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11-12-2006 16:52 #1
"Abiturient" (0-19 Beiträge)
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bafög nach Berufsausbildung/Sudium völlig andere Richtung als BA
Hi.
Also ich bin grad mächtig am grübeln wies weiter gehen soll.
Ich habe ein halbes Jahr studiert, bafög erhalten und dann abgebrochen. Nun mache ich eine Ausbildung zur Steuerfachangestellten. Möchte danach aber ein Studium im sozialen Bereich aufnehmen.Leider muss ich meine Ausbildung beenden, denn wenn ich abbreche bringt mich meine Mutter um, da sie mich ja dann finanziell unterstützen müsste. Nun meine Frage: Bekomme ich nach dem abgebrochenem Studium der der Berufsausbildung trotzdem bafög? Da ja das 2.Studium nicht auf meine Ausbildung aufbaut...
wär lieb wenn mir jemand helfen könnte.
lg
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12-12-2006 16:48 #2
"Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
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- 18.06.2006
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- 3.634
Wenn Dich Deine Mutter umbringt, hast Du das Problem nicht mehr, dafür sie aber ein größeres mit der Justiz und deren Vollzugsorganen im Lande.
Also eine sehr ungünstige Alternative.
Eine fertige Berufsausbildung in einem gefragten Beruf (und das ist Deiner, solange nicht die Bierdeckel-Steuerreform kommt, wonach es nicht aussieht, eher im Gegenteil) ist doch auch was feines und da könntest Du erstmal ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln.
Eventuell machst Du Dich dabei in einer Steuerberatungskanzlei oder bei einem anderen Arbeitgeber aus der Wirtschaft auch so beliebt und unentbehrlich, dass er Dir ein (berufsbegleitendes) Aufbaustudium ermöglicht.
[Ja, es gibt solche Fälle, z.B. auch bei einem Ex-Unicum-Mitglied, was ich selbst kenne.]
Ansonsten fällt mir auf, dass der Begriff "Sozialer Bereich" für ein Studium ja doch recht großzügig und unspezifisch gefasst ist. Vielleicht solltest Du da erstmal ein klareres Bild bekommen und Dich mit Studienberatern und Studenten in Verbindung setzen.
(Nebenbei sei hier mal auf die Threads verwiesen, in denen das Verhältnis von Azubis und Studenten und das Ansehen untereinander thematisiert wird, was ja nicht unwichtig ist, gerade wenn man sich vielleicht falsche Vorstellungen vom Studium und Studentenleben macht).
Weiterhin klingt "irgendwas im sozialen Bereich" ja nicht nur unspezifisch, sondern darüberaus auch nach "brotlose Künste". Zudem sollte man ggf. auch auf die Konkurrenzsituationen im zukünftigen Berufsfeld achten mit jüngeren Arbeitnehmern (weil die ihre Ausbildung zügiger durchzogen und früher beendeten) und im Vergleich mit anderen Ausbildungen/Studiengängen, die auf gleiche oder ähnliche Berufsfelder vorbereiten.
Zur Frage der Ausbildungsförderung nach BaföG oder anderen Finanzierungsmöglichkeiten (Studentenkredite) fragst Du am besten das nächste Amt für Ausbildungsförderung, zumeist beim Studentenwerk angesiedelt (aber das kann unterschiedlich sein, je nach Bundesland).
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