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  1. #6
    melaniez ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    10.08.2009
    Beiträge
    1
    Dann musst du ja gnaz schön große Ersparnisse haben. Der Freibetrag liegt etwa bei 5200 Euro. Ich musste damals auch meinen Bausparvertrag auflösen und erstmal davon leben. Wenn du zu viele Ersparnisse hast, musst du die leider nutzen, du kommst leider nicht drumrum.
    Deine Eltern sind verpflichtet dir zumindest dein Kindergeld zu geben. Vielleicht findet ihr da eine Lösung.

  2. #7
    maiay ist offline "Doktor" (300-499 Beiträge)
    Registriert seit
    21.07.2006
    Beiträge
    364
    Ich habe 2 Freunde, die ihre Eltern erfolgreich auf finanzielle Unterstützung ihres Studiums verklagt haben. Deine Eltern sind dir gegenüber AUSBILDUNGS-FÖRDERUNGS-VERPFLICHTET!!! Und ob sie kein Geld haben und dir deswegen keine Miete bezahlen - kann ja alles gelogen sein, um sich vor ihrer Pflicht dir gegenüber zu drücken. Such dir einen Anwalt und kläre das Ganze mal. Vor Gericht müssen sie per Nachweis ihre Einkommens- Vermögens- und Kreditverhältnisse darlegen. Der Staat hat ein Interesse daran, dass Eltern für ihre Kinder bezahlen (wenn sie können) und nicht der Staat! Du bist also eigentlich eher am längeren Hebel. Wenn ich du wäre, würde ich erst mal keinesfalls an die eigenen Ersparnisse rangehen. Wenn man Eltern mit einem Einkommen/Vermögensverhältnissen hat, welche eine adäquate finanzielle Unterstützung der Kinder rechtfertigt, wäre mir zumindest ganz neu, dass das Kind erstmal seine eigenen Ersparnisse aufbrauchen muss. Such dir lieber einen Fachmann! Deine Ausbildung ist wichtiger als familiäre Harmonie.

    Stichwort: KNOW YOUR RIGHTS!!
    Geändert von maiay (11-08-2009 um 15:40 Uhr)

  3. #8
    Avatar von KleinesGespenst
    KleinesGespenst ist offline Moderator
    Registriert seit
    28.12.2004
    Beiträge
    5.262
    Okay, der Thread ist schon ein paar Tage alt, und ich hatte auch schon was dazu geschrieben, aber ich möchte zum Thema Anwalt noch mal was anmerken: Er ist so erst mal nicht nötig. In jedem Fall ist es extrem ratsam, erst mal Bafög zu beantragen. Dann hat man die Zahlen auf dem Tisch. Das Bafög-Amt rechnet aus, wie viel die Eltern zahlen müssen, wie viel von seinen Ersparnissen der Student reinstecken muß und wie viel für einen angemessenen Lebensunterhalt noch fehlt. Letzteres zahlt das Bafög-Amt (Hälfte muß Student nach dem Studium zurückzahlen). Um Mittleres kommt der Student nicht herum, wenn die Ersparnisse zu hoch sind, aber der Freibetrag ist wirklich hoch.

    Und für Ersteres: So manche Eltern haben sich schon bekrabbelt, wenn sie schwarz auf weiß gesehen haben, daß und wie viel sie zahlen müssen. Und wenn sie das dann immer noch nicht tun, kann man direkt beim Bafög-Amt einen Antrag auf Vorausleistung stellen. Also ist kein Anwalt nötig, das Bafög-Amt kümmert sich. Zum Thema Haussegen: Ich denke, man hat lange genug bei den Eltern gelebt, um einen Eindruck davon zu haben, ob die Eltern nicht zahlen können oder wollen. Es gibt böse Witze, wo die Eltern im kahlen Zimmer bei Wasser und Brot sitzen und die Ansichtskarte des Filius aus Mallorca lesen. Aber wenn die Eltern sich ohne Not ein funkelnagelneues Auto kaufen, denke ich, daß der Student diesen Antrag auf Vorausleistung ruhig stellen kann. Das muß man aber tatsächlich mit sich selber ausmachen, ob man diesen Antrag stellt oder sich doch lieber so durchschlägt. Eine Kommilitonin von mir hat sich beispielsweise so durchgeschlagen, unter dem Argument, daß es für Eltern viel schlimmer ist, wenn ihre Kinder völlig ohne sie leben und zurechtkommen. Aber ich denke auch eher, daß man unwillige Eltern damit nicht durchkommen lassen muß.
    "Wir sind durch Feuer und Wasser gegangen, aber du, Gott, hast uns herausgeführt ins Weite." (Psalm 66,12)

    Copyright Hier provisorisch die Quellenangabe: alles, was einen Bezug zu Otfried Preußlers kleinem Gespenst hat, ist aus: Preußler, Otfried: "Das kleine Gespenst", Thienemann-Verlag, 1984. Ab sofort distanziere ich mich jedenfalls vollständig von Otfried Preußlers kleinem Gespenst und bin ein beliebiges kleines Gespenst.

  4. #9
    Nussini ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    23.02.2010
    Beiträge
    2
    Hallo,

    als ich dein beitrag gelesen habe, hatte ich an kredit bzw studentenkredit gedacht. nur ich verstehe nicht, warum der bafög nicht zahlen wil?! anscheinend verdienen deine eltern nicht viel, also können sie auch nichts dazu beitragen, dann ist doch der bafög verpflichtet dich dabei zu unterstützen, soweit ich weiß. wenn deine eltern z.b. selbstendig wären, wären die verpflichtete dich zu unterstützen, weil sie genung verdienen. vor allem, denke ich nicht, dass du sooo viele ersparnisse hast, dass du von diesen leben kannst. und wozu gibst du überhaupt an, dass du welche hast??? das geht die doch nichts an!! also ich würde dir vorschlagen einen Kredit aufzunehmen bzw. sich über einen studentenkredit zu informieren.
    ich wünsche dir viel erfolg und hoffe dir geholfen zuhaben.

  5. #10
    Studentenfutterfan ist offline "Abiturient" (0-19 Beiträge)
    Registriert seit
    29.09.2011
    Beiträge
    1

    Erröten Nebenjobsuche angesagt

    Also ich würde immer erst mal nach einem Nebenjob suchen. Im internet geht das schnell und ist einfach. Hier zum Beispiel: [Werbelink gelöscht]. Dann ist man selbstständig und auf niemanden angeweisen, auch wenn dann der eine oder andere Urlaub ausfällt... Aber besser als Abhängigkeit!
    Geändert von KleinesGespenst (10-10-2011 um 18:55 Uhr)

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