Hallo!

Habe zu diesem WS meinen zweiten Fachrichtungswechsel vollzogen. Der erste Wechsel nach zwei Semestern von Geschichte(HF)/Politik/BWL (M.A.) auf VWL (Diplom). Dann der zweite Wechsel nach weiteren zwei Semester "zurück" auf N.u.N. Geschichte/Politik/Wirtschaftspolitik (M.A.). Habe für die gesamte Zeit Bafög erhalten und würde es ja theoretisch auch noch weiter beziehen können. Hier meine Begründung:

Nach umfangreichen Überlegungen und Gesprächen mit der Studienberatung und Bekannten entschloss ich mich zum Wintersemester 2003/2004 das Studium der Volkswirtschaftslehre an der Uni Münster aufzunehmen. Es entsprach meinem verstärkten Interesse an Wirtschaftswissenschaften, welches sich durch mein Studium der Betriebswirtschaftslehre als Nebenfach an der Uni Trier entwickelte.
Das Interesse an den im ersten Semester besuchten Veranstaltungen war groß und ich fühlte mich in meiner Entscheidung zunehmend bestärkt. Mit großem Arbeitsaufwand schrieb ich im ersten Semester fünf Klausuren. Zu Beginn des zweiten Semesters wurden die Ergebnisse bekannt gegeben. Leider hatte ich keine Klausur bestanden. Das entmutigte mich jedoch vor dem Hintergrund des gerade erfolgten Wechsels und des bestehenden Interesses nicht und so ging ich das zweite Semester mit weiter gesteigertem Arbeitseinsatz an. Es schlich sich jedoch mehr und mehr das Bewusstsein ein, dass die hohen mathematischen Anforderungen meine Kompetenzen überstiegen. Das grundsätzliche Interesse an wirtschafts-wissenschaftlichen Zusammenhängen trübte dies nicht. Die Ergebnisse der Klausuren des zweiten Semesters bekräftigen dies. Ich bestand die Klausuren „Buchführung und Abschluss“, „Privatrecht“ und „BWL II“, „Statistik I“ und „VWL II“ jedoch nicht. Somit hat sich zwar mein erhöhter Arbeitseinsatz bezahlt gemacht, konnte aber nicht die mathematischen Anforderungen, vor allem der Klausuren „Statistik I“ und „Mathematik“ (erstes Semester), kompensieren. Daher habe ich erkannt, dass das Studium der Volkwirtschaftlehre nicht meinen Eignungen entspricht.
Zum Wintersemester 2004/2005 habe ich mich für einen Wechsel zum Magister-Studiengang Neuere und Neueste Geschichte als Hauptfach und Politik und Wirtschaftspolitik als Nebenfächer entschieden. Ich habe eingesehen, dass das Fach Geschichte meiner Eignung entspricht, was auch die Leistungen an der Uni Trier zeigen, und vor allem im Bereich der Neueren und Neuesten Geschichte meinen Neigungen. Zwar muss ich auch in diesem Studienfach Veranstaltungen aus anderen Epochen besuchen, ich bin mir jedoch sicher, dass durch die Schwerpunktlegung mein Interesse und Engagement auch in den anderen Epochen gestärkt wird. In diesem Studiengang kann ich mein Interesse an Geschichte auf die Epoche der Neuzeit konzentrieren und meine Kenntnisse in die umfangreichen Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik weiter vertiefen ohne hohen mathematischen Anforderungen ausgesetzt zu sein.
Da ich bereits zwei Semester Geschichte und Politik an der Uni Trier studiert habe und mir Leistungen aus diesen beiden und aus der VWL für Wirtschaftspolitik angerechnet werden können, bin ich zuversichtlich das Grundstudium in den nächsten zwei Semestern abzuschließen.
Ich bin auf eine weitere Förderung dringend angewiesen, da für mich ein zügiges Studium nur mit Unterstützung des BaföG möglich ist. Es ist nur ein Elternteil berufstätig und ein Bruder ist noch in schulischer Ausbildung. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich weiter fördern könnten.

Wäre toll wenn ihr mal eure Meinung dazu posten könntet! Danke

Gruß,
Robert