Dir steht schon Geld zu. aber erstens finanzieren deine Eltern ja auch Essen, du musst keine wohnung bezahlen. und sie bezahlen büscher und semestergebühren, was bestimmt auch nicht wenig ist. und habe ich das richtig verstanden, dass du 440 euro im monat verdienst? wenn das der fall ist, solltest du damit doch eiegntlich auskommen, oder nicht?
du hättest bestimmt das recht mehr zu verlangen, aber was willst du machen, sie verklagen? dann würd ichs erst mit ausziehen probieren und dann versuchen von deinen 530 euro die dir dann zustehen, alles alleine zu zahlen. da gibt es keine probleme, was du im haushalt tun sollst (nämlich alles alleine) und es ist klar geregelt wieviel geld dir zusteht.
soll nicht böse gemeint sein, oder so. aber ich finds immer ein bisschen komisch, wen man seine eltern zwingen will, einem geld zu geben, außer wenn man ohne das geld wirklich nicht leben könnte.
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25-04-2005 19:34 #1Raubebald Gast
Kein Bafög - wieviel Geld steht mir zu?
Hallo zusammen!
So, mein Problem ist etwas länger, ich hoffe, dass es kein Roman wird
.
Ich studiere im 4. Semester und für mich war es irgendwie immer selbstverständlich, dass ich (schon seit der Schulzeit) meine Ausgaben selbt finanziere (gezwungenermaßen). Bafög bekomme ich keines. Ich wohne noch zu Hause und bekomme von meinen Eltern monatlich 70 Euro Taschengeld. Bisher habe ich mir nie Gedanken gemacht, dass meine Eltern verpflichtet sein könnten, mir mehr als die 70 Euro zu zahlen. Meine Eltern übernehmen jedoch die Semestergebühren und Bücheranschaffungen.
Nun gab es in letzter Zeit immer öfters Stress mit meiner Mutter, die ständig rumnörgelt, ich müsse mehr im Haushalt helfen, ich sei zu faul, blabla, ihr kennt das ja vermutlich. Ihr Fazit: Du hilfst nicht so im Haushalt, wie ich mir das vorstelle, also gibt's auch kein Geld. Nun verdiene ich zwar durch meinen Nebenjob 400 Euro, aber trotzdem ist es nicht so, dass ich die 70 Euro nicht brauchen würde. Es dürfte sogar etwas mehr als das sein
. Als ich meine Mutter vor ein paar Monaten mal darauf angesprochen habe, meinte sie, ich könne ja schließlich in den Semesterferin mehr als 400 Euro verdienen und das dann für die Vorlesungszeit sparen. Und so wenig, wie ich im Haushalt helfen würde - das sei ja hier schließlich kein Hotel - sehe sie es nicht ein, mir mehr zu zahlen, ihr gibt ja auch keiner Geld für's Nichtstun (klingt wie im Kindergarten, ist auch irgendwie so). Durch meinen Arbeitsvertrag ist das erstens nicht so einfach, außerhalb der Vorlesungszeit mehr zu arbeiten, und zweitens - da bin ich ehrlich - habe ich während der Ferien auch anderes zu tun, als täglich 8 Stunden zu arbeiten (nicht nur faulenzen, Hausarbeiten etc. wollen ja auch geschrieben werden).
Jetzt habe ich mich ein wenig schlau gemacht und in Erfahrung gebracht, dass meine Eltern verpflichtet sind, mich während des Studiums finanziell zu unterstützen, und zwar - gemessen an ihrem Gehalt - mit wesentlich mehr als 70 Euro, wenn ich zielstrebig studiere und nicht "bummel"; was ich im Moment gezwungermaßen mache, da ich ja wie gesagt immer 16 Stunden die Woche arbeite.
Gibt es irgendwo Anlaufstellen, die meine Eltern und mich darüber aufklären könnten, wieviel sie mir zahlen müssten? Ich möchte ja möglichst Stress vermeiden und nicht gleich zum Anwalt o.ä. laufen, und die Düsseldorfer Tabelle erscheint mir irgendwie wenig konkret genug.
So, leider doch ein halber Roman geworden. Würde mich über Antworten oder eigene leidvolle Erfahrungsberichte freuen! Vielen Dank!
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28-04-2005 17:34 #2tiffy Gast
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28-04-2005 18:06 #3Unregistriert Gast
ich find dein post auch merkwürdig. also:
-du zahlst keine miete
-essen tust du auch bei deinen eltern, also bezahlst du kaum was für essen
-semestergebühren + unibedarf werden auch von deinen eltern gezahlt.
-deine eltern zahlen dir 70 euro, du verdienst 400 zusätzlich (im monat)
das heißt, du hast im monat 470 euro mit denen du im prinzip spaß haben kannst (hobbies,klamotten, weggehen...). was zum teufel ist denn daran zu wenig??
wofür brauchst du so viel geld??
Ich fänds als eltern auch unverschämt, von meinem kind dann solche forderungen zu bekommen??
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28-04-2005 18:51 #4
"Student" (20-79 Beiträge)
- Registriert seit
- 12.01.2005
- Beiträge
- 19
Pfff, sprich Deine Eltern lieber nicht an. Sonst werden die - zurecht - bratzig.
470€ ist doch mehr als genug...
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28-04-2005 22:07 #5Unregistriert Gast
470 Euro pro Monat dürften doch eigentlich mehr sein, als das was man als zuhausewohnender Student als Bafög-Höchstsatz bekommen würde, oder?
Ich studiere auch, arbeite pro Woche auch mindestens 16 Stunden nebenbei und in den Semesterferien Vollzeit, weil ich keinen Anspruch auf Bafög habe. Im Gegensatz zu Dir bekomme ich noch nicht mal ein kleines Taschengeld von meinen Eltern, sondern muss sämtliche Kosten fürs Studium und alles, was ich so zum Leben brauche (Klamotten, Essen, Auto) selbst finanzieren. Mir würde es aber nie einfallen, meine Eltern wegen Geld zu verklagen. Das wäre es mir nicht Wert. Sie haben mich bis zum Abitur unterstützt, ohne das ich überhaupt nicht studieren könnte und jetzt bin ich alt genug, mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Wenn man das wirklich will, kann man das auch schaffen. Anscheinend schaffst Du es doch auch, wenn Du nebenbei 400 Euro monatlich verdienen kannst, wieso dann einen Streit anfangen?
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