Don Mancini: Chucky‘s Baby (USA 2004)
aka „Bride Of Chucky 2“, „Seed of Chucky“, „Son Of Chucky“

Ein Film über eine meuchelmordende Puppenfamilie. Die Gags sind flach, die Sprüche nur für Liebhaber sehr an den Haaren herbeigezogenen Humors witzig. Die Animation der Puppen ist eckig und damit nicht sehr überzeugend. Einzig Jennifer Tilly, die sich mit ihren 47 Jahren wirklich „sehr gut gehalten“ hat, wie man so sagt, kann als Schauspielerin-Betthäschen, die die Rolle der Jungfrau Maria in einem Jesus-Film bekommen will, hier und da ein wenig überzeugen. Dann ist da noch der in solchen schlechten B-Pictures äußerst farblos agierende, scheinbar unvermeidliche Rapper, bei dem man sich man nicht einmal die Mühe gemacht hat, ihm einen passenden Charakter zu geben und der tatsächlich als regieführender Zappelphilipp auftritt. Währenddessen will uns die Puppenfamilie mit zwei- und eindeutigen Anspielungen und blutigen Morden unterhalten. Im Original kann man sich immerhin noch die Stimme von Brad Dourif, der das Familienoberhaupt Chucky spricht, anhören. Man müsste glauben, der Mime könnte sich nach seiner Mitwirkung im verfilmten Tolkien-Epos solche Peinlichkeiten ersparen. Naja, vielleicht stammt das noch aus dem Vertrag zu den früheren „Chucky“-Filmen.
Fazit: Weder gruselig noch witzig.