakteurs ist m.E. ein Symbol für musikalisches Desinteresse: ALLE Lieder entsprechen der täglichen Radio-Rotation von WDR2 und anderen Nicht-wie-EinsLive-Sendern.

    Ja, das sind genau die Lieder die jeder kennt.
    Ulkig: ein Kumpel hatte mir mal fünf sogenannte Party-CDs gebrannt, damit meine Gäste nicht immer gezwungen sind meinem CD-Bestand zu lauschen. Die fünf Party-CDs sind zu etwa 90% mit der Top-100-Liste des Redakteurs XY identisch.

  5. #5
    Randolph Carter ist offline "Professor" (750-1499 Beiträge)
    Registriert seit
    22.01.2007
    Beiträge
    842
    Darf in diesem Thread eigentlich jedes Jahr nur einmal gepostet werden? Und wenn, dann auf keinen Fall Lieblingssongs, weil ja der Threadtitel so heißt?

    Weri streensch!
    .
    A Statement of Randolph Carter

+ Antworten
Seite 1 von 7 1 2 3 ... LetzteLetzte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein