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  1. #1
    dahia Gast

    2. Studienwechsel - weiterhin Bafög?

    Hallo erstmal,

    ich weiß nicht ob ein ähnliches Problem bereits im Forum ausgehandelt wurde, aber es ist wirklich dringend.. aber hier erstmal worum es geht..


    derzeit studiere ich noch an der Uni Heidelberg das Fach der evangelischen Theologie. Ich habe im Wintersemester 08/09 angefangen, habe allerdings nach den ersten Wochen gemerkt, dass das doch nichts für mich ist.. natürlich habe ich gleich die schwersten Fächer ausgewählt, unter anderem auch Hebräisch, und ich habe gemerkt, dass ich dafür nicht die geforderten Leistungen erzielen kann..
    Nun habe ich vor, zu wechseln, und zwar am liebsten an die Uni Landau, ich habe mich auch bereits für 2 Fächer entschieden, bin auch dabei mich zu bewerben. Allerdings habe ich nun das Problem der Finanzierung: ich habe vor meinem Studium in Heidelberg bereits 2 Semester an der TU Kaiserslautern verbracht, also abgebrochen.
    Heißt also, dass ich bereits einen Studien- bzw. Uniwechsel hinter mir habe.
    Mein Problem betrifft nun die Förderung durch Bafög. Ich habe bereits einige Gespräche mit dem Studentenwerk und der Studienberatung in Heidelberg absolviert, und ich habe das Problem, dass ich nach einem 2. Wechsel nur bedingt förderungsfähig bin. Für das Studium in Heidelberg habe ich natürlich auch schon Bafög beantragt und auch für 2 Monate erhalten.
    Ich bin nun dabei mich exmatrikulieren zu lassen, da mir meine Bafög-Beauftragte dies so empfohlen hat. So könnten die 2 bzw. 3 Monate Bafög unter den Tisch fallen und ich könnte bei meinem 2. Studienplatzwechsel noch Bafög erhalten.
    Aber dieses "könnte" ist mir einfach zu wenig. Ich hätte gerne die Gewissheit, dass ich noch weiter Bafög erhalten könnte. Meine Eltern können mich finanziell nicht unterstützen und nur mit einem 400 Euro-Job werde ich mich nicht über Wasser halten können, wenn ich dann auch noch nach Landau ziehen will.
    Wie soll ich mich an das Bafög-Amt in Landau wenden? Soll ich sagen, dass ich in Heidelberg studiert habe, wenn auch nur sozusagen ein paar Wochen? Muss ich mich immernoch rechtfertigen, auch wenn ich mich sofort exmatrikulieren lasse, und wenn ja, wie könnte diese Rechtfertigung aussehen, damit ich definitiv noch weiter Bafög erhalten kann?
    Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen..

    Liebe Grüße,

    Dahia

  2. #2
    Paracelsus ist offline "Dekan" (1500-2999 Beiträge)
    Registriert seit
    06.01.2004
    Beiträge
    2.726
    Zitat Zitat von dahia Beitrag anzeigen
    ...habe allerdings nach den ersten Wochen gemerkt, dass das doch nichts für mich ist..
    Etwas früh, so nach wenigen Wochen...

    Zitat Zitat von dahia Beitrag anzeigen
    Aber dieses "könnte" ist mir einfach zu wenig. Ich hätte gerne die Gewissheit, dass ich noch weiter Bafög erhalten könnte. Meine Eltern können mich finanziell nicht unterstützen und nur mit einem 400 Euro-Job werde ich mich nicht über Wasser halten können, wenn ich dann auch noch nach Landau ziehen will. Wie soll ich mich an das Bafög-Amt in Landau wenden? Soll ich sagen, dass ich in Heidelberg studiert habe, wenn auch nur sozusagen ein paar Wochen?
    Naja, außer dem BaföG-Amt in Landau wird Dir niemand eine Antwort geben können. Nach dem 2. Fachwechsel werden die nämlich schon die Ernsthaftigkeit Deines Studiums in Frage stellen, was ja auch nicht ganz von der Hand zu weisen ist.

    Die Uni Kiel formuliert das Problem so:
    Wie wirkt sich ein Studienfachwechsel aus?
    Einem Fachrichtungswechsel kann nur zugestimmt werden, wenn dieser
    1. aus wichtigem Grund bis zum Beginn des 4. Semesters oder
    2. aus unabweisbarem Grund
    vorgenommen wird. Angerechnete Semester aus dem abgebrochenen Studiengang werden berücksichtigt.


    Liegen bei Dir "wichtige" oder "unabweisbare" Gründe vor? Wenn Du darauf schlüssige Antworten findest (die Dir hier wohl leider niemand wird fertig liefern können), hast Du vielleicht eine Chance. Richte Dich auf die Frage ein, ob das jetzt der letzte Fachwechsel sein soll oder ob mit weiteren Umorientierungen zu rechnen ist. Darauf solltest Du gut begründet eine schlüssige Antwort geben können.

    Generell gilt: wer BaföG bezieht, muss diziplinierter studieren als die, die nicht staatlich gefördert werden - die Regeln zu Förderungshöchstdauern etc. sind ziemlich verbindlich (was für Dich inzwischen schon zum Problem werden kann!). Das sollte man bei Antritt des Studiums schon bedenken, um nicht hinterher in Schwierigkeiten zu geraten.

    P.

  3. #3
    Avatar von Neroli
    Neroli ist offline "Rektor" (3000 - 5999 Beiträge)
    Registriert seit
    02.05.2004
    Beiträge
    4.476
    Hallo Dahia,

    bitte lern fürs Leben durch diese Erfahrung: Erst Informieren, dann entscheiden. Nicht andersrum. Du handelst dir damit ne Menge Probleme ein, wie jetzt zum Beispiel auch. Dein zweiter Fachwechsel hätte nicht schiefgehen dürfen, wenn dich deine Eltern nicht finanzieren können. Deine ganze Ausbildung ist jetzt in Gefahr deshalb. Du solltest schonmal darüber nachdenken, wie es ohne BAFöG gehen kann. Die Wahrscheinlichkeit, dass das BAFöG-Amt das Rumspringen mitmacht, ist gering.

    Ciao,
    Neroli

    Life’s about film stars and less about mothers
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    and that’s what makes my life so fucking fantastic


    Lily Allen - The Fear

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