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  1. #1
    Thomas Bernhard ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Bress/Gruber: The Butterfly Effect (USA 2004)

    Eric Bress / J. Mackye Gruber: The Butterfly Effect (USA 2004)

    The Butterfly Effect zeigt den Lebenslauf einer Gruppe Jugendlicher (und zumTeil auch deren Eltern) über drei Alterstufen auf. Ohne zu viel verraten zu wollen, ist das allerdings leichter gesagt als getan und das hat mit den Blackouts der Hauptfigur Evan Treborn zu tun. Die drei Darsteller dieser Hauptfigur (Ashton Kutcher / Logan Lerman / John Patrick Amedori) sind leider die Crux des Filmes: Vor allem Ashton Kutcher (Dude, Where‘s My Car? / Just Married) agiert allzu bemüht, die anderen wurden da wesentlich besser gecastet. Offenbar versucht Kutcher, von seinem albernen-Teeniefilm-Rollenfach loszukommen. Das ist löblich, und seine Leistung in The Butterfly Effect kann man gerade noch als ordentlich bezeichnen. Überzeugen konnten als Vater von Kayley Miller (auch gut: Amy Smart/ Irene Gorovaia / Sarah Widdows) Eric Stoltz und Ethan Suplle (zuletzt in Cold Mountain) als freakiger, aber liebenswerter Zimmergenosse Thumper .
    Ein düsterer, zum Glück nicht in totaler Happy-End -Seligkeit versinkender Thriller, den man durchaus als gelungen bezeichnen kann.

  2. #2
    Avatar von Gerry
    Gerry ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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    oh wunder!

    also ich hab ihn gesehen, fand ihn wirklich gut. blockbuster-mäßig is er zwar nich und er ist auch ein wenig unrealistisch!

    aber ansonsten
    ach ja.... kayleigh ist der name von amy smart im film!

    Nochmals der Inhalt vom Film:

    >>Evan Treborn (Ashton Kutcher) hat jedes Zeitgefühl verloren. Schon in seiner Kindheit verschwanden entscheidende Momente seines Lebens im schwarzen Loch seiner Vergesslichkeit. Seine Jugend war bestimmt von mehreren schrecklichen Ereignissen, an die er sich nicht mehr erinnern kann. Nur geisterhafte Erinnerungsfetzen sind ihm geblieben - und gescheiterte Existenzen um ihn herum: seine einstigen Sandkastenfreunde Kayleigh (Amy Smart), Lenny (Elden Henson) und Tommy (William Lee Scott).

    Schon als Kind wurde Evan ständig von einem Psychologen behandelt, der ihn dazu anhielt, Tagebuch zu führen, um die Alltagsereignisse festzuhalten. Inzwischen studiert Evan, und als er in einem seiner alten Tagebücher blättert, kehrt er plötzlich auf unerklärliche Weise in die Vergangenheit zurück. Er begreift, dass die Notizbücher unter seinem Bett eine Art Zeitmaschine sind, mit der er in seine Vergangenheit reisen und sich seine Erinnerungen zurückholen kann. Doch durch die Auseinandersetzung mit den damaligen Vorfällen fühlt Evan sich nun für das Scheitern seiner Freunde verantwortlich. Das betrifft vor allem seine Jugendfreundin Kayleigh, die er auch als Erwachsener weiter liebt.

    Evan beschließt, endlich das zu tun, wozu er damals nicht in der Lage war: Bewusst reist er in die Vergangenheit, wobei sein heutiger Verstand in seinem damaligen Kinderkörper steckt. Er will die Geschichte neu schreiben und seinen Freunden die traumatischen Erfahrungen ersparen. Durch die Kursänderung im Lauf der Ereignisse hofft Evan auf einen entsprechenden Wandel der Gegenwart.

    Doch jedes Mal, wenn Evan in der Vergangenheit etwas ändert, muss er feststellen, dass sein Handeln in der Gegenwart unerwartete und katastrophale Auswirkungen hat. Was er auch versucht - offensichtlich ist es nicht möglich, eine neue Realität zu schaffen, in der Kayleigh und er "bis an ihr Lebensende glücklich und zufrieden leben" können.<<

  3. #3
    Thomas Bernhard ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Tja Gerry, das Schöne an dem Film fand ich - wie du am Schluss gut beschrieben hast - daß es eben kein vollständiges Happy-End gibt. Oder anders gesagt: Irgendjemand muß immer die Zeche zahlen. Und in diesem Fall ist es nun mal die Beziehung von Evan zu Kayley, die nicht passieren darf und für die sich Evan letztendlich "entscheidet". Vom Genre her ist der Film nicht eindeutig zuordbar, auf jeden Fall ist er ein "phantastischer Film", also ist dein Vorwurf, er sei "unrealistisch" natürlich nicht möglich.

    Übrigens steht Kayleys Name SO im imdb.com. Nicht, daß ich es für unfehlbar hielte, das imdb ist auch nicht fehlerresistent. Hast du ihren Namen irgendwo im Film geschrieben gesehen? Bedenke, die Amerikaner haben bei ihren Vornamen, auch was unterschiedliche Schreibweisen betrifft, fast alle Freiheiten...
    Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
    Dem Narren ein Denkmal.
    Dem Reimliebhaber ein Gedicht.

  4. #4
    Avatar von Gerry
    Gerry ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
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    Zitat Zitat von Thomas Bernhard
    Tja Gerry, das Schöne an dem Film fand ich - wie du am Schluss gut beschrieben hast - daß es eben kein vollständiges Happy-End gibt. Oder anders gesagt: Irgendjemand muß immer die Zeche zahlen. Und in diesem Fall ist es nun mal die Beziehung von Evan zu Kayley, die nicht passieren darf und für die sich Evan letztendlich "entscheidet". Vom Genre her ist der Film nicht eindeutig zuordbar, auf jeden Fall ist er ein "phantastischer Film", also ist dein Vorwurf, er sei "unrealistisch" natürlich nicht möglich.

    Übrigens steht Kayleys Name SO im imdb.com. Nicht, daß ich es für unfehlbar hielte, das imdb ist auch nicht fehlerresistent. Hast du ihren Namen irgendwo im Film geschrieben gesehen? Bedenke, die Amerikaner haben bei ihren Vornamen, auch was unterschiedliche Schreibweisen betrifft, fast alle Freiheiten...
    du bist vielleicht ein held! jetzt wissen alle wie der film ausgeht! das war nicht nett.

    und nein, ich hab den namen nicht im film gesehen, sondern erst beim abspann. hab da extra aufgepasst, wer diese person ist, da sie mir bei dem "wohlhabenden" leben ziemlich "nett" aussah! die spielte sogar bei "starsky & hutch" ne cheerleaderin.

    also laut abspann vom film ist der name "kayleigh".

  5. #5
    Thomas Bernhard ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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    Kayleigh

    In diesem Fall ist wohl die Schreibweise im Abspann die "Richtige".

    P.S.: Lieber Gerry, das ist hier kein Kinder-Forum, in dem nicht herumerzählt werden darf, daß es den Weihnachtsmann nicht gibt. Ich schreibe eigentlich selten etwas konkret zum Ende eines Filmes und eine gute Filmkritik ist natürlich mehr als eine Inhaltbeschreibung, besser gesagt, sie ist überhaupt keine Inhaltsbeschreibung. Außerdem ist The Butterfly Effect ja nun schon mindestens zwei oder drei Wochen im Programm - da darf man auch mal über das Ende plaudern, oder?

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