Also mir ist dieser Vermögensnachweis selber bisher noch nicht passiert...aber ich jobbe nebenher auf einer Bank am Schalter und ich kann Dir sagen, Du bist nicht der einzige, dem das passiert!
ICh glaube neuerdings müssen alle, die einen (Erst)-Antrag auf Bafög stellen (bisher sind mir nämlich nur Erstis untergekommen, diesen Vermögensnachweis auf einen bestimmten Stichtag bringen. Für die Bank ist das auch nicht ganz einfach, weil die nämlich auch erst mal in ihren Unterlagen suchen muß
Stell Dich also darauf ein, daß die Bearbeitungszeit bei der Bank auch noch mal 1 - 2 Wochen dauern könnte...
Viel Erfolg!
Thema: Legitim oder "Schikane"?
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15-12-2004 18:55 #1
Legitim oder "Schikane"?
Hallo zusammen,
soeben bekam ich wieder Post von meiner geliebten Bafög-Sachbearbeiterin ...
Im August hatte ich mein Grundstudium abgeschlossen und alle Scheine pünktlich nachgewiesen. So, und nun warte ich seitdem auf mein Geld.
So sieht's aus: Ich habe wie üblich angegeben, dass mein Vermögen unter 5200 Euro liegt ... das wurde immer einfach so akzeptiert. Doch nun verlangte die gute Frau plötzlich einen detaillierten Nachweis ... ich hab mich gewundert, dann aber alte Kontoauszüge rausgekramt, alles nachgewiesen und ihr zukommen lassen. Inzwischen war's Oktober.
Heute ein weiterer Brief mit hübschen Formularen - ich soll zu meinen Geldinstituten gehen und diese bestätigen lassen, dass mein Vermögen unter 5200 Euro betrug ... Wozu man wissen muss: Ich habe zwei Konten in zwei Städten, wo ich nicht mehr wohne und wo ich auch nicht so einfach hinkomme (Sparkasse halt)!
Jetzt frage ich mich: Ist das rechtens? Ich glaub, die Frau will mich vorrangig schikanieren, weil wir mal eine "kleine Auseinandersetzung" darüber hatten, dass sie unfähig ist, meinen sehr komplexen Förderantrag zu bearbeiten ...
Ist jemandem schon mal Ähnliches passiert?
Ich bin so gut wie pleite, das ist wie in einem schlechten Film ...!!
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16-12-2004 10:32 #2Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.
Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
-Descartes--
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27-12-2004 14:03 #3Unregistriert Gast
Also fuer einen Vorschuss kannst Du direkt zu Deiner zustaendigen Hauptsachbearbeiteri gehen (hat meine Freundin gemacht, ich musste das nicht, weil meine Sachbearbeiterin wirklich nett und bemueht war, ja, das gibt es auch :-) ). Der ist eigentlich gar kein Problem. Du musst halt nur unterschreiben und wie oben erwaehnt, ggf. zurueckzahlen. Zwischen Antrag und Geld da liegen ca. 1 bis 3 Wochen. Viel Erfolg!!!
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27-12-2004 14:23 #4
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- 2.761
Hmm. Und was ist so schwer daran, die betreffenden Geldinstitute in den Orten in denen er nicht mehr wohnt anzuschreiben und a) die Konten aufzulösen mit der Verfügung, noch vorhandenes Geld auf Dein bestehendes Konto bei der Sparkasse oder Bank XY, bei der Du derzeit Dein Konto eingerichtet hast zu überweisen? Insofern da der Identititätsnachweis, also die Vollmacht zur Auflösung des Kontos auf dem Schriftweg schlechter nachgewiesen werden kann, wird Dir aber sicher Deine aktuelle Bank oder Sparkasse behilflich sein, die anderen Konten aufzulösen.
Es wäre sicher auch möglich, aber mit erheblichem Mehraufwand an Gebühren verbunden, von den anderen beiden Sparkassen den aktuellen Kontostand zu erfragen.
Was sicherlich nervig ist an der Geschichte, daß jeder sein eigenes Formular haben will. Die Sachbearbeiterin könnte ja auch ganz einfach mal glauben, was auf dem üblicherweise erhältlichen Kontoauszug steht. Stattdessen trägt sie aber durch das Versenden von Formularen nur zur Erhaltung der Bürokratie bei (und dazu, daß mensch Gebühren zur Bestätigung einer Sache zahlen muß, die er auch so weiß.)
Ein anderes schönes Beispiel ist die sogenannte Meldebescheinigung vom Einwohnermeldeamt, die einige Euro kostet und nur speziell für den einen Antragszweck mit Empfänger dokumentiert wird. Offensichtlich reicht die wortgleiche Eintragung der Anschrift im Personalausweis manchen da nicht aus.
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02-01-2005 23:07 #5
Ich finde das alles mächtig eigenartig ... es handelt sich nämlich um uralte Kontostände, die sie normalerweise mit meinen Anträgen der vergangenen Semestern hätte abprüfen müssen, was sie aber nicht getan hat.
Ich hatte auch schon überlegt, ihr einfach Kontoauszüge hinzuknallen und mir die 15 Euro (bei JEDER Bank, also 30 Euro für 2 Banken ...) zu sparen. Na ja. Erst mal habe ich jetzt einen Antrag auf Vorschuss der Zahlungen gestellt, mir reicht's ...!
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