Don Cheadle sollte man noch kennen, spaetestens vom Gesicht.
Und Scott Caan vielleicht noch, Sohn von James Caan, auch seit einigen Jahren praesent. Casey Affleck ist uebrigens der Bruder vom Ben.
Kenn bisher nur Ocean's Eleven, der ein sehr unterhaltsamer und leichter Caper - Flick ist, mit genügend Spannungsmomenten und Twists.
Fortsetzung soll eine etwas andere Richtung einschlagen. Hab bisher 1x ueberschwengliches Lob gehoert, ansonsten eher gemischte Kritiken.
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25-12-2004 14:45 #1
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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S.Soderbergh: Ocean's Twelve (USA 2004)
Steven Soderbergh: Ocean‘s Twelve (USA 2004)
Um es vorwegzunehmen: Ich habe weder das Original von 1960 (Regie: Lewis Milestone, mit Frank Sinatra, Steve Martin, Sammy Davis Jr. und Angie Dickinson) noch das Remake von 2001 gesehen. Ein entsprechendes Triple- oder wenigstens Double-Feature anzubieten, haben die Kinos in meiner Gegend versäumt.
Also habe ich n ur die „Fortsetzung“ von 2004 gesehen. Was schon im Vorfeld auffiel, war, daß die Werbung mit nur allerhöchstens acht Schauspielern Werbung für den Film machte, der Titel des Filmes aber natürlich zwölf mehr oder weniger gleichgestellte Gangster annoncierte. Wenn man allerdings bedenkt, daß sich der durchschnittliche deutsche Kinogänger höchstens drei Schauspielernamen merken kann, dann wiederum ist das schon recht viel und da der Film alle dieser drei Namen vorweisen kann (Brad Pitt, Julia Roberts und George Clooney), dann hat er gute Chancen - unabhängig von der Qualität - ein großes Publikum zu erreichen. Neben diesen dreien agieren zu dem noch Catherine Zeta-Jones (zuletzt in der rührseligen Steven-Spielberg-Schmozette Terminal zu sehen), Matt Damon und Andy Garcia, manche mögen vielleicht noch Carl Reiner kennen, und Elliot Gould war in den Siebziger Jahren eine große Nummer, seine Auftritte in den Ocean‘s-Filmen sind fast so eine Art Comeback. Was den Rest der Truppe betrifft, so muß man wahrscheinlich Amerikaner sein, um sie zu kennen. Casey Affleck muß (darf) man nicht kennen, der er ist dem deutschen Publikum in erster Linie durch Rollen in den American Pie-Filmen bekannt und Bernie Mac hat eine eigene TV-Show.
Ein beachtliche Leistung, wen Regisseur Steven Soderbergh da zusammen gebracht hat.
Trotzdem: Viele Stars machen noch keinen guten Film. Ocean‘s Twelve ist unnötig hektisch fotografiert und geschnitten, die Protagonisten wirken arrogant und damit so unsympathisch, daß man fast die Seite zu dem brillant spielenden Vincent Cassel (zuletzt in der beeindruckenden Comic-Verfilmung Blueberry zu sehen) wechselt. Lästigerweise ist die Handlung so verstrickt, das man zum Schluß ohne eine DeusExMachina in Form von plötzlich auftauchender Verwandtschaft von Linus Caldwell (Damon) nicht auskommt: Da fühlt man sich als Zuschauer schon ein wenig verarscht. Der Film hat auch seine guten Stellen, zugegeben, aber insgesamt ist er nur durchschnittliche Mainstreamkost, ohne Charme und Esprit.
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25-12-2004 23:57 #2
Geändert von Contrai (26-12-2004 um 00:00 Uhr)
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26-12-2004 09:56 #3
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Jemandes Sohn oder Bruder zu sein, ist, rein cineastisch-künstlerisch-handwerklich betraachtet, wertlos. Derart Information ist celebrity trivia, trotzdem danke für die Ergänzung.
Wo bitte ist denn Scott Caan dem deutschen Zuschauer "seit Jahren präsent"?
Tja, und Don Cheadle.... ich erinnere mich dunkel an seinen Mitwirkung in Brian de Palmas Mission to Mars (2000), aber das war's dann auch schon...
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26-12-2004 19:40 #4
Don Cheadle hat u.a. auch in Traffic, Passwort Swordfish, Rush Hour, Out of Sight und Teufel in Blau mitgespielt.
Scott Caan hat in ueber 15 Filmen mitgespielt seit 1999, u.a. Staatsfeind Nummer 1 und Nur noch 60 Sekunden und auch schon Regie gefuehrt. Ausserdem hab ich nicht gesagt, dass er dem gemeinen deutschen Publikum praesent ist, sondern in Filmen.
Wenn man die Trivia/Bio von einem Schauspieler auch weiss, laesst sich das besser zuordnen, Eselsbruecke.Geändert von Contrai (27-12-2004 um 11:56 Uhr)
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27-12-2004 12:47 #5
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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Sachmal Contrai, bist du nicht der, der hier mal von sich behauptet hat, er würde nie ins Kino gehen?
Falls dem so ist, erübrigt sich ja wohl jeder Kommentar....Thomas Bernhard ist Student im dritten Semester, dass ihn zum Diplom-Rezipienten formen soll.
Dem Narren ein Denkmal.
Dem Reimliebhaber ein Gedicht.
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