Du hältst ihn in der Hand, den kleinen roten, grünen, goldenen Apfel. Er ist so glatt, so rund...wunderschön und zum Verzehr geeignet!
Du beisst hinein...ein wahrer Genuss! Natürlich, saftig, süss...wunderbar!
Mit jedem Bissen verformt er sich in Deiner Hand...Du schluckst ihn Stück für Stück in deine Dunkelheit und kostest ihn ganz aus. Die Schale ist schon weg...nur noch fruchtiges Apfelfleisch...noch ein Biss....und noch ein Biss...und Du stösst auf einen Widerstand! Völlig unerwartet wird das zarte, leicht zerteilbare Fleisch fester. Aber Du beisst auch das durch! Du willst mehr! Du willst jetzt den Apfel ganz!! Und der Geschmack hat sich ja nicht geändert...doch dann...die Mitte! was soll das?? Wie kann die Mitte einer so geschmackvollen Frucht mit sowas gefüllt sein?? Widerlich! Kaum zerbeissbar!...nein, dass willst Du nicht essen...

Und die Mitte des Apfels landet im Müll. Mit all den schwarzen Tränen, die die Möglichkeit zu mehr Leben in sich tragen.

//Du bist, was Du isst//

//who woulf have known that a boy like him
after sharing my core would stay going nowhere (Björk)//

//and you love my dark (Alanis)//