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  1. #1
    Unregistriert Gast

    Kindergeld ade, Studiengebühren hallo!

    Ich weiß jetzt nicht, in welchen Thread ich das Thema packen soll, deshalb mach ich einfach einen neuen auf.:-)

    Jetzt wollen sie ja lt. Koalitionsvertrag auch noch das Kindergeld ab dem 25. Lebensjahr streichen. Das kotzt mich so dermaßen an!

    Nachdem ich ja so blöd war und noch 4 Jahre vor Aufnahme meines Studiums fleißig Steuern gezahlt, sprich gearbeitet habe, krieg ich dafür jetzt auch noch die Quittung. Für die Leute, die gleich nach dem Gymnasium auf die Uni gehen, ist das ja kein Problem, denn idR sollte man ja in spätestens 12 Semestern fertig sein. Aber ich hab erst mit 23 angefangen zu studieren. Ich bin Bafög-Empfänger. Mein Vater ist ein gewöhnlicher Arbeiter, meine Mutter Hausfrau, sie leben in Miete. Sie können mich finanziell nicht unterstützen, selbst wenn sie wollten (Und sie würden auch liebend gern.). Meine Schwester ist betriebsbedingt arbeitslos geworden und sucht nun schon seit einiger Zeit. (Bei der derzeitigen Arbeitslosenquote ja auch kein Wunder.)

    Mit meinem Geld (Bafög + Kindergeld + ca. 98 Euro Nebenjob.) komme ich bis jetzt ganz gut klar, auch wenn ich nicht den Höchstsatz bekomme (Ich frage mich immer noch, wie ein Arbeiter ohne speziellen Status und eine Hausfrau, die nebenbei putzen geht, die Einkommensgrenze übersteigen können...), da ich recht sparsam lebe. Natürlich kann man keine großen Sprünge machen, aber ich bin zufrieden, denn ich kann mir eine günstige Wohnung, Essen und alles Notwendige leisten, ohne bei meinen Eltern schnorren gehen zu müssen (Sie könnten mir sowieso nichts geben.).

    Ich bin stolz darauf, als Erste in meiner Familie Abitur nachgemacht zu haben und nun zu studieren. Da auch schon die Vorfahren meiner Eltern zu der Arbeiterschicht gehörten (Opa Knecht, Oma Magd), war es in unserer Familie immer üblich, so bald wie möglich mit Arbeiten anzufangen, was ich nach meiner Mittleren Reife auch sofort getan habe. Bildung war nie ein Thema bei uns, doch ich wollte mehr. Ich war nie glücklich in meinem Beruf, denn ich hatte einen anderen Berufswunsch, wollte etwas machen, das man aber nur in der Uni erlernen kann.

    Nun wird mir also ab nächstem Jahr, wenn ich mich am Anfang des Hauptstudiums befinde, das Kindergeld gestrichen. Ich habe also 154 Euro weniger im Monat zur Verfügung. Aber das macht ja nichts, denn da der Staat fair ist, darf ich dafür dann ja im Gegenzug 500 Euro Studiengebühren zahlen (An unserer Uni steht dieser Betrag schon fest.), pro Semester also ein monatlicher Mehraufwand von 84 Euro bei 154 Euro weniger "Einkommen".

    Damit ich was klarstelle: Ich will den Staat nicht schröpfen, ich bin mir nicht zu schade, einen Nebenjob auszuüben (Was ich momentan ja auch schon tue.). Es ist aber nunmal so, dass mein Studium kaum freie Zeit übriglässt, in der ich arbeiten kann. Ja, das ist wirklich so, falls es hier Leute gibt, die das nicht glauben und tatsächlich soviel Freizeit in ihrem Studium genießen können, dass sie ständig Party machen.

    Lange Rede, kurzer Sinn. Ich bin nicht die einzige Bafög-Empfängerin, die das 25. Lebensjahr bald überschreiten wird. Was denken sich diese Politiker eigentlich alle? Die sitzen gemütlich in ihren Villen und haben keine Ahnung, was draußen abgeht. (Man denke an diesen qualifizierten Spruch mit den 2 Nachhilfestunden = 100 Euro.)

    Na ja, ich sage nur: Willkommen in der 2-Klassen-Gesellschaft! (Die es doch schon heute in schwächerer Form gibt.)

    Ich weiß nicht, wie ich ab 2006/2007 über die Runden kommen soll. Ich hab jedes Semester ca. 20 Stunden Unterricht, dazu kommen mind. 10 Std. pro Woche Vorbereitung, Nachbearbeitung etc, und das ist noch großzügig gerechnet. Wie soll ich da einen Job ausüben, der mir alles finanziert?

    Ich beneide Leute mit reichen Eltern wirklich. Ich verurteile sie nicht, denn ich weiß, dass meine Eltern mir auch alles bieten würden, wenn sie es könnten. Diese Leute haben eben Glück gehabt. Aber ich verurteile den Staat, der seine Augen nicht richtig aufmacht. Wenn schon Studiengebühren, dann doch bitte sozialverträglich. Bis jetzt habe ich von keinerlei Maßnahmen gehört, die junge Menschen nicht abschrecken, ein Studium aufzunehmen. Dann wird hier gesagt, Bafög-Empfänger werden komplett befreit, da dass eine Befreiung nur über Stipendien geht etc. Für mich ist es schon zu spät, denn ich habe angefangen, ich liebe das, was ich tue, und ich will es zu Ende bringen, auch wenn ich nicht weiß, wie das finanziell weitergehen soll.

    Aber was ist mit den zukünftigen Generationen? Was ist mit den Kindern von Sozialfällen, von denen es momentan nun wirklich genug gibt? Haben die keine Chance mehr auf gute Bildung? Muss ein Arbeitsloser seinem Kind, das Arzt oder Jurist o. ä. werden möchte, sagen, dass es dafür in die falsche Familie hineingeboren wurde?

    Ich weiß ja selbst nicht mehr weiter. Jeder kommt hier mit dem Argument USA, und ja, es stimmt, gegen die amerikanischen Gebühren sind 500 Euro der reine Witz! Doch man sollte sich auch mal ansehen, welche Amerikaner die Chance haben zu studieren, nämlich nur die wohlhabenderen und ein paar Leute, die übermäßig begabt sind. (Wobei es hier doch auch der totale Witz ist, dass ein Stipendium, das man auf Grund seiner tollen Leistungen im Football erhält, dazu berechtigt Medizin zu studieren.) Dass amerik. Eltern nur dafür leben und arbeiten, um ihren Kindern eine Ausbildung zu finanzieren, die dann wiederum diese nutzen, um einen guten Job zu bekommen, mit dem sie die Ausbildung ihrer eigenen Kinder finanzieren müssen usw. Ich war erst in den USA und habe darüber mit vielen Leuten gesprochen, und scheinbar finden die meisten Amerikaner diese Art der Selektion Bullshit.

    Vielleicht sehe ich das alles zu schwarz, aber dann bitte ich euch, mir eure Meinung dazu zu schreiben. Vielleicht in einem sachlichen Ton, denn in anderen Threads habe ich schon oft gesehen, dass sich manche Leute gegenüber Anderen im Ton vergreifen. Nachdem wir alle erwachsene, vernünftige Menschen sind, dürfte das ja möglich sein.

    Ich bin offen für Argumente, die sich für Studiengebühren aussprechen. Das da oben ist nunmal meine Sicht der Dinge. Und als Arbeiterkind kann ich auch mit voller Überzeugung sagen, dass Kinder aus nichtwohlhabenden Familien davon abgeschreckt werden, ein Studium aufzunehmen, das mit einem Schuldenberg beendet wird. Auch wenn es ihr Traum ist, dieses oder jenes zu studieren. Es gibt ja immerhin einige Klugscheißer die behaupten, wenn jemand wegen den Gebühren ein Studium nicht anfängt, dann wollte er auch nie wirklich studieren. Aber das ist Quatsch.

    Was mir auch hier auffällt: V. a. diejenigen, die ihr Studium nun schon - kostenlos - in der Tasche haben, schreien nach Studiengebühren. Mich würde interessieren, welcher Noch-Student, der dann auch löhnen müsste, für Studiengebühren ist. Bitte meldet euch!

  2. #2
    Avatar von Karendric
    Karendric ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
    Registriert seit
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    Beiträge
    1.562
    Zitat Zitat von Unregistriert
    Nachdem ich ja so blöd war und noch 4 Jahre vor Aufnahme meines Studiums fleißig Steuern gezahlt, sprich gearbeitet habe, krieg ich dafür jetzt auch noch die Quittung.
    Hast du denn in den vier Jahren von deinem Gehalt keine Rücklagen gebildet? Wenn du von Anfang an wusstest, dass du studieren wolltest, wäre das doch naheliegend gewesen.

    Zitat Zitat von Unregistriert
    Ich frage mich immer noch, wie ein Arbeiter ohne speziellen Status und eine Hausfrau, die nebenbei putzen geht, die Einkommensgrenze übersteigen können...
    Facharbeiter verdienen zum Teil ganz ordentlich. Da ist das durchaus möglich.

    Zitat Zitat von Unregistriert
    Ich bin stolz darauf, als Erste in meiner Familie Abitur nachgemacht zu haben und nun zu studieren.
    Mein Respekt. Darauf kannst du stolz sein.

    Zitat Zitat von Unregistriert
    Man denke an diesen qualifizierten Spruch mit den 2 Nachhilfestunden = 100 Euro.
    Vermutlich waren zwei Nachhilfestunden pro Woche gemeint. Dann kommt das doch ungefähr hin.

    Zitat Zitat von Unregistriert
    Na ja, ich sage nur: Willkommen in der 2-Klassen-Gesellschaft! (Die es doch schon heute in schwächerer Form gibt.)
    Die wird es immer geben. Selbst im Kommunismus gab es sie.

    Zitat Zitat von Unregistriert
    Ich weiß nicht, wie ich ab 2006/2007 über die Runden kommen soll. Ich hab jedes Semester ca. 20 Stunden Unterricht, dazu kommen mind. 10 Std. pro Woche Vorbereitung, Nachbearbeitung etc, und das ist noch großzügig gerechnet. Wie soll ich da einen Job ausüben, der mir alles finanziert?
    Das sind rein rechnerisch 30 Wochenstunden. Da sollte doch noch Zeit nebenher sein.

    Zitat Zitat von Unregistriert
    Aber was ist mit den zukünftigen Generationen? Was ist mit den Kindern von Sozialfällen, von denen es momentan nun wirklich genug gibt? Haben die keine Chance mehr auf gute Bildung? Muss ein Arbeitsloser seinem Kind, das Arzt oder Jurist o. ä. werden möchte, sagen, dass es dafür in die falsche Familie hineingeboren wurde?
    Er muss möglicherweise darauf verzichten, sich selbst zu verwirklichen, wenn er erreichen will, dass seine Kinder aufsteigen. Viele ehrgeizige Eltern machen dies so. Kleine Literaturempfehlung in diesem Zusammenhang: Elisabeth Kraus: Die Familie Mosse. Deutsch-jüdisches Bürgertum im 19. und 20. Jahrhundert., München 1999

    Zitat Zitat von Unregistriert
    Ich weiß ja selbst nicht mehr weiter. Jeder kommt hier mit dem Argument USA, und ja, es stimmt, gegen die amerikanischen Gebühren sind 500 Euro der reine Witz! Doch man sollte sich auch mal ansehen, welche Amerikaner die Chance haben zu studieren, nämlich nur die wohlhabenderen und ein paar Leute, die übermäßig begabt sind. (Wobei es hier doch auch der totale Witz ist, dass ein Stipendium, das man auf Grund seiner tollen Leistungen im Football erhält, dazu berechtigt Medizin zu studieren.) Dass amerik. Eltern nur dafür leben und arbeiten, um ihren Kindern eine Ausbildung zu finanzieren, die dann wiederum diese nutzen, um einen guten Job zu bekommen, mit dem sie die Ausbildung ihrer eigenen Kinder finanzieren müssen usw. Ich war erst in den USA und habe darüber mit vielen Leuten gesprochen, und scheinbar finden die meisten Amerikaner diese Art der Selektion Bullshit.
    Ja, aber da ihre Hochschulen profitabel sind und (!) eine gute Lehre bieten, werden sie das System wohl beibehalten.

    Zitat Zitat von Unregistriert
    Vielleicht sehe ich das alles zu schwarz, aber dann bitte ich euch, mir eure Meinung dazu zu schreiben. Vielleicht in einem sachlichen Ton, denn in anderen Threads habe ich schon oft gesehen, dass sich manche Leute gegenüber Anderen im Ton vergreifen. Nachdem wir alle erwachsene, vernünftige Menschen sind, dürfte das ja möglich sein.
    Nun, ein Argument für Studiengebühren ist, dass sich dadurch die Studienzeiten verkürzen sollen. Das dürfte ja gerade für dich interessant sein. Aber der Umstand, dass Seminarplätze auch nach Einführung der Studiengebühren nicht einklagbar sein werden, spricht gegen diese Hoffnung vieler Gebührenbefürworter.

    Zitat Zitat von Unregistriert
    Was mir auch hier auffällt: V. a. diejenigen, die ihr Studium nun schon - kostenlos - in der Tasche haben, schreien nach Studiengebühren.
    Mal angenommen es wäre so: Wäre das nicht nachvollziehbar? Vielleicht fordern manche auch Studiengebühren, um den Akademikerarbeitsmarkt überschaubar zuhalten und die Gehälter so nach oben zu treiben. Das wäre zwar nicht solidarisch, aber menschlich nachvollziehbar. Schließlich ist sich jeder selbst der nächste. Du forderst ja auch ein kostenloses Studium für Nicht-Begüterte und nicht etwas die Abschaffung der Reichensteuer oder die Erhöhung der Renten - denn dir sind vermutlich die Reichen und die Rentner egal.

    Außerdem haben sich die Gebührenbefürworter vielleicht über ein zu langsames Studium geärgert. Vielleicht wünschen sie den Späterkommenden nur einfach bessere Studienbedingungen - und die gibt's nun mal nicht umsonst.


    Gruß,
    Karendric

  3. #3
    Unregistriert Gast
    Zitat Zitat von Unregistriert

    Jetzt wollen sie ja lt. Koalitionsvertrag auch noch das Kindergeld ab dem 25. Lebensjahr streichen. Das kotzt mich so dermaßen an!
    Dann gehört dann wohl zu den kleinen Gemeinheiten, die dieser Vertrag neben den allseits bekannten Dingen so bereithält.

    Wenndie frühzeitige Einschulung mit fünf Jahren, das Abitur nach 12 Schuljahren, die Abschaffung von Wehr- und Ersatzdienst und die Studienzeitverkürzung [1] Wirklichkeit werden, dann sollte sich die Zahl der von dieser Regelung Betroffenen in Grenzen halten. Und noch was ist nötig. Die Absolventen sollten natürlich schleunigst in Arbeit gebracht werden. So lange diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, ist diese Regelung nur unsozial und erschwert zusätzlich die Bildungsfinanzierung in weniger begüterten Bevölkerungsschichten.

    Mal abgesehen davon, und das merke ich gerade am eigenen Beispiel, daß die Familienkasse ziemlich hinterher sind und überall Mißbrauch und Zuvielbezug von Kindergeld wittern. Denen reichte es nicht, am Ende meines Studiums mitzuteilen, daß eben dieses beendet ist, womit die Anspruchsvoraussetzung auf das Kindergeld entfällt. Nein. Man darf jetzt wiederholt sämtliche Unterlagen aus den Jahren 2002(!)-2005 beibringen, die belegen, daß man Anspruch gehabt hätte. (Was haben die mit den Unterlagen gemacht, die sie schon so jedes Jahr angefordert haben, um den Weitererhalt des Kindergeldes zu sichern? Verbrannt? Geschreddert? Nicht ordentlich weggeheftet?)

    Oder warten die nur darauf, daß man einen Fehler macht, ein Kreuz im Formular falsch setzt, irgendeinen Lohnzettel aus dem Hiwi-Job nicht mehr hat und schon beginnt das Streichen und Rückfordern?

    Ein Glück, daß die eigene Ordnung besser ist, als die in der Behörde. Porto- und Kopierkosten hat man natürlich trotzdem doppelt und von der Arbeitszeit, die benötigt wird, um das alles doppelt anzufordern und dann nochmal zu bearbeiten (oder wieder wegzuwerfen?) möchte ich gar nicht reden. Hier ist eine Menge Einsparpotential in den Verwaltungen, um den Bundeshaushalt zu sanieren.

    [1] Aber bitte nicht mit Hilfe von irgendwelchen Bachelorausbildungen, wo man sich schließlich streitet, ob die tatsächlich oder nur auf dem Papier berufsqualifizierend sind und wo es keinen Arbeitsmarkt für gibt.

    Beste Grüße,

    Klausi.

  4. #4
    Unregistriert Gast
    hallo unregistriert,

    dein problem ist also: du bist sauer, weil das kindergeld gestrichen wird und dir genau das bald fehlen wird, richtig!?

    ich frage mich, ob du bisher eine ausbildung gemacht hast oder dich sonst irgendwie ueber wasser gehalten hast!? im falle der ausbildung bekommst du doch jetzt elternunabhaengiges bafoeg!?

    nun, warum machst du es nich so, wie es vorgsehen ist: es gibt jetzt studienkredite, bestimmt bekommst du auch einen. auf die konditionen gehe ich jetzt hier nicht ein, das kann man selber nachlesen.

    du scheinst sehr stolz zu sein, dass es dir nicht reicht, was du bisher getan hast. jetzt bin ich mal dreist: nun musst du eben die konsequenzen dafuer tragen, dass du vor ein paar jahren nicht wusstest, was du wirklich willst. dann waerst du jetzt schon (bald) mit dem studium fertig.
    was ich damit sagen will: es gibt immer ein paar gelackmeierte. wo lag bisher die kindergeldgrenze? weiss ich nicht so genau. 27? was ist mit dem, der bisher mit 25 ein studium anfangen hat!? dem ging es genauso wie es dir jetzt geht.

    deinen persoenlichen stolz und werdegang in alle ehren, ich finde das aber hier der obektivitaet wegen unangemessen.

    im uebrigen gibt es zahlreiche studenten, die keine reichen eltern haben, wie du sagst, noch studieren und trotzdem studiengebuehren befuerworten.
    und auch fuer diejn, die bisher keine gebuehren bezahlt haben und mit dem studium nun fertig sind, war das studium nicht kostenlos.

    welch glueck, dass meine mutter keine hausfrau ist und arbeitet, denn so koennen mich auch meine arbeiter-eltern finanziell unterstuetzen.



    alles gute
    saus

  5. #5
    Unregistriert Gast
    Also, im Koalitionsvertrag habe ich dazu erstmal nichts gefunden beim ersten überfliegen, aber Yahoo und NTV zitieren den Steinbrück entsprechend. Er will da eine Angleichung an die Altersgrenze für die Familienversicherung bei den gesetzlichen Krankenkassen. Wo da der Zusammenhang ist, müßte er aber dringend mal dazu sagen. Für mich besteht da keiner.

    Nun zum diskutierten Fall. Hier ist ja schon fraglich, ob überhaupt nach derzeit geltendem Recht ein Kindergeldanspruch bestünde. Man mag annehmen, daß die vier Jahre berufliche Tätigkeit vor dem Studium eine Ausbildung waren oder zumindest beinhalteten. Damit entfiele auch nach altem Recht der Anspruch auf Kindergeld, weil das nur bis zur ersten abgeschlossenen Ausbildung gezahlt wird, längstens jedoch bis zum 27. Lebensjahr.

    Und dann gibt es auch jetzt (und gab es vor dem Urteil aus Karlsruhe, was alle falsch als Studiengebührengebot lesen, dabei heißt es nur, daß der Bund diese nicht verbieten darf, weil es Ländersache ist. Aber es ist ja kein Bundesland dazu gezwungen, welche einzuführen.) die Möglichkeit für diese Zweitausbildung Gebühren zu erheben.

    Alles in allem ist das bedauerlich und schränkt die Möglichkeiten der ständig geforderten Weiterbildung und Qualifizierung ein, aber neu ist das nicht.

    Klausi.

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